Löwinnen beißen sich durch

01.12.2025

 

Die Calwer Bundesliga-Faustballerinnen bleiben in Stuttgart mit Siegen gegen ein unbequemes Heimteam und den TSV Ötisheim auf Kurs.

 

Mit zwei Siegen am dritten Bundesliga-Spieltag schieben sich die Calwer Faustballfrauen ins Vorderfeld der Tabelle. Gegen den TV Stammheim mussten sie zwei Mal einen Satzrückstand egalisieren.

 

TV Stammheim – TSV Calw 2:3 (11:8, 7:11, 11:8, 8:11, 6:11); TSV Ötisheim – Stammheim 0:3 (5:11, 6:11, 5:11); Calw – Ötisheim 3:0 (11:5, 11:8, 11:8).

 

Schlagstark und erfolgreich: Fenja Stallecker, im Hintergrund Samantha Lubik. Foto: Roland Wurster

 

Das sah lange Zeit nicht gut aus für die Calwerinnen. Der Auftaktgegner, das Heimteam vom TV Stammheim, begeisterte sein Publikum im Stuttgarter Norden mit starken Aktionen gegen den deutschen Vizemeister TSV Calw. „Ein tolles Spiel mit großartigen Aktionen“, freute sich Stammheims Trainer Florian Gruner, dass sein Team gegen den Favoriten nicht nur mithielt, sondern auch mutig die Initiative übernahm. Mit dem Rücken zur Wand, bei 2:1-Führung des Gegners, packten die Calwerinnen aber Qualitäten aus: Kampfgeist, konzentriertes Aufbauspiel und starke Angriffe von Schlagfrau Fenja Stallecker. Flo Gruner konstatierte letztlich: „Calw war kaltschnäuziger und hat sich den Sieg verdient.“

 

Ihr Erfolgserlebnis hatten die Stuttgarterinnen dann gegen den TSV Ötisheim. Anschließend trat auch Calw souverän auf und ließ das Team aus „Aize“ sicher abblitzen. Fenja Stallecker fasste den Spieltag aus Sicht ihrer Mannschaft zusammen: „Unser Sieg gegen Stammheim war harte Arbeit – und das hat uns als Team zusammengeschweißt. Jede kann sich auf die anderen verlassen und dieses Gefühl nehmen wir mit. Gegen Ötisheim haben wir uns, als die Spannung verloren ging, zusammengerissen und das Spiel für uns entschieden.“

 

Der TSV Calw liegt punktgleich mit dem TSV Pfungstadt (8:4) knapp hinter den führenden TV Segnitz und TSV Dennach (je 10:2). Am nächsten Sonntag (11 Uhr) sollen die nächsten Erfolgserlebnisse her: Gegner in Schweinfurt sind der TV SW-Oberndorf und der TV Unterhaugstett.

 

Es spielten Leonie Pfrommer, Patricia Lebherz, Nadine Maisenbacher, Samantha Lubik, Fenja Stallecker; Trainer Rolf Schlotter.