Sonderlob vom Bundestrainer

14.04.2019
Philipp Kübler überzeugt beim Länderspieldebüt für das Nationalteam

Die Kontrahenden Deutschland (schwarz) und Österreich. Philipp Kübler ist vorne links zu sehen.

Von einem solchen ersten Auftritt im Trikot der Faustball-Nationalmannschaft kann man nur träumen. Beim ersten Test-Länderspiel im WM-Jahr gegen den vielfachen Titelträger Österreich trug der Altburger Philipp Kübler, beim Bundesligisten TSV Calw der Stabilitätsfaktor in der Defensive, zum 4:3-Sieg bei und erhielt von Bundestrainer Olaf Neuenfeld ein Sonderlob.
Das Duell unter den Dauerrivalen Deutschland und Österreich vor mehreren Hundert Zuschauern in Stuttgart-Stammheim ging mit sieben Sätzen über die volle Distanz. Der amtierende Welt- und Europameister alles aufbieten, um in einem umkämpften Spiel als Sieger gegen die Austria-Faustballer vom Feld zu gehen. Philipp Kübler stand in der „Starting Five“ Neuenfelds, als „Frischling“ neben den vielfachen Weltmeistern Patrick Thomas, Nick Trinemeier, Andrew Fernando und Sebastian Thomas. Deutschland hatte den Gast aus Österreich im Griff und ging sicher 2:0 in Führung (11:7, 11:8). Nach einigen Wechseln, auch Philipp Kübler musste seinen Platz räumen, lief es nicht mehr rund. Österreich drehte auf, gewann drei Sätze in Serie.
Neuenfeld reagierte, brachte vor allem mit dem souveränen Angreifer Patrick Thomas den Erfolg aufs Feld zurück. Deutschland drehte den 2:3-Rückstand in einen Sieg. „So früh in der Saison war bei uns noch Sand im Getriebe“, resümierte der Bundestrainer. „Zusammengefasst war es dennoch ein erfolgreicher Auftakt ins WM-Jahr, auch wenn bei allen noch Luft nach oben ist. Das war aber auch klar, nach einem langen Turniertag und einem Match bei nur vier Grad. Und unser Debütant Philip Kübler hat ein gutes Spiel gehabt.“
Olaf Neuenfeld stellt seinen breiten Kader von aktuell 24 Akteuren in den kommenden Wochen auf den Prüfstand und wird bis zur WM (11.-17. August) in Winterthur/Schweiz auf zehn Spieler reduzieren. Philipp Kübler wird nun auch beim Trainingslager in der Türkei „Vollgas“ geben und seine Chance suchen.