Käfertal nutzt den Heimvorteil: 5:2 gegen Calw

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  04.02.2018
Noch sind ein paar Spiele in der Faustball-Bundesliga zu absolvieren, doch seit Sonntag stehen mit TV Stammheim und TV Hohenklingen die Absteiger bereits fest. Der TSV Calw hatte als Aufsteiger die notwendigen Punkte schon frühzeitig gesammelt.

TV Käfertal – TSV Calw 5:2 (11:6, 7:11, 11:6, 7:11, 11:8, 11:6, 11:8).

Mit dem klaren Sieg für die Männer aus dem Mannheimer Norden steht der erste Teilnehmer an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft fest. Platz 6 reicht den Kurpfälzern, um den Ausrichterstartplatz am 10./11. März belegen zu dürfen. Beste Chancen auf die weiteren zwei Tickets der Südstaffel zur DM haben nun Tabellenführer TV Schweinfurt-Oberndorf (22:4 Punkte) und TSV Pfungstadt (16:8). Aber auch Calw (14:8) und FBC Offenburg (16:10) dürfen noch träumen.

 

Beim wiedererstarkten TV Käfertal, der mit Weltmeister und World Games Sieger Nick Trinemeier nach längerer Verletzungspause nun wieder über einen „schlagkräftigen“ Angriff verfügt, hielt der TSV Calw vier Sätze lang mit. Hinter dem offensiven Stammduett Bernd Bodler und Raphael Schlattinger setzte Trainer Thomas Stoll auf Philipp Kübler und Lukas Gruner sowie im Zuspiel auf Nick Stoll. „Wir kamen mit der extrem schnellen Halle anfangs gar nicht zurecht. Käfertal konnte immer wieder lange Bälle durchschlagen“, fasst der Coach den Fehlstart seiner Männer zusammen. Ein Wechsel in der Defensive – Philipp Kübler übernahm die Mitte und Marco Stoll ging in die Abwehr – brachte Schwung in die Partie. Kübler konnte die langen Bälle stark parieren und Schlattinger versuchte es nun seinerseits mit langen knallharten Schlägen – erfolgreich. Calw glich aus. Dann wechselte das Bild wieder und die Käfertaler gingen in Führung, weil sie sich weniger Fehler erlaubten. Erneut setzte Calw auf lange Bälle und Schlattinger drehte förmlich auf, traf häufig zentimetergenau auf die Grund- und Seitenlinien. Erneut war der TSV gleichauf.

 

„Danach bauten wir leider nicht mehr genug Druck auf. Käfertal verwandelte seine Angriffe und wir ließen viele Chancen liegen“, so Thomas Stoll. Zweitschläger Bodler kam in dieser Phase des Spiels nicht mehr zum Zug und Schlattinger agierte zu wechselhaft. Der Trainer wechselte noch einmal Nick Stoll für Lukas Gruner ein („nicht wegen Lukas‘ Leistung, sondern um einfach noch etwas zu probieren“), doch es lief nicht mehr. „Käfertal war ab Satz 5 einfach immer um zwei, drei Angriffsaktionen besser und hat verdient gewonnen“, so Stoll. „Auf dem schnellen Boden kann man sich kaum erlauben, einen Angriffsball nicht zu verwandeln.“