1. Bundesliga Süd

Termine und Ergebnisse

Auf der Website des Schwäbischen Turnerbunds.

 

Team

Hinten von links: Nick Stoll, Philipp Kübler, Bastian Dangel, Leandro Schmidberger, Moritz Pfrommer; vorne von links: Nico Stoll, Lukas Gruner, Marco Stoll, Raphael Schlattinger.

 

 

News

21.05.2022

Bittere knappe Niederlage gegen Käfertal

 

TSV Calw – TV 1880 Käfertal 4:5 (11:9, 15:13, 6:11, 7:11, 7:11, 8:11, 11:8, 11:6, 10:12)

Bei herrlichem Faustballwetter und vor einem begeisterten Publikum mussten unsere Männer eine hauchdünne, ärgerliche Niederlage gegen den TV Käfertal einstecken. Nach einer umkämpften Partie jubelten am Aischbach nach fast drei Stunden die Gäste aus Mannheim.

 

Es war eine bizarre Wiederholung der Ereignisse von den vorigen Spieltagen: Erneut legte Calw los wie die Feuerwehr, Raphael Schlattinger, Bastian Dangel (Schlag), Philipp Kübler (Zuspiel), Nick Stoll und Marco Stoll (Abwehr) waren hellwach in den ersten zwei Sätzen – insbesondere dann, wenn es darauf ankam, im Endspurt. 2:0-Führung, alles paletti? Nicht ganz. Wie schon gegen den TV Unterhaugstett und zuletzt in Schweinfurt beim TV Oberndorf, ein rätselhafter Leistungseinbruch – erneut über die Dauer von genau vier Sätzen. Wenig Druck im Angriff und die sehr solide Gästeabwehr ermöglichten Käfertals Angaben- und Rückschlag-Angreifer Marcel Stoklasa, sich glänzend in Szene zu setzen. Bei Spielstand 2:4 Sätze, mit dem Rücken zur Wand, wieder das gewohnte Bild: der TSV Calw kommt zurück, mit zwei druckvollen Angreifern und Raphael Schlattinger als gewohntem Leader. Der Ausgleich zum 4:4 gelingt, doch nach einem spannenden Finish und Matchball für Calw (10:9) jubelt am Ende der Gast. Auch weil dem zuvor großartigen Marco Stoll ein vermeintlich einfacher Ball über den Arm rutscht und der bis dahin kaum in Szene getretene Käfertaler Angreifer Nick Trinemeier einen genialen Schlag auspackt.

 

Bastian Dangel, der neue Zweitangreifer im Löwen-Trikot: “Wir hatten wieder einen guten Start, dann aber ein paar Prozent nachgelassen und das kannst Du dir gegen diesen Gegner nicht leisten.” Am Himmelfahrts-Donnerstag (27.5.) fahren die Calwer nach Waldrennach. Dangel hofft, dass es dann nicht wieder ein so langes Spiel wird wie bislang in den drei Begegnungen. “Da müssen wir klar gewinnen.” (Fotos: Lars Neumann)

 

 

 

 

15.05.2022

1. Bundesliga Männer, in Schweinfurt:
TV SW-Oberndorf – TSV Calw 5:3 (9:11, 11:8, 11:6, 11:8, 11:9, 9:11, 4:11, 15:13)

 

 

07.05.2022

 

Bundesliga Männer: Löwen schlagen Unterhaugstett knapp nach starkem Endspurt

Was für ein Lokalderby zum Auftakt der Feldrunde: die beiden Teams boten alles, was ein rassiges Duell ausmacht. Der TSV Calw führte nach selbstbewusstem Start mit 2:0 Sätzen und wirkte klar überlegen. Dann dominierte der Gast vom TV Unterhaugstett und führte bereits mit 4:2 Sätzen, ehe der Gastgeber zurückkam. Am Ende jubelten die „Löwen“ aus Calw und ihre Fans.

 

TSV Calw – TV Unterhaugstett 5:4 (11:8, 11:5, 6:11, 10:12, 5:11, 8:11, 12:10, 11:7, 11:7)

Das Publikum am Aischbachweg in Calw-Altburg bekam für sein Eintrittsgeld einiges zu sehen. Zunächst einen TSV Calw, der mit Lukas Gruner und Nick Stoll in der Abwehr, Nationalspieler Philipp Kübler in der Mitte und Raphael Schlattinger am Hauptschlag das Feld betrat. Neben dem Schweizer Angreifer der vom TV Hohenklingen nach Calw gewechselte Bastian Dangel. Schnell zeigte sich, dass der vom TV Hohenklingen gekommene Neuling eine vielversprechende Ergänzung sein kann.

Die Calwer begannen konzentriert und selbstbewusst, ließen dem Gegner kaum Raum für Entfaltungsmöglichkeiten. Nach zwei klar gewonnenen Sätzen deutete vieles auf einen Durchmarsch der Heimmannschaft hin. Plötzlich aber riss der Faden. „Der TV Unterhaugstett spielte einfach stark“, beobachtete Calws Sportlicher Leiter Thomas Kübler. Michael Ochner und Uwe Gensheimer dominierten das Spiel und spätestens nach dem Satzausgleich nach umkämpften 12:10 Bällen herrschte richtig Derbystimmung. Der Gast nutzte den Moment, drehte förmlich auf, während den Calwern nur noch wenig gelang.

2:4 Sätze aus Sicht des TSV, die Entscheidung schien nah. Doch in der zweiten 10-Minuten-Pause schienen Thomas Stoll und Anführer Schlattinger die passenden Worte gefunden zu haben. Ihr Team kämpfte sich zurück, erarbeitete sich den Anschluss. Das verschärfte Konditionstraining der vergangenen Wochen zahlte sich dann in der Schlussphase aus, Calw kassierte mit deutlichen Satzgewinnen am Ende den Sieg ein. Bitter für Unterhaugstett, schön für die Hessestädter. Denn im Hinblick auf das Saisonziel beider Teams, nach der Vorrunde der Saison in der oberen Tabellenhälfte zu stehen und sich die Chance auf die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde offen zu halten, war diese Begegnung schon fast so etwas wie ein Vier-Punkte-Match. (Fotos: Lars Neumann)

 

 

22.01.2022

TV Vaihingen/Enz – TSV Calw 5:2 (11:8, 1:11, 11:6, 11:8, 7:11, 11:7, 11:9)

Nach fünf Sätzen war die schwere Bundesliga-Partie beim Tabellenzweiten TV Vaihingen/Enz noch offen – gerade hatten die Löwen des TSV Calw auf 2:3 verkürzt. Dann setzte sich die derzeitige Klasse der Vaihinger durch. Trotzdem blieb das Gefühl, nach dem 11:9 der Heimmannschaft im letzten Durchgang, dass der Favorit von der Enz nicht so klar überlegen und unerreichbar war, wie es ein 5:2 eben ausdrückt.

Im Gegenteil: Im zweiten Satz war das Heim-Team von der Rolle und dem Gast von Trainer Thomas Stoll gelang alles. Doch die Begegnung kippte anschließend nicht zugunsten der Calwer, die mit dem zuletzt bewährten Angriffsduo Raphael Schlattinger und Nico Stoll auf der Platte standen. Im Rückraum wurde Philipp Kübler diesmal von Nick Stoll und dem zuletzt beim 5:1 gegen Waibstadt überzeugenden Heiko Bestle flankiert. TVV-Trainer Markus Knodel fand die richtigen Worte und sein Team, angeführt von den Jungclaussen-Brüdern Johannes, Jaro und Jacob, fand umgehend wieder in die Spur zurück. Bei 3:1-Satzführung kam Moritz Pfrommer für Nico Stoll und die Calwer schafften noch einmal den Anschluss, ehe die Vaihinger wieder den Druck erhöhten und am Ende den Sack zumachten.

Der TSV Calw rangiert mit 10:10 Punkten und positivem Satzkonto (31:29) weiter auf Platz 4, der zuvor noch latente Traum von der Teilnahme an der DM-Endrunde ist geplatzt. An den Top-3 aus Pfungstadt (20:0), Vaihingen (18:4) und auch an Käfertal (14:6) führt wohl kein Weg mehr vorbei. Das Saisonziel, den Klassenerhalt, haben die Calwer Löwen in dieser Hallenrunde aber ganz souverän erfüllt. Eine überaus zufriedenstellende Saison, die noch vier Begegnungen ohne allzu großen Druck bereithält. Zwei davon finden schon am nächsten Wochenende „zu Hause“ in der Walter-Lindner-Halle statt: am Samstag (17 Uhr) gastieren die Schweinfurter vom TSV SW-Oberndorf, am Sonntag (11 Uhr) der Tabellenletzte TV Augsburg.

 

 

16.01.2022

Wichtiger 5:1-Arbeitssieg gegen TV Waibstadt

Bundesliga-„Löwen“ sichern Platz 4 und vertreiben das Abstiegsgespenst

TSV Calw – TV 1865 Waibstadt 5:1 (11:9, 8:11, 11:7, 11:8, 11:5, 11:9)

Erstmals seit vier Wochen ging es für die Calwer Faustball-Löwen wieder um Bundesliga-Zähler. „Das waren ganz wichtige Punkte für uns“, meinte Schlagmann Raphael Schlattinger nach dem klaren 5:1-Sieg gegen den TV Waibstadt am Samstagabend. „Nun ist der Klassenerhalt sicher.“ So kann er mit seinen Kameraden für den Rest der Saison befreit und ohne Druck aufspielen. Vielleicht geht ja sogar noch was nach vorne: Denn als Tabellen-Vierter bei noch sieben ausstehenden Begegnungen ist – zumindest theoretisch – sogar noch der dritte Platz drin, der das Ticket zur Endrunde um die deutsche Meisterschaft, Mitte März in Hagen, bedeuten würde.

Der Tabellen-Vorletzte aus dem Rhein-Neckar-Kreis machte es den Calwern, die auf Defensivkünstler Marco Stoll (nach Zahn-OP) verzichten mussten, allerdings nicht leicht. Der erste Satz ging nur knapp an die Calwer, danach geigte vor allem Hauptangreifer Max Brandt im Trikot der Waibstädter auf und brachte mit seinen knallharten Bällen an die Grundlinie die TSV-Abwehr ins Schwitzen. Im Laufe der Begegnung aber stellten sich der starke Heiko Bestle und Leandro Schmidberger, ab dem vierten Satz auch Nick Stoll, immer besser darauf ein.

Einen überaus soliden Part gaben auch die Schlagmänner des TSV Calw ab. Raphael Schlattinger und der reichlich beschäftigte Nico Stoll überzeugten und zur Mitte der Begegnung wurde deutlich, wer das Match gewinnen würde. Am Ende ging dem TVW dann ein wenig die Luft aus und die Heimmannschaft konnte in der Walter-Lindner-Halle einen klaren Sieg einfahren.

„Das war heute nicht unser bestes Spiel. Es war zu spüren, dass es das erste nach einer längeren Pause gewesen ist. Aber mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden“, fasste Nico Stoll zusammen. „Wir waren Favorit, aber auch dieses Spiel muss man erst einmal gewinnen. Nächsten Samstag erwartet uns beim TV Vaihingen/Enz ein ganz anderer Gegner. Wir fahren aber nicht hin, um die Punkte herzuschenken.“

 

20.12.2021

Chancenlos: 1:5 bei der Derby-Revanche

Am letzten Wochenende zeigten unsere Bundesliga-Löwen zwei Gesichter beim Doppel-Derby gegen den TV Unterhaugstett. Am Samstag bissig, aggressiv, hochkonzentriert und erfolgreich in der eigenen Halle (5:0). Tags darauf in Bad Liebenzell chancenlos gegen den TVU, der sich nun seinerseits sehr sicher präsentierte und mit einem 5:1 über den TSV Calw revanchierte.

Beide Mannschaften bleiben mit nun 8:8 Punkten im Tabellenmittelfeld und sind wohl beide die Abstiegssorgen losgeworden. Allerdings geht wohl auch nach vorne nichts mehr. Nach der Feiertagspause geht’s für die “Löwen” erst Mitte Januar weiter.

 

19.12.2021

Löwen angriffslustig: 5:0 im Lokalderby gegen TV Unterhaugstett

Heiße Stimmung in der Walter-Lindner-Halle: Der Lärmpegel war hoch und die Calwer Löwen “heiß” auf das erste Derby dieser Runde. Mit einem klaren 5:0 (11:5, 11:5, 11:5, 11:7, 11:6) gewann der TSV sein Heimspiel gegen den TV Unterhaugstett und überzeugte dabei auf ganzer Linie. Die beiden Angreifer Raphael Schlattinger und Nico Stoll, Zuspieler Philipp Kübler sowie Heiko Bestle und Marco Stoll in der Abwehr ließen absolut nichts anbrennen. Auf der anderen Seite fehlte Michael Ochner und Robin Gensheimer im TVU-Angriff der notwendige Druck, um die Calwer in Verlegenheit zu bringen. Raphael Schlattinger, der immer wieder angespielt wurde, wehrte hervorragend ab. Und Nico Stoll gab nicht nur den sicheren Zweitangreifer, er punktete mehrfach – auch in Blocksituationen.Philipp Kübler kratzte auch schwierige Kurzbälle noch vom Hallenboden und der Abwehr rutschte kein einziger Ball über den Arm.

Am heutigen Sonntag ab 15 Uhr kommt es nun erneut zum Nachbar-Duell, diesmal genießt der TV Unterhaugstett in Bad Liebenzell Heimvorteil. Der etwas langsamere Hallenboden kommt den Calwern eher nicht entgegen.

Heiko Bestle, der die linke Seite hinter dem starken Nico Stoll souverän abdeckte, fasste zusammen: “Das war heute eine richtig gute Leistung von uns. Wir haben sehr sicher gespielt, waren als Team geschlossen, auf dem Feld und auf der Bank und wir hatten zuletzt sehr gut trainiert. Das 5:0 ist psychologisch wertvoll vor dem Spiel am Sonntag in Bad Liebenzell. Aber da geht es wieder bei Null los und der TV Unterhaugstett wird vor Heimpublikum sicherlich anders auftreten.”

 

15.12.2021

Pfungstadt ist eine Nummer zu groß für die Löwen

TSV Calw – TSV Pfungstadt 1:5: Mehr als ein Ehren-Satzgewinn war in der heimischen Walter-Lindner-Halle am letzten Sonntag gegen den in Bestform angetretenen Weltpokalsieger einfach nicht zu holen. Am Samstag und Sonntag zählt’s, im doppelten Vergleich mit dem in der Tabelle gleichauf liegenden TV Unterhaugstett (beide 6:6 Punkte).

06.12.2021

TV 1880 Käfertal – TSV Calw 5:0 (11:9, 11:8, 11:2, 11:9, 11:5)

Da war nichts zu holen im Mannheimer Stadtteil Käfertal für die Calwer Löwen. Die Kurpfälzer, mit bestmöglicher Aufstellung angetreten, gewannen die zwei ersten hart umkämpften Sätze. Der TSV hatte hier durchaus die Möglichkeit, vorzulegen, in der Endphase der Sätze aber ließen einfache Fehler der Calwer das Team aus Käfertal jubeln. In der Folge lief fast nichts mehr zusammen, vom Angriff bis in die Abwehr wirkte die Mannschaft kraftlos. Ein herber Rückschlag, auch wenn der TSV Calw mit 6:4 Punkten noch Tabellen-Vierter ist. Allerdings steht am Sonntag um 15 Uhr in der Calwer Walter-Lindner-Halle mit dem derzeit weltbesten Vereinsteam vom TSV Pfungstadt eine schier unüberwindbare Hürde gegenüber.

27.11.2021

Der TSV Calw ist wieder da!

Nach der Heimspiel-Niederlage am Donnerstagabend – im Nachholspiel gegen den TV Vaihingen/Enz – hatten die Calwer Faustball-Männer nicht viel Zeit, um ihre Wunden zu lecken. Nur 40 Stunden nach dem bitteren 2:5 war Anpfiff in Schweinfurt. Auch der TV SW-Oberndorf hatte sich am Samstag nach enttäuschendem Saisonstart mit 2:6 Punkten viel vorgenommen. Doch der TSV Calw erhöhte beim Stand von 2:2 Sätzen das Tempo nochmals und setzte sich verdient durch.

TV SW-Oberndorf – TSV Calw 2:5 (11:13, 11:7, 6:11, 11:6, 8:11, 9:11, 6:11)

Marco Stoll und Leandro Schmidberger in der Abwehr, Philipp Kübler zentral, Nico Stoll und Raphael Schlattinger am Schlag – so gingen die „Löwen“ aufs Spielfeld der Alexander-von-Humboldt-Halle. Bereits der erste Satz war umkämpft, Calw wehrte zwei Satzbälle ab und setzte sich dann durch. Anschließend hatten beide Teams ihre starken und schwächeren Momente, daher fielen die Sätze 2 bis 4 jeweils deutlich aus.

Mittlerweile durften auch Heiko Bestle und Nick Stoll im TSV-Trikot ihr Können beweisen. Der TV SW-Oberndorf, mit dem herausragenden Fabian Sagstetter und den Habenstein-Brüdern Janne und Johann eigentlich stark besetzt, muss sich ohne seinen dauerverletzten Schlagmann Oliver Bauer mittlerweile im Tabellen-Hinterfeld orientieren und war in den entscheidenden Phasen auch dem TSV Calw mit seinem konzentriert schlagenden Raphael Schlattinger nicht mehr gewachsen.

Mit 6:2 Punkten können die Calwer von einem gelungenen Saisonauftakt sprechen. Das Programm wird nun aber schwieriger: Nächsten Samstag (15 Uhr) geht’s zum amtierenden Vizemeister TV 1880 Käfertal nach Mannheim, am 12. Dezember (15 Uhr) gastiert der Serienmeister TSV Pfungstadt in Calw und am 18./19.12. kommt es zum Derby-Doppel mit dem TV Unterhaugstett, zunächst in Calw (19 Uhr) und dann in Bad Liebenzell (15 Uhr).

 

25.11.2021

2:5-Niederlage im ersten Heimspiel

Trotz der Corona-bedingten 2G-plus-Hürden ließen es sich einige Dutzend Zuschauer nicht nehmen, das Nachholspiel der bis dahin unbesiegten Bundesliga-Teams zwischen dem TSV Calw und dem TV Vaihingen/Enz in der Walter-Lindner-Halle live zu verfolgen. Das Spiel Zweiter gegen Dritter elektrisierte, bot aber nicht immer das, was es versprach und endete mit einem verdienten Sieg der Gäste.

TSV Calw – TV Vaihingen/Enz 2:5 (5:11, 6:11, 11:7, 11:8, 6:11, 9:11, 3:11)

„Wir haben die beiden ersten Sätze regelrecht verschlafen und sind gar nicht in die Partie gekommen“, berichtete TSV-Akteur Philipp Kübler nach der ernüchternden Niederlage. „Uns hat auch die ganze Zeit die notwendige Spannung gefehlt.“ Allerdings: unvermeidbar war das deutliche 2:5 nicht, denn auch die Vaihinger nahmen sich ihre „Auszeiten“, als nicht alles gelang. TVV-Schlagmann Johannes Jungclaussen drosch in den Sätzen 3 und 4 öfter den Ball in die Leine, die Calwer „Löwen“ fingen sich und glichen zum 2:2 aus.

TSV-Trainer Thomas Stoll sah den Knackpunkt und entscheidenden Moment im sechsten Satz, als sein Team 9:7 geführt hatte, aber dann nicht konsequent war und zum 2:4 abgeben musste. „Diesen Satz müssen wir einfach durchbringen, so aber ist die Begegnung ins Gegenteil gekippt.“

Das Gäste-Team von Coach Markus Knodel baute seine Bilanz auf nun 8:0 Punkte aus und ist erster Verfolger des TSV Pfungstadt. Für Johannes Jungclaussen, der zusammen mit seinen Brüdern Jaro und Jakob auf dem Feld stand, eine erstaunliche Entwicklung. „Wir spielen gegen den Abstieg, aber nun haben wir vier hochkarätige Gegner besiegt.“ Der TSV Calw (4:2 Punkte) tritt am Samstag um 14 Uhr zum nächsten „50:50-Chancen-Spiel“ (Thomas Stoll) beim TV SW-Oberndorf in Schweinfurt an.

 

30.10.2021

Souveräner 5:1-Auswärtssieg beim TV Waibstadt

Es dauerte einen Satz lang, bis das Calwer Löwenrudel zum Bundesliga-Start richtig Fahrt aufnahm. Dann waren die TSV-Männer nicht mehr zu stoppen und gewannen die fünf folgenden Durchgänge souverän.

Ein wichtiger Sieg, der auch Selbstvertrauen für den ersten Heimauftritt am nächsten Freitag – um 20 Uhr in der Walter-Lindner-Halle – gegen den TV Vaihingen/Enz geben sollte.

TV 1865 Waibstadt – TSV Calw 1:5 (11:7, 6:11, 8:11, 6:11, 6:11, 5:11)

TSV Calw: Raphael Schlattinger, Nico Stoll (Foto links), Philipp Kübler, Marco Stoll, Leandro Schmidberger.

 

27.10.2021
Vorschau auf die Bundesliga-Hallenrunde 2021/22

„Viele 50:50-Spiele zu erwarten“

Lange ist’s her: Anfang 2019 kämpften die Faustball-Männer des TSV Calw letztmals in einer Halle um Punkte der 1. Bundesliga. Dem Abstieg folgte die prompte Rückkehr ins Oberhaus – dann kam Corona. Nun sind die Männer von Trainer Thomas Stoll wieder dort, wo sie nach eigenem Verständnis hingehören. Am Samstag (19 Uhr) werden in Waibstadt die ersten Zähler verteilt.

„Schön, dass es endlich wieder losgeht“, sagt der Alzenberger Stoll, der insbesondere bei den Heimspielen in der Calwer Walter-Lindner-Halle – der erste Auftritt ist am 5. November gegen den TV Vaihingen/Enz – auf den lautstarken Rückhalt vieler Fans hofft. „Es wird keine leichte Saison“, ist sich der Coach bewusst. Der frühere Zweitangreifer Dennis Gruber trägt inzwischen das Trikot des TSV Pfungstadt, ansonsten ist die bewährte Formation zusammengeblieben. Neu ist, dass ein alter Bekannter als Co-Trainer fungiert: Björn Gumbinger, früherer Coach der Calwer Frauen und selbst langjähriger Bundesliga-Crack, bringt neue Impulse ins Männer-Team, das vor allem auf dem großen Rasenfeld überzeugte und schon zwei Mal um Meisterschaftsmedaillen spielte (Bronze 2018).

In der Halle tun sich die „Löwen“ hingegen schwerer, vor allem weil hier viele Ballgewinne in Blocksituationen an der Leine entschieden werden – bisher nicht die Stärke der Calwer. Daran arbeiten die Angreifer Raphael Schlattinger und Philipp Kübler sowie Abwehrspieler Leandro Schmidberger fleißig. Für einen vorderen Tabellenrang aber, so Thomas Stoll, wird es nicht reichen. „Da sind natürlich Serienmeister Pfungstadt sowie Vize TV 1880 Käfertal zu nennen – an ihnen führt auch diesen Winter kein Weg vorbei.“ Und die anderen sechs Bundesligisten der Süd-Staffel? „Die kämpfen um den dritten Rang und gegen den Abstieg. Da lässt sich nichts voraussagen, jeder kann jeden schlagen und es sind viele spannende 50:50-Spiele zu erwarten.“

Hoffnung gibt dem TSV Calw freilich, dass sie gerade bei Spielen über lange Distanzen, über acht oder neun Sätze, oftmals den längeren Atem hatten als die Gegner. Daher freuen sich die Hesse-Städter, dass der frühere Spielmodus – ein Gegner pro Spieltag, auf fünf Gewinnsätze – wieder Einzug hält und dass eine komplette Saison geplant ist, also mit Hin- und Rückspielen. „Das ist die fairste Konstellation und gut für die Zuschauer“, so Thomas Stoll.

Reichlich „Konditionstraining“ hatten bis vor wenigen Wochen vor allem Philipp Kübler und der Schweizer Raphael Schlattinger, die mit ihren Nationalteams unterwegs waren und einige Länderspiele absolvierten. Marco Stoll (Abwehr) hat sich von seiner bei der DM-Endrunde im Feld erlittenen Verletzung (ausgekugelte Schulter) erholt und steht bereit.

Im letzten Vorbereitungsturnier beim TV Tiefenthal (Ludwigshafen) erreichten die Calwer nach starken Leistungen das Endspiel und standen dort dem TV Waibstadt gegenüber. Das spannende Finale ging im Tie-Break an die Badener. Am Samstag um 19 Uhr stehen sich beide – in Waibstadt – erneut gegenüber. „Da geht es um Bundesliga-Punkte, und das Spiel müssen wir gewinnen“, gibt Stoll die Richtung vor. „Nach drei, vier Begegnungen werden wir dann wissen, wohin die Reise für uns geht.“

TSV Calw: Raphael Schlattinger, Philipp Kübler, Nick Stoll, Leandro Schmidberger, Marco Stoll, Nico Stoll, Heiko Bestle; Trainer Thomas Stoll, Co-Trainer Björn Gumbinger, Betreuer: Philipp Löwe.

Spieltage TSV Calw, Männer

30.10., 19 Uhr, TV Waibstadt – TSV Calw
5.11., 20 Uhr, TSV Calw – TV Vaihingen/Enz
13.11., 19 Uhr, TV Unterhaugstett – TSV Calw
20.11., 15 Uhr, TV Augsburg – TSV Calw
27.11., 14 Uhr, TV SW-Oberndorf – TSV Calw
4.12., 15 Uhr, TV 1880 Käfertal – TSV Calw
12.12., 15 Uhr, TSV Calw – TSV Pfungstadt
18.12., 19 Uhr, TSV Calw – TV Unterhaugstett
15.1., 19 Uhr, TSV Calw – TV Waibstadt
22.1., 19 Uhr, TV Vaihingen/Enz – TSV Calw
29.1., 17 Uhr, TSV Calw – TV SW-Oberndorf
30.1., 11 Uhr, TSV Calw – TV Augsburg
6.2., 15 Uhr, TSV Calw – TV 1880 Käfertal
12.2., 16 Uhr, TSV Pfungstadt – TSV Calw

Heimspiele in der Walter-Lindner-Halle

1. Bundesliga Süd, Feldrunde 2021

1. Spieltag in Calw
TSV Calw – TV Stammheim 3:0 (11:9, 11:5, 11:3)
TSV Calw – FBC Offenburg 3:0 (11:5, 11:8, 11:4)

 

01.08.2020

Bundesligarunde kurz und schmerzlos

Calwer Männer mit Lust und ohne Glück: Drei Niederlagen in Waldrennach

Die abgespeckte Bundesliga-Runde wurde zum kurzen Vergnügen für die Calwer Faustball-Männer. Ohne die nicht verfügbaren Schlagmänner Raphael Schlattinger und Dennis Gruber, aber mit umso größerer Spielfreude, wehrten sich die „Löwen“ bei der ersten Qualifikationsrunde nach Kräften gegen Spieltags-Gastgeber TV Waldrennach (0:3), FBC Offenburg (2:3) und TV SW-Oberndorf. Sie mussten aber, wie erwartet, den Gegnern gratulieren.

 
Abb. links: Philipp Kübler serviert für Nico Stoll. Rechts: Moritz Pfrommer in Aktion
(Fotos: Karin Ferenbach)

Mit Nico Stoll und Moritz Pfrommer (Angriff), Philipp Kübler (Mitte), Lukas Gruner und Marco Stoll (Abwehr) standen ausschließlich TSV-Faustballer „der ersten Stunde“ in der Startaufstellung gegen die „Waldis“. Die waren vor allem mit den bärenstarken Kraut-Brüdern einfach effektiver. Auch Heiko Bestle und Nick Stoll hatten beim TSV Calw ihren ersten Bundesliga-Auftritt in dieser Feldrunde.

Gegen den FBC Offenburg wäre fast ein Sieg gelungen. Mit der gleichen Formation wie zuvor gingen die Schützlinge von Trainer Thomas Stoll ins Duell mit dem Bundesliga-Dino. Im Laufe der Begegnung wurde Nationalspieler Philipp Kübler nach vorn und Nick Stoll ins Zentrum beordert.

Der TSV drehte einen Satzrückstand in eine 2:1-Führung, musste aber den Ausgleich hinnehmen und im fünften Durchgang fehlte beim 12:14 letztlich das Glück. Damit war die nächste Qualifikationsrunde in Mannheim (15.8.) in weiter Ferne, da SW-Oberndorf und Waldrennach bereits je zwei Siege auf dem Konto hatten. Gegen die Schweinfurter durften alle verfügbaren „Löwen“, auch Leandro Schmidberger, noch einmal ran.

Ergebnisse: TV Waldrennach – TSV Calw 3:0 (11:9, 11:6, 11:8), FBC Offenburg – TV SW-Oberndorf 0:3 (9:11, 9:11, 2:11), Offenburg – Calw 3:2 (11:8, 8:11, 6:11, 11:8, 14:12), Waldrennach – SW-Oberndorf 1:3 (7:11, 11:8, 8:11, 8:11), Waldrennach – Offenburg 3:0 (11:7, 11:7, 11:5), Calw – SW-Oberndorf 0:3 (6:11, 6:11, 3:11).

Neben Waldrennach, SW-Oberndorf und Offenburg schafften in Gruppe A der Top-Favorit TSV Pfungstadt (6:0 Punkte), TV Unterhaugstett und TV Käfertal (je 2:4) den Sprung in die nächste Runde, am 15. August in Mannheim.

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Hallenrunde 2019/2020 / 2. Bundesliga Süd

15.02.2020

TSV Calw kehrt in der Halle in die 1. Bundesliga zurück

Die Entscheidung fiel am 15. Februar 2020 in der Gemeindehalle Calw-Stammheim. Vier Mannschaften waren bei den Aufstiegsspielen dabei, am Ende jubelten der TSV Calw und der TV Augsburg.

Teilnehmer aus der 2. Bundesliga West waren der TB Oppau und TSV Karlsdorf, aus der 2. Bundesliga Süd der TV Augsburg und der TSV Calw. Jeder trat gegen jeden an.

Ergebnisse
TSV Calw – TV Augsburg 3:1 (11:7, 12:10, 6:11, 11:8)
TB Oppau – TSV Karlsdorf 2:3 (11:3, 11:4, 10:12, 10:12, 6:11)
TSV Calw – TSV Karlsdorf 3:0 (11:9,11:8, 11:6)
TB Oppau – TV Augsburg 0:3 (4:11, 5:11, 10:12)
TV Augsburg – TSV Karlsdorf 3:1 (11:7, 11:5, 9:11, 11:9)
TSV Calw – TB Oppau 3:1 (11:9, 11:2, 7:11, 11:7)

 

01.02.2020

TSV Calw schlägt auch die Verfolger

„Löwen“ peilen nach starker Zweitliga-Runde den Bundesliga-Aufstieg an

Der Tabellen-Erste TSV Calw, der Zweite TV Augsburg und der Vierte MTV Rosenheim trafen in Augsburg zum Abschluss der Hallensaison in der 2. Bundesliga direkt aufeinander. Gastgeber TVA untermauerte seine Ansprüche auf den Aufstieg, watschte den Bayern-Rivalen aus Rosenheim 3:0 ab. Doch der Favorit Nummer 1 auf den Sprung in die 1. Bundesliga ist der TSV Calw.

MTV Rosenheim – TSV Calw 1:3 (7:11, 11:7, 10:12, 5:11)

Als sehr unbequemer Gegenüber präsentierte sich die erfahrene Rosenheimer Truppe. Zwar gingen die Calwer mit Raphael Schlattinger, Nico Stoll (beide Angriff), Lukas Gruner, Marco Stoll (Abwehr) und Nick Stoll (Mitte) zügig in Führung, doch der MTV glich ebenso schnell zum 1:1 aus. Dennis Gruber kam für Nico Stoll, Mathias Zierer für Lukas Gruner. Aber auch der dritte Durchgang sah zwei Mannschaften auf Augenhöhe, bis der TSV Calw in der Satzverlängerung gewann – und anschließend das Match sicher nach Hause schaukelte. So war angerichtet für das Spitzenspiel zum Abschluss der Zweitliga-Runde: Zweiter gegen Erster.

TV Augsburg – TSV Calw 0:3 (9:11, 10:12, 9:11)

Das klare Satzergebnis spricht für Calw, aber alle drei Sätze waren hart umkämpft. So bekamen die Zuschauer ein prickelndes Duell der zwei Aufstiegsaspiranten zu sehen. Erneut kamen Nico Stoll und Lukas Gruner in die Begegnung und – gutes Zeichen für das bevorstehende Aufstiegsturnier – der TSV Calw packte immer zu, wenn es darauf ankam. So gingen alle drei Sätze an den Gast.

Am 15. Februar geht’s um den Aufstieg

Die Calwer Faustball-Fans haben sich den 15. Februar schon längst im Kalender angestrichen: In der Gemeindehalle Stammheim geht es um den Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd. Der Tabellenerste TSV (30:2 Punkte) feiert dann ein Wiedersehen mit den Augsburgern (2. / 26:6) sowie den beiden Vertretern aus der 2. Bundesliga West: der TB Oppau sowie der TSV Karlsdorf.

 

26.01.2020

TSV Calw visiert die 1. Bundesliga an

Mit souveränen Auftritten vor heimischem Publikum gewann der TSV Calw jeweils 3:0 gegen TSV Unterpfaffenhofen und TV Neugablonz. Das erste Saisonziel ist erreicht.

TSV Calw – TSV Unterpfaffenhofen 3:0 (11:4, 11:7, 11:7)

Die Mannschaft von Trainer Thomas Stoll ließ gegen das Team aus dem Münchner Westen von Beginn an nichts anbrennen. Mit einer hoch konzentrierten Leistung mussten die Calwer lediglich ihr gewohntes Leistungspotenzial abrufen, um den ersten Gegner des Tages entschlossen abzufertigen. „Wir hatten nie Probleme, das lief ziemlich einfach“, berichtete TSV-Schlagmann Raphael Schlattinger rückblickend.

TSV Calw – TV Neugablonz 3:0 (11:3, 11:8, 11:6)

„Auch gegen unseren zweiten Gegner hat eine solide Leistung ausgereicht, um sicher zu gewinnen“, so Schlattinger weiter. „Wir waren kaum gefordert, spielten aber auch souverän und konnten ein bisschen ausprobieren. Die Zuspiele kamen perfekt – so gut wie noch nie in dieser Saison.“ So wurde auch der unbequeme TVN aus Kaufbeuren, der sich zuvor mit einem 3:2-Sieg gegen Unterpfaffenhofen aus der Abstiegszone katapultierte, eher als Sparringspartner gesehen. Der etatmäßige Zweitangreifer Dennis Gruber fiel verletzt aus und wurde von Nico Stoll adäquat ersetzt, der gut abwehrte und auch an der Leine Akzente setzen konnte. In der Abwehr und Mitte wurden in den beiden Begegnungen des TSV Calw Lukas Gruner, Nick Stoll, Mathias Zierer und Marco Stoll aufgeboten.

Mit nun 26:2 Punkten als Tabellenerster haben sich die Calwer vorzeitig für die Aufstiegsspiele in die 1. Bundesliga qualifiziert. Das Turnier mit je zwei Teilnehmern aus der 2. Bundesliga Süd und West findet am Samstag, 15. Februar, ab 14 Uhr in Calw-Stammheim statt. Zuvor treffen die Calwer am nächsten Samstag in Augsburg am letzten Zweitliga-Spieltag auf starke Gegner: den Tabellenvierten MTV Rosenheim (20:8 Punkte) und den Zweiten TV Augsburg (24:4). Schlattinger: „Diese Begegnungen werden so etwas wie eine Generalprobe für die Aufstiegsspiele.“

08.12.2019

TSV Calw übernimmt Tabellenspitze

Mit zwei deutlichen Siegen katapultieren sich die Calwer Faustball-Männer an die Tabellenspitze. Der NLV Vaihingen und Gastgeber TV Heuchlingen bleiben chancenlos.

NLV Vaihingen – TSV Calw 0:3 (6:11, 6:11, 9:11)

In der Schönbrunnenhalle Essingen auf der Ostalb hatten die Calwer zuvor ihre Gegner beobachten können, der NLV Vaihingen besiegte den Gastgeber TV Heuchlingen mit 3:1. In ihrer zweiten Begegnung aber hatten die Stuttgarter keine Chance gegen einen konzentriert aufdrehenden TSV Calw, der mit Marco Stoll und Mathias Zierer abwehrte und in der Mitte von Lukas Gruner gelenkt wurde. Für die Punkte sorgten Raphael Schlattinger und Dennis Gruber am Schlag. Vor der Begegnung hatte Trainer Thomas Stoll vor dem unberechenbaren NLV gewarnt, doch seine Männer zogen ihr Spiel konsequent durch.

TV Heuchlingen – TSV Calw 0:3 (1:11, 8:11, 13:15)

Für Dennis Gruber wurde nun Nico Stoll in den Angriff eingewechselt und der machte seine Sache ebenso gut. Anfangs wirkte der Aufsteiger aus Heuchlingen gegen den Erstliga-Absteiger des Vorjahrs schlicht überfordert. Erst im zweiten Satz spielten die Gastgeber mit, doch zweifelte niemand daran, wer das Match gewinnen würde. Den frühen „Feierabend“ vor Augen, ließen die TSV-Männer nun etwas nach und mussten am Ende sogar in die Satzverlängerung.

Zur Saison-Halbzeit übernimmt Calw mit 14:2 Punkten die Tabellenspitze, vor dem Verfolger-Trio TV Waldrennach, MTV Rosenheim und TV Augsburg (je 12:4). Weiter geht’s am 22. Dezember (11 Uhr) in Neuenbürg, wo es zum spannungsgeladenen Spitzen-Derby gegen den TV Waldrennach kommt.

 

03.12.2019

Adventsausflug mit klaren Siegen

Mit zwei deutlichen 3:0-Siegen untermauern die Calwer Faustballer ihren Anspruch auf eine Rückkehr in die 1. Bundesliga. Vor den Toren Münchens waren die bayrischen Gegner für den nicht vollzähligen TSV kaum mehr als Sparringspartner.

TV Neugablonz – TSV Calw 0:3 (5:11, 5:11, 3:11)

Nachdem Gastgeber TSV Unterpfaffenhofen vor den Augen der Calwer das Bayern-Derby gegen Neugablonz mit 0:3 (9:11, 4:11, 8:11) überraschend deutlich verloren hatte, galt es nun für die Hessestädter, sich bloß keinen Ausrutscher zu leisten. Die „Löwen“ waren ohne Schlagmann Dennis Gruber (familiär verhindert) und Mathias Zierer (krank) über den „Weißwurst-Äquator“ gereist. So rückten Nico Stoll in den Angriff und Leandro Schmidberger auf die linke Defensivposition.

„Die gesamte Mannschaft zeigte eine konzentrierte und engagierte Leistung. Das Zuspiel war gegenüber den letzten Auftritten deutlich verbessert“, berichtete Trainer Thomas Stoll, der auch seinen Sohn Nico Stoll sowie Hauptschlagmann Raphael Schlattinger einen starken Job machen sah. „Es war in der sehr engen Halle auch notwendig, dass die Angriffsbälle konsequent verwandelt wurden. Wir haben das Spiel klar dominiert.“ Das lässt sich auch an den Satzergebnissen ablesen.

TSV Unterpfaffenhofen – Calw 0:3 (2:11, 5:11, 5:11)

Auch gegen den Gastgeber, der zuvor wie der TSV Calw mit 6:2 Punkten ins Rennen gegangen war, entwickelte sich ein lockeres Trainingsspiel für die äußerst konzentriert agierenden Gäste. Für Schmidberger durfte nun Lukas Gruner abwehren, „auch er machte seine Sache sehr gut“, so der Coach. Das Spiel war ein Spiegelbild der ersten Partie: Der TSV war klar überlegen, lockerte niemals die Zügel und durfte nach einem Spieltag, der eher Kurzarbeit glich, zufrieden und mit vier Punkten im Gepäck nach Hause fahren.

Nächsten Samstag (15 Uhr) geht es in Essingen gegen Gastgeber TV Heuchlingen sowie den NLV Vaihingen.

 

17.11.2019

Ausgeglichenes Gipfeltreffen in Rosenheim

Zwei Punkte im Aufstiegsrennen gewonnen – so lautet das Fazit der Zweitliga-Faustballer des TSV Calw nach dem Gipfeltreffen mit dem MTV Rosenheim und dem TV Augsburg. Alle drei Teams mussten Federn lassen.

MTV Rosenheim – TSV Calw 1:3 (5:11, 9:11, 11:6, 9:11)

Routiniers gegen Youngster, Vorjahres-Erster der 2. Liga gegen Absteiger aus dem Oberhaus – so lautete das erste Duell in der Rosenheimer Luitpoldhalle. Der MTV, angeführt von den überaus erfahrenen Angreifern Steve Schmutzler und Patrick Schiep, hatte den schlechteren Start, trat erst im zweiten Satz auf Augenhöhe auf und verkürzte im dritten Durchgang. In einem umkämpften vierten Satz holten sich die Gäste aus Calw, die mit Nico Stoll an der Seite von Raphael Schlattinger angriffen und in der Abwehr auf Marco Stoll, Mathias Zierer sowie Nick Stoll (Zuspiel) setzten, den Sieg.

TSV Calw – TV Augsburg 1:3 (9:11, 7:11, 11:2, 10:12)

„Waldrennach, Rosenheim und Augsburg“ hatte Calws Trainer Thomas Stoll schon vor der Saison als größte Konkurrenten im Kampf um die Aufstiegschancen ausgemacht. Und der TVA, Vorjahres-Dritter in dieser Spielklasse und im Feld als Siebter gerade aus der 1. Bundesliga abgestiegen, zeigte Klasse. Die Calwer, mit Leandro Schmidberger für Nico Stoll, taten sich gegen die Präzision der Fuggerstädter schwer. Als der TSV mit einem deutlichen Resultat im dritten Durchgang verkürzte, sah alles nach einer spannenden Aufholjagd aus. Doch die Augsburger erwiesen sich als Spielverderber, erkämpften sich im vierten Satz den Sieg.

Das abschließende Duell entschied der MTV Rosenheim gegen die Augsburger (3:0) für sich. Ein Indiz dafür, wie eng die Leistungsdichte in der 2. Bundesliga Süd aktuell ist. Dies unterstreicht auch der Blick auf die Tabelle: TV Waldrennach, TSV Calw und MTV Rosenheim liegen mit 6:2 Punkten vorn, gleichauf Vierter ist der TV Unterpfaffenhofen, der am 30. November den TSV Calw in Germering nahe München herausfordert.

 

10.11.2019

Mit kontrollierter Offensive erfolgreich

Faustball-Männer des TSV Calw gewinnen Zweitliga-Auftakt gegen TV Waldrennach

Der Spielplan wollte es, dass sich gleich zu Beginn der Hallenrunde in der 2. Bundesliga die Faustball-Schwergewichte TSV Calw und TV Waldrennach gegenüberstanden. Nach dem 3:1-Sieg der Calwer gewannen beide im Schongang gegen TV Vaihingen/Enz II.

TSV Calw – TV Waldrennach 3:1 (11:6, 11:8, 9:11, 11:9)
Die Erwartungen der über 100 Zuschauer in der Walter-Lindner-Halle wurden nicht enttäuscht, sie erlebten ein rasantes Spitzenspiel zwischen den Vorjahres-Absteigern, die beide ins Oberhaus zurückkehren möchten. Calw trat mit Raphael Schlattinger, Dennis Gruber (Angriff), Nick Stoll (Mitte), Mathias Zierer und Marco Stoll (Abwehr) an. Ihnen gegenüber standen Jeremy Wuhrer, Martin Kraut (Angriff), Kai Ehrhardt (Mitte), Oliver Kraut und Carsten Scheerer.

4:6 lagen die Calwer nach offenem Schlagabtausch zurück, ehe sie mit präzisen Angriffen sieben Mal in Folge punkteten, während den Gästen Fehler unterliefen. Auch der zweite Durchgang ging an die Hausherren: Nach 5:5-Zwischenstand setzten sie sich auf 9:5 ab und brachten nach starken Aktionen von Gruber, Zierer und Schlattinger die 2:0-Satzführung ins Ziel. Anschließend zielten Wuhrer bei seinen Angaben und Martin Kraut mit starken Rückschlägen genauer. Dennoch sah es bei 9:7 für den TSV Calw nach einem baldigen Ende aus, doch Kraut gelangen zwei starke Blockaktionen gegen Gruber, der TVW schaffte den Anschluss. Tolle Abwehraktionen und Schlattinger mit Unterschnitt- und Langbällen brachten die Calwer „Löwen“ im vierten Satz in Front, bei 8:3 schien die Messe gelesen. Die „Waldis“ aber kämpften sich auf 10:9 heran, ehe Schlattinger mit einer krachenden Angabe für Jubel bei den Calwer Fans sorgte.

„Ein super Auftakt“, befand Mathias Zierer. „Wir hatten die besseren Angaben und konnten aus der Abwehr heraus besser zuspielen.“ Und Trainer Thomas Stoll: „Wir wollten mit kontrollierter Offensive zum Erfolg kommen, das haben wir gut hingekriegt. Unsere Abwehr stand solide, im Angriff hatten wir mehr Druck und weniger Fehler.“ Das sah auch „Waldi“ Martin Kraut so: „Wir wollten starken Druck aufbauen, machten aber zu viele Fehler. Die Unkonzentriertheiten wurden bestraft. Dennoch sind wir nicht unzufrieden mit der Leistung.“

Nach dem frühzeitigen Highlight des ersten Spieltags folgte die Pflicht, die beide Vereine aus der Region mühelos absolvierten. Zuerst besiegte der TV Waldrennach die junge zweite Mannschaft des TV Vaihingen/Enz mit 3:0 (11:4, 11:6, 11:6), danach hielten sich auch die Calwer schadlos: 3:0 (11:4, 11:3, 11:5). Beim TVW konnten sich nun auch Niklas Ehrhardt, Martin Neuweiler und Simon Keck, beim TSV Calw Lukas Gruner mit guten Aktionen beweisen.

Die Calwer, deren Allrounder Philipp Kübler für mehrere Wochen verletzt ausfällt, fahren nächsten Samstag nach Rosenheim zu den bayrischen Mitaufstiegskandidaten MTV Rosenheim und TV Augsburg. Waldrennach gastiert mit dem TV Neugablonz beim NLV Stuttgart-Vaihingen.

03.11.2019

Ziel ist der Wiederaufstieg

Calwer Faustball-Löwen steigen am Samstag in die 2. Bundesliga ein

Derby-Stimmung in der Walter-Lindner-Halle: Der TV Waldrennach und der TV Vaihingen/Enz II sind am Samstag ab 17 Uhr zu Gast beim TSV Calw, um die Faustball-Hallenrunde der 2. Bundesliga Süd zu eröffnen.

Nach dem Abstieg im Vorjahr aus dem Oberhaus – Schlagmann Raphael Schlattinger hatte sich am zweiten Spieltag schwer verletzt – peilen die Calwer den Wiederaufstieg an. Voraussetzung dafür ist, dass die Männer bei bester Gesundheit bleiben. Diese Hoffnung ist aber teilweise schon dahin: Philipp Kübler, der bereits im Nationaltrikot für Deutschland auflaufen durfte und die Defensive der Calwer zusammenhält, wurde gerade an der Schulter operiert und fällt bis Jahresende definitiv aus. Ebenso Heiko Bestle, der nach Kreuzband-OP sich noch gedulden muss.

Deren Kameraden aber sind wohlauf: Der Schweizer Nationalspieler Raphael Schlattinger und Dennis Gruber werden wieder die Angriffsreihe bilden, ergänzt durch Nico Stoll. Dessen Bruder Marco ist nach längerer Auszeit wieder voll im Training und hofft auf Einsätze in der Abwehr, neben Lukas Gruner, Matthias Zierer, Leandro Schmidberger und Nick Stoll, der wohl die Zuspielfunktion übernehmen wird. Nils Hantke ist zum Erstligisten TV Vaihingen/Enz I zurückgekehrt.

Trainer Thomas Stoll hat noch immer die Qual der Wahl bei seiner Aufstellung und geht die Saison mit Vorfreude und Optimismus an. „Klare Sache: Für uns kann das Ziel nur lauten, Platz 1 oder 2 zu erreichen und somit bei den Aufstiegsspielen dabei zu sein.“ Als härteste Konkurrenten um die begehrten Tickets sieht er den TV Waldrennach, der im Vorjahr als Tabellenletzter der 1. Liga mit abgestiegen war, sowie die bayrischen „Pfundskerle“ vom MTV Rosenheim und dem TV Augsburg. Die Liga wird vervollständigt durch den TV Vaihingen/Enz II, NLV Vaihingen, TSV Unterpfaffenhofen, TV Heuchlingen und TV Neugablonz.

 

08.06.2019
„Löwen“ planen für die DM-Endrunde: 5:0-Erfolg beim Tabellenschlusslicht TV Vaihingen/Enz

Die Zielsetzung des TSV Calw beim letzten Vorrunden-Spieltag der 1. Faustball-Bundesliga war klar: einen hohen Sieg einfahren und damit die Basis für die DM-Teilnahme schaffen. Auftrag erledigt: die „Löwen“ eroberten mit einem 5:0-Erfolg beim Tabellenletzten TV Vaihingen/Enz Platz 2 in der Süd-Staffel zurück.
TV Vaihingen/Enz – TSV Calw 0:5 (12:14, 3:11, 5:11, 9:11, 4:11)
Am Alten Postweg, auf den Höhen von Vaihingen/Enz, hatte der Favorit gegen das stark verjüngte Gastgeber-Team aber zunächst Mühe. Trainer Thomas Stoll setzte auf seine Parade-Fünf mit Raphael Schlattinger, Dennis Gruber, Nick Stoll, Philipp Kübler und Mathias Zierer, doch die jungen Vaihinger erwiesen sich als zähe Gegner. Erst in der Verlängerung erkämpfte sich der Gast die Satzführung. Dann aber kam die Calwer Lok ins Rollen. Schnell baute der DM-Dritte von 2018 eine deutliche Führung aus, nach einem Doppelwechsel durften Nico Stoll (für Gruber) und – bei seinem Debüt im TSV-Bundesligadress – Nils Hantke für (Nick Stoll) den zweiten Durchgang locker ins Ziel bringen. Anschließend kam wieder der erfahrene Dennis Gruber aufs Feld, Calw blieb souverän. In der – nach jeweils drei Sätzen fälligen – Zehn-Minuten-Pause sammelte der Gastgeber wieder Kräfte, hielt beeindruckend dagegen, doch die abgezockten Calwer gingen mit 4:0 Sätzen in Front. Der Rest war Formsache.
Mit dem erwarteten Erfolg liegt der TSV Calw nach der Hinrunde auf Platz 2, mit vier Sätzen Vorsprung auf den punktgleichen TV SW-Oberndorf, und darf schon vorsichtig für die DM-Endrunde kalkulieren. Wie im Vorjahr wird die Liga nun zweigeteilt: Die Top-Vier TSV Pfungstadt (14:0 Punkte), TSV Calw, TV SW-Oberndorf (je 10:4) und TV 1880 Käfertal/8:6) treffen jeweils nochmals aufeinander. Die Punkte aus der Hinrunde werden mitgenommen, los geht es voraussichtlich am letzten Juni-Wochenende. Die am Ende drei Bestplatzierten dürfen zur Deutschen Meisterschaft nach Kellinghusen (Mitte August). Ziel der Calwer ist, Platz 2 erfolgreich zu verteidigen. Die Fünft- bis Achtplatzierten FBC Offenburg (8:6), TV Unterhaugstett (4:10), TV Augsburg und TV Vaihingen/Enz (je 2:12) machen die zwei Absteiger unter sich aus.

19.05.2019
TSV Calw feiert wichtige Erfolge
Bundesliga-„Löwen“ gewinnen zweimal 5:2 und beißen sich an Unterhaugstett fast die Zähne aus
Calw/Schweinfurt (sh). Der erste Kommentar von Thomas Stoll, Trainer des TSV Calw, nach dem 5:2-Sieg gegen TV Unterhaugstett machte deutlich, dass die Angelegenheit in Wirklichkeit auf Messers Schneide stand. „Arsch über Latte“ – anders gesagt: das war knapp! Und sogar anstrengender als der ebenso klare Sieg am Vortag beim nominell stärkeren Gegner, dem TV SW-Oberndorf.
TV SW-Oberndorf – TSV Calw 2:5 (6:11, 6:11, 9:11, 7:11, 11:8, 11:8, 9:11)
In beiden Begegnungen des Wochenendes setzte Stoll auf die Paradeaufstellung Raphael Schlattinger, Dennis Gruber, Nick Stoll, Philipp Kübler und Mathias Zierer. In Schweinfurt dominierten die Calwer von Beginn an, sodass auch das Heimpublikum anerkennend nickte. Im dritten Satz lagen die Oberndorfer zunächst klar vorn, aber der lange Oliver Bauer drosch drei Mal in Folge die Kugel ins Nirvana. Die Calwer bedankten sich, gingen mit einer beruhigenden 3:0-Satzführung in die erste Pause und erhöhten anschließend noch. Zwar hatte der TVO sehr gute Zuspiele, doch Bauer konnte die Vorlagen nur selten nutzen. Auf der anderen Seite gelang es Schlattinger immer wieder, den überragenden Faustballer auf TVO-Seite Fabian Sagstetter mit harten Rückschlägen zu überwinden. Zwar spielten die Franken häufig Schlattinger an, um dessen Angriffe zu unterbinden, doch dafür punktete Philipp Kübler mit einer starken Erfolgsquote.
Erst spät kamen die Franken in Fahrt „und wir ließen ein paar Prozent nach – das rächt sich“, so Nick Stoll rückblickend. Im fünften Durchgang führte der TVO 7:1, ehe die Gäste noch ausglichen, aber die Hausherren schafften den ersten Satzgewinn und setzten gleich den zweiten nach. Die zweite 10-Minuten-Pause war dringend notwendig für die Calwer. Beide Teams suchten in der Folge die Entscheidung, ein hochklassiger siebter Satz sah Oberndorf und Calw bis zum 9:9 auf Augenhöhe. Dann wechselten Nick Stoll und Philipp Kübler die Positionen, Bauer ließ sich irritieren und verfehlte sein Ziel. Mit einem ungemein frechen Kurzball nutzte Raphael Schlattinger gleich die erste Chance zum klaren Matchgewinn. Für die Schweinfurter entwickelt sich der TSV Calw mit dem dritten Sieg in Serie langsam zum Angstgegner.
TSV Calw – TV Unterhaugstett: (11:8, 11:13, 4:11, 11:9, 13:11, 11:5, 11:5)
Noch nie kamen so viele Faustball-Fans an die Calwer Anlage am Altburger Aischbach: 200 Zuschauer bekamen ein rassiges Lokalderby geboten. Der TV Unterhaugstett hatte zwar noch nie ein Punktspiel gegen den „Lieblingsgegner“ verloren, war aber Außenseiter – und präsentierte sich einmal mehr als äußerst unbequemer Kontrahent. Zunächst dominierten die Hausherren, führten im ersten Satz 7:2. Dann rutschte Dennis Gruber bei einer Aktion aus, zerrte sich und musste ausgetauscht werden. Philipp Kübler rückte vor, Leandro Schmidberger füllte die Abwehrlücke. Calw brachte den Satz sicher durch, aber dann wendete sich das Blatt. Die TVU-Angreifer Michael Ochner und Robin Gensheimer befeuerten mit knallharten langen Bällen den jungen Schmidberger aus allen Rohren. 6:9 stand es aus Calwer Sicht, dann brachte Schlattinger mit einer Körpertäuschung bei einer vermeintlichen Blocksituation sein Team zum Ausgleich, doch in der Verlängerung machte der glänzend aufgelegte Ochner den Unterschied, punktete doppelt zum Satzausgleich. Anschließend erhielt Gruber grünes Licht vom TSV-Physio Philipp Löwe. Seine Einwechslung brachte aber zunächst keine Sicherheit. Die Unterhaugstetter liefen förmlich heiß. In der Abwehr zogen Markus Katz, Stefan Koch und vor allem Max Winkler in der Mitte, was ging. Der Gast demonstrierte Faustball vom feinsten und verzückte die mitgereisten Fans. 4:11, 1:2 der Spielstand zur ersten 10-Minuten-Pause.
Danach folgte die spannendste Phase der Begegnung. Trainer Stoll beorderte Dennis Gruber überraschend in die Abwehr, schickte Kübler nach vorn. Bis zum 6:6 war der Satz offen, dann zog Unterhaugstett davon (6:9), ehe plötzlich Calws Schlattinger wieder aufdrehte (10:9) und nach einer Glanzparade Grubers den Satzball eiskalt verwertete. Der fünfte Satz wird für alle Beteiligten lange unvergessen bleiben: Erneut stieg Unterhaugstett stark ein, zog auf 1:6, 2:9 und 4:10 davon. Doch ausgerechnet der zuvor herausragende Ochner bekam den Zitterarm, setzte auf Sicherheitsangaben und die Calwer holten Ball um Ball auf. Plötzlich stand es 10:10, sogar 11:10. Ochner glich nochmals aus, Schlattinger konterte per Ass und Ochner spielte seine Angabe ins Seitenaus. Calw führte mit 3:2 Sätzen. Bitter für den Gast.
Der eigentlich so starke Max Winkler musste bei den Rot-Schwarzen dem Routinier Sebastian Buck weichen, Katz rückte in die Mitte. Das half den Gästen aber nicht, den Schock zu verdauen. Die Calwer hingegen besannen sich in den letzten zwei Sätzen auf ihre technischen Stärken und ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit den zwei Siegen rangiert der TSV nun auf Platz 2 der Tabelle und hat beste Chancen, sich wie 2018 für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Nächsten Samstag ab 16 Uhr treffen die Calwer zu Hause auf den Tabellenführer, den beinahe unschlagbaren TSV Pfungstadt. Dieses Spitzenspiel wird übrigens im Internet gezeigt: Die Web-Plattform www.sportdeutschland.tv überträgt mit drei Kameras – eine Premiere für die Liga und, so Thomas Stoll, „eine tolle Chance, Faustball in die Öffentlichkeit zu tragen.“ Trotzdem: Ein Live-Erlebnis wie das gegen „Nachbar“ TVU kann die Mattscheibe natürlich nicht ersetzen.
Max Winkler, TV Unterhaugstett: „Wir waren natürlich in der Außenseiterrolle, doch nachdem die Calwer sieben Sätze vom Vortag in Schweinfurt in den Knochen hatten, glaubten wir an eine Chance. Wir hätten im fünften Satz den Sack zumachen müssen. Dennoch haben wir die bisher beste Saisonleistung gezeigt und wenn wir dies öfter auf den Platz bringen, werden wir nicht absteigen. Jetzt geht es gegen Käfertal und Augsburg, das sind definitiv die wichtigsten Spiele.“
Nick Stoll, TSV Calw: „Das war wieder ein typisches Derby. Gegen uns geben die Unterhaugstetter wirklich alles. Wir haben uns sehr schwer getan und nach dem misslungenen dritten Satz war es gut, dass eine Pause kam. Dann haben wir endlich das erste Pflichtspiel gegen diesen Gegner gewonnen. Jetzt freuen wir uns auf das Spitzenspiel nächsten Samstag gegen Pfungstadt. Wir haben nichts zu verlieren und wollen auf Sieg spielen!“
Thomas Stoll, Trainer TSV Calw: „Das war unser bisher schwächstes Spiel dieser Runde, erst in den letzten Sätzen haben wir auf normalem Level gespielt. Der zwischenzeitliche Ausfall von Dennis Gruber und das Spiel vom Vortag in den Knochen, das war nicht hilfreich. Aber es tut gut, auch mal ein schlechteres Spiel zu gewinnen. Wenn alles normal läuft, verlieren wir jetzt gegen Pfungstadt und gewinnen noch beim Tabellenletzten Vaihingen/Enz. Dann hätten wir die DM-Teilnahme fast schon sicher. Wäre super, wenn wir als Süd-Zweiter dort hinkommen. Dieses Wochenende war ein großer Schritt.“

05.05.2019
Makelloser Saisonstart: TV Augsburg und TV 1880 Käfertal ohne Chance

Kälte und Regen zum Saisonstart der Faustball-Bundesliga konnten den TSV Calw nicht bremsen und auch Aufsteiger TV Augsburg sowie der hoch eingeschätzte TV 1880 Käfertal waren keine Hindernisse: Die „Löwen“ besiegten beide Kontrahenten souverän und gaben dabei keinen Satz ab.

TV Augsburg – TSV Calw 0:5 (3:11, 8:11, 7:11, 9:11, 6:11).
Die bayrischen Schwaben sahen bei ihrem Bundesliga-Debüt gegen den letztjährigen Dritten der deutschen Meisterschaft kein Land. Der Calwer Neuzugang Dennis Gruber war in der Fuggerstadt noch nicht dabei. So berief Trainer Thomas Stoll seinen Allrounder und Jung-Nationalspieler Philipp Kübler neben Raphael Schlattinger nach vorn. Die zentrale Position besetzte Nick Stoll, flankiert von den Abwehrspezialisten Lukas Gruner und Mathias Zierer. Diese eingespielte Fünf dominierte unter den widrigen Bedingungen auf dem Rasen von Beginn an, ging zügig in Führung. „Wir wussten zuvor nicht recht, was uns erwartet, da wir gegen Augsburg erst selten gespielt haben“, so Philipp Kübler. „Aber wir waren entspannt und kamen gut in die Begegnung. Hinten standen wir einfach perfekt und verwerteten vorne die Chancen, ohne viele Eigenfehler zuzulassen.“ Kurz: Das Spiel wurde zum ungleichen Duell. Lediglich im vierten Satz kamen die Augsburger zeitweise heran, doch nach knapp über einer Stunde hatten die TSV-Männer ihren Favoritensieg eingetütet.

TSV Calw – TV 1880 Käfertal 5:0 (11:7, 11:7, 11:3, 11:6, 11:6)
Am Sonntag stand den Calwern auf dem heimischen Faustballplatz am Aischbach ein ganz anderes Kaliber gegenüber: Der TV Käfertal aus Mannheim gehört seit Jahren zu den besten deutschen Teams und verfügt über eine sichere Abwehr sowie in Nationalangreifer Nick Trinemeier über einen herausragenden Schlagmann. Die rund 80 Zuschauer begrüßten Neuzugang Dennis Gruber, der im TSV-Dress neben Raphael Schlattinger auflief. Erneut deckte Nick Stoll die Mitte ab, Kübler zog in die Defensive, zusammen mit Mathias Zierer. Lukas Gruner, der in Augsburg wie alle Kameraden sehr stark agierte, musste seinen Platz räumen.

„Wir hatten ein schweres Spiel erwartet, denn auch die Käfertaler waren souverän, mit einem 5:0-Sieg gegen den FBC Offenburg, in die Saison gestartet“, so Kübler. Doch erneut überzeugte der TSV Calw von Beginn an. In der Abwehr rutschte fast kein Ball hinten durch, die Zuspiele aus der Zentrale kamen blitzsauber. Gruber parierte mehrere Kurzbälle und der einmal mehr bärenstarke Schlattinger drosch aus dem Rückschlag oder mit Klasse-Angaben seine Calwer zügig in Richtung Satzgewinne. Anfangs hatte Trinemeier noch versucht, den Schweizer Linkshänder aus dem Spiel zu nehmen, stattdessen versenkte aber Kübler, aus der Abwehr kommend, zwei, drei starke Angriffsbälle und traf damit ins Herz der Kurpfälzer. Denn in der Folge zeichnete sich schnell ab, dass die Käfertaler und Trinemeier kein Rezept gegen die Spielfreude und Perfektion der Calwer finden sollten. Kurz: Der TSV war dem Gast an diesem Tag in allen Belangen überlegen – abzulesen an den hohen Satzgewinnen, die nach 1:15 Stunden in einem klaren Gesamtergebnis mündeten.

Im Kampf um die Top-3-Plätze in der 1. Bundesliga Süd und damit auf dem Weg zur Endrunde um die deutsche Meisterschaft haben die Calwer einen Konkurrenten erst mal distanziert. „Das war ein großer Schritt“, so Kübler. Der nächste soll am nächsten Samstag folgen: Dann gastieren die „Löwen“ beim FBC Offenburg, der Augsburg 5:4 besiegte. Für Philipp Kübler, den 21-jährigen Nationalspieler, ist klar: „Diesen Gegner dürfen wir nie unterschätzen, aber wir sind nun wohl der Favorit.“
TSV Calw: Raphael Schlattinger, Philipp Kübler, Nick Stoll, Mathias Zierer, Lukas Gruner, Dennis Gruber.

Spieltage Feldrunde 2019
Samstag, 4. Mai, 16 Uhr TV Augsburg – TSV Calw 0:5 (3:11, 8:11, 7:11, 9:11, 6:11)
Sonntag, 5. Mai, 14 Uhr TSV Calw – TV 1880 Käfertal 5:0 (11:7, 11:7, 11:3, 11:6, 11:6)
Samstag, 11. Mai, 16 Uhr FBC Offenburg – TSV Calw
Samstag, 18. Mai, 16 Uhr TV SW-Oberndorf – TSV Calw
Sonntag, 19. Mai, 14 Uhr TSV Calw – TV Unterhaugstett
Samstag, 25. Mai, 16 Uhr TSV Calw – TSV Pfungstadt
Sonntag, 2. Juni, 16 Uhr TV Vaihingen/Enz – TSV Calw
anschließend finden die drei Platzierungsspiele 1-4 und 5-8 statt.
6. + 7. Juli: Men’s Champions Cup in Pfungstadt
11. bis 18. August: Weltmeisterschaft Männer in Winterthur/Schweiz
31. August + 1. September: Deutsche Meisterschaft in Kellinghusen

November 2019
2./3. November
Beginn der Hallensaison 2019/2020

29.04.2019
Obere Tabellenhälfte ist das Ziel
Faustball-Männer des TSV Calw mit neuem Angreifer vor „richtungweisendem“ Bundesligastart

Ihr erstes Jahr in der 1. Bundesliga haben die Faustballmänner des TSV Calw hinter sich – mit gemischten Gefühlen: Eine sensationelle Feldrunde 2018 krönten die „Löwen“ mit Platz 3 bei der deutschen Meisterschaft. Dann folgte eine Hallenrunde voller Verletzungspech und der Abstieg. Mit frischem Selbstbewusstsein und einem „Doppelstart“ geht es nun am Wochenende ins zweite Jahr.

„Das wird gleich ein richtungweisender Beginn“, blickt Trainer Thomas Stoll voraus. Am Samstag (16 Uhr) geht es beim Aufsteiger TV Augsburg um einen guten Auftakt und die ersten Pluspunkte. Am Sonntag um 14 Uhr gastiert dann der TV 1880 Käfertal in Calw-Altburg. Gerade das Spiel gegen die starken „Käfer“ aus dem Mannheimer Norden kann für den weiteren Saisonverlauf bedeutend werden. Denn wie im Vorjahr wird nach folgendem Modus gespielt: Alle acht Teams treffen je einmal aufeinander, danach wird gesplittet: Die Erst- bis Viertplatzierten der Tabelle treten nochmals gegeneinander an und die drei Besten dürfen zur Endrunde um die deutsche Meisterschaft, Ende August in Kellinghusen/Schleswig-Holstein. Die Fünft- bis Achtplatzierten hingegen müssen die zwei Absteiger ermitteln.

„Damit wollen wir aber nichts zu tun haben, unser Ziel ist die obere Tabellenhälfte“, so Stoll, der dies seiner Mannschaft nach dem herausragenden Vorjahres-Sommer absolut zutraut. Sein bewährter Kader ist fast komplett beisammen geblieben. Allerdings fällt Abwehrspieler Heiko Bestle mit Kreuzbandverletzung voraussichtlich die komplette Saison aus. Dafür ist Mathias Zierer, der letztes Jahr lange Zeit ausfiel, wieder dabei. Lukas Gruner und Nick Stoll sowie der nachrückende Leandro Schmidberger hoffen ebenfalls auf Einsätze, ebenso wie Angreifer Nico Stoll. Zuspieler Philipp Kübler ist nach seinem starken Debüt mit der A-Nationalmannschaft hochmotiviert. Die Lücke, die Routinier Bernd Bodler nach seinem Karriereende im Angriff hinterlässt, wird adäquat gefüllt: Vom TV Wünschmichelbach kommt Dennis Gruber nach Calw. Der 24-Jährige aus Nordbaden ist den Schwarzwäldern schon lange verbunden: Seine Freundin Samantha Lubik ist TSV-„Löwin“, er selbst trainierte häufig mit den Männern und betreute bei der letzten DM in Ahlhorn den überragenden Raphael Schlattinger von der Seitenlinie.„Dennis hat enormes Spielverständnis, kann gut abwehren, ist schnell. Eine tolle Ergänzung zu Raphael“, weiß Trainer Stoll. Gruber spielte im U18- und U21-Kader sowie in der Nationalmannshaft. Seine „Achillesferse“ ist – typisch Schlagmann – die Schulter. Doch nach langer Verletzungspause ist Gruber nun wieder da und soll die Calwer beflügeln. Für Trainer Stoll ist die Marschroute am Wochenende klar: „In Augsburg müssen wir die Punkte holen, gegen Käfertal gibt es ein Schlüsselspiel mit 50:50-Chance. Wichtig ist, dass wir voll fokussiert sind. Gibst du nur zehn Prozent weniger, dann reicht es in der Bundesliga nicht.“ Dies gilt besonders im heißen Kampf um die vier begehrten Top-Plätze, von denen einer quasi schon an den weltbesten Verein TSV Pfungstadt vergeben ist. Auf die übrigen drei Ränge hoffen neben dem TSV Calw und dem TV 1880 Käfertal auch der TV Schweinfurt-Oberndorf, FBC Offenburg und TV Vaihingen/Enz. „Und dann sind da noch die Wundertüten TV Augsburg und TV Unterhaugstett“, so Thomas Stoll, „kein einziges Spiel ist ein Selbstläufer.“ Das könnte spannend werden.

Der Bundesliga-Spaß geht weiter

Das Saisonziel der Calwer Faustball-Männer ist klar: Als letztjähriger Zweiter der 2. Bundesliga Süd und etwas überraschender Aufsteiger geht es nun natürlich darum, sich nach starkem Hallen-Debüt nun auch „outdoor“ in der höchsten Spielklasse zu etablieren. Oder anders gesagt: den Abstieg zu verhindern.

Dennoch dürfen die “Löwen” das Grün der Bundesliga-Bühne mit breiter Brust betreten. Sie erreichten beim Internationalen Frühjahrsturnier in Vaihingen/Enz unter 24 internationalen Spitzenteams immerhin das Viertelfinale. Doch in der Liga geht es um die wirklich wichtigen Punkte. Und da meinte es die Spielplangestaltung nicht gut mit den Mannen von Trainer Thomas Stoll. Das erste Wochenende verlangt mit dem Auftritt beim vielfachen Weltpokalsieger TSV Pfungstadt mit einem wieder genesenen Superstar Patrick Thomas sowie dem Heimspieldebüt am Altburger Aischbach gegen TV SW-Oberndorf zwei Extremaufgaben ab.

Doch die letzte Hallenrunde, mit den ersten Auftritten überhaupt für den TSV Calw in der 1. Bundesliga, machte Mut. Der Neuling mochte sich nicht der allgemeinen Meinung anschließen, dass er zu den Abstiegskandidaten zählt, sondern holte auch gegen vermeintlich Übermächtige echte „Big Points“ und begeisterte das Calwer Publikum. Am Ende stand eine 16:12-Punkte-Ausbeute.

Personell sind die Voraussetzungen für den angestrebten Verbleib im Establishment gegeben. Vor allem, weil Routinier Bernd Bodler auch im 35. Lebensjahr noch eine Saison dranhängt und im Angriff an der Seite des athletischen Schweizer Nationalschlagmanns Raphael Schlattinger seine Erfahrung einbringt. „Back-up“ bleibt der aufstrebende Trainersohn Nico Stoll. Der junge Moritz Pfrommer wechselt zum TSV Grafenau und hofft auf Zweitligaeinsätze, im Gegenzug kam das Junioren-Talent Mathias Zierer als Abwehr-Ersatz für Marco Stoll, der eine Auszeit nimmt. Nick Stoll wird weiterhin in der Mitte ackern und Philipp Kübler die Abwehr stärken.

Ein neuer Modus erschwert Planungen und Spekulationen in der Männer-Bundesliga: Nach der Hinrunde, jeder gegen jeden, wird gesplittet: Die Erst- bis Viertplatzierten spielen nochmals gegeneinander um drei Startplätze bei der deutschen Meisterschaft in Ahlhorn. Die Fünft- bis Achtplatzierten kämpfen untereinander gegen zwei Abstiegsplätze. Eine Prognose ist schwierig zu stellen. Favoriten auf die Top-4-Plätze sind die Calwer Auftaktgegner Pfungstadt und Schweinfurt-Oberndorf, außerdem der TV Käfertal aus Mannheim und der MTV Rosenheim. Vielleicht aber gelingt es ja dem FBC Offenburg, dem TV Wünschmichelbach, TV Vaihingen/Enz oder TSV Calw, in die Phalanx der Großen einzudringen. Aber da oben ist die Luft sehr dünn.

Die Spieltage der 1. Bundesliga Süd, Feldrunde 2018

5. Mai, 16 Uhr in Pfungstadt
TSV Pfungstadt – TSV Calw 5:1 (10:12, 11:3, 11:5, 11:8, 11:4, 11:3)

6. Mai, 14 Uhr in Calw
TSV Calw – TV SW-Oberndorf 3:5 (11:9, 6:11, 11:8, 8:11, 9:11, 5:11, 11:5, 11:13)

12. Mai, 16 Uhr in Calw
TSV Calw – MTV Rosenheim 5:3 (11:8, 10:12, 5:11, 11:6, 11:7, 7:11, 11:9, 11:9)

26. Mai, 16 Uhr in Mannheim
TV 1880 Käfertal – TSV Calw 4:5 (10:12, 11:9, 11:4, 11:8, 7:11, 7:11, 14:12, 6:11, 4:11)
Spannend, spannender, TSV Calw! Wieder einmal erweisen sich die “Löwen” als Meister des Faustball-Marathons.
Als es schon aussah, als müsste Calw den Mannheimern bald zum Sieg gratulierten (1:3- und 3:4-Satzrückstand), drehten die Mannen von Trainer Thomas Stoll auf.

27. Mai, 14 Uhr in Calw
TSV Calw – FBC Offenburg 5:2 (12:14, 11:8, 6:11, 13:11, 11:2, 11:8, 11:7)
Rund 100 Zuschauer kamen nach Altburg, um die Calwer im mit Spannung erwarteten Vergleich mit Offenburg zu erleben. Es lohnte sich: Die Männer drehten einen 1:2-Satzrückstand in einen klaren Sieg. Wie schon tags zuvor in Käfertal spielen Raphael Schlattinger, Bernd Bodler, Nick Stoll, Philipp Kübler und Mathias Zierer. Als Back-up für die Abwehr stand Leandro Schmidberger bereit.

9. Juni, 14 Uhr in Calw
TSV Calw – TV Vaihingen/Enz

16. Juni, 16 Uhr in Weinheim
TV Wünschmichelbach – TSV Calw

23. Juni, 16 Uhr, Ort und Gegner noch offen
Hauptrunde, erster von drei Spieltagen

30. Juni, 16 Uhr, Ort und Gegner noch offen
Hauptrunde, zweiter von drei Spieltagen

21. Juli, 16 Uhr, Ort und Gegner noch offen
Hauptrunde, dritter und letzter Spieltag

18./19. August in Ahlhorn/Niedersachsen
Deutsche Meisterschaft Frauen + Männer