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TSV Calw: Ass, Satz und Sieg!

18.02.2023

Klares 5:2 der Löwen zum Abschluss der Hallenrunde gegen TV SW-Oberndorf

Mit dem vierten Sieg in Folge gelang den Bundesliga-Faustballern des TSV Calw ein weiteres Ausrufezeichen, das Sahnehäubchen und ein versöhnlicher Saisonabschluss in der Hallenrunde. Das 5:2 gegen den TV SW-Oberndorf schien nie gefährdet, auch wenn der Gast aus Schweinfurt zunächst zwei Satzrückstände egalisierte. „Hier haben wir mit zahlreichen Eigenfehlern tatkräftig mitgeholfen“, relativierte TSV-Trainer Thomas Stoll nach dem Match.

TSV Calw – TV SW-Oberndorf 5:2 (11:8, 9:11, 11:4, 2:11, 11:8, 11:4, 11:8).

Raphael Schlattinger und Bastian Dangel (Angriff), Nick Stoll, Lukas Gruner (Abwehr) und Philipp Kübler (Mitte) standen den Franken mit den Nationalspielern Fabian Sagstetter und Maximilian Lutz, mit Hauptangreifer Nico Bitsch sowie den defensiven Nachrückern Cedric Sauter und Robin Treuheit gegenüber. „Es war aber nicht spielentscheidend, dass wir hier mit zwei Ersatzspielern in der Abwehr aufgelaufen sind“, ordnete Sagstetter die verlorene Partie aus Sicht seiner Oberndorfer ein. „Genau mit dieser Aufstellung haben wir bereits Bundesligaspiele deutlich gewonnen. Calw war einfach besser heute und Raphael Schlattinger ist etwas gelungen, was wirklich nicht einfach ist: Er hat Maxi Lutz erfolgreich aus dem Spiel genommen.“

So blieb die Hauptlast im Gästeangriff bei Nico Bitsch, der vor allem in der ersten Hälfte der Begegnung mehrfach gegen die nicht immer sattelfeste Calwer Abwehr durchkam. Die Sätze 3 und 4 zeigten dann die zwei Gesichter der Calwer Löwen: zunächst nach Belieben punktend, mit großem Spielspaß, einem die Kurzbälle stark ablaufenden Schlattinger und zuverlässig punktenden Bastian Dangel. Dann der völlige Einbruch von Anspannung und Konzentration, die in einer schmerzhaften 2:11-Satzniederlage mündete. Dann aber ging ein Ruck durch die Mannschaft. Philipp Kübler gelangen nun gute Aktionen, die Außenabwehr stand, Schlattinger und Dangel spielten mit Köpfchen und Gefühl. Auch die Umstellungen der zeitweise in mutiger U-Formation spielenden Oberndorfer, mit dem vielleicht weltbesten Allrounder Sagstetter an den Angaben, brachte nichts: Die Durchgänge 5 bis 7 gingen sicher an den TSV Calw. Schlattinger beendete das Duell mit einem krachenden Ass, lang durch die Mitte. Seine Mannschaft schloss die Saison mit 14:14 Punkten und positivem Satzverhältnis (45:42) hinter dem TV SW-Oberndorf (16:12 / 44:44) ab.

Trainer Thomas Stoll sah beim finalen Hallenauftritt seiner Männer „Höhen und Tiefen, aber wir haben uns nicht hängen lassen, sondern solide gespielt und verdient gewonnen“. So gelang die Revanche für die klare 1:5-Hinspielniederlage in Schweinfurt. Stoll erinnert sich: „Wir waren zu Beginn dieser Hallensaison nicht auf der Höhe und hatten einen schwierigen Start. Die drei oben in der Tabelle – TSV Pfungstadt, TV Vaihingen/Enz und TV 1880 Käfertal – waren einfach zu gut. Das kannst du in der Runde dann nicht mehr kompensieren. So war es schon früh klar, dass nach oben nichts geht und wir auch nicht in Abstiegsgefahr geraten würden. Uns fehlte ein Ziel“, so Stoll. Nach einer Verschnaufpause beginnt nun am Samstag, 6. Mai, die neue Feldsaison. Gegner wird dann erneut der TV SW-Oberndorf sein.

Dritter Löwen-Sieg in Serie

11.02.2023

Bundesliga: TSV Calw gewinnt mit großer Spielfreude 5:1 beim TV Waldrennach

Den dritten Erfolg in Serie erzielten die Calwer Faustballmänner im Derby gegen den TV Waldrennach vor großer Kulisse von über 200 Zuschauern. In der Neuenbürger Stadthalle waren am Ende beide Mannschaften zufrieden, denn die „Waldis“ sind trotz der deutlichen Niederlage ihrem Ziel Klassenerhalt deutlich nähergekommen.

TV Waldrennach – TSV Calw 1:5 (10:12, 7:11, 11:9, 4:11, 6:11, 8:11).

Thomas Stoll, Trainer der Calwer „Löwen“, konnte seine Top-5 der vergangenen Woche auch am vorletzten Spieltag dieser Hallenrunde aufbieten. Raphael Schlattinger und Bastian Dangel am Schlag, der zuletzt sehr sichere Nick Stoll in der Mitte, Lukas Gruner und World-Games-Sieger Philipp Kübler in der Abwehr. Stefan Maier, Trainer der Heimmannschaft, setzte auf Markus Kraut und Jeremy Wuhrer (Schlag), Kai Ehrhardt (Mitte), Carsten Scheerer und Oliver Kraut. Die zehn Männer lieferten sich gleich einen sehenswerten Schlagabtausch, der spannende Unterhaltung am Samstagabend versprach. Calw setzte sich auf 3:7 ab, dann punktete Wuhrer mehrmals stark und nach zwei Angabenfehlern Schlattingers stand es plötzlich 10:7 für die Hausherren. Der Gast wiederum setzte auf Sicherheit, spielte sauber zu und drehte den ersten Satz durch Schlattingers starke Aktionen und mit fünf Ballgewinnen in Serie.

Durchgang zwo ging ebenfalls an Calw. Schlattinger zeigte kraftvolle und verschmitzte Angriffsbälle vor den Augen des großen Publikums, darunter zwei seiner Geschwister, die aus der Schweiz angereist waren. Eine Hauptrolle nahm fortan aber auch Bastian Dangel ein, der immer mehr Verantwortung in übernehmen musste und dem auch Blockbälle gegen Wuhrer gelangen. Auch weil die Calwer Abwehr durchweg sattelfest stand und kaum ein Durchkommen gestattete, verlegten sich die Waldrennacher zunehmend darauf, Calws Schweizer Nationalspieler und Hauptschlagmann Raphael Schlattinger mit den ersten Bällen anzuspielen, um dessen kraftvolle Rückschläge zu vermeiden.

Der TSV Calw ließ auch im dritten Satz keineswegs nach, doch der TVW bäumte sich auf und stand nun auf Augenhöhe mit dem Gast. Schön für die Zuschauer, denn die Begegnung blieb spannend. Vor allem Markus Kraut traf nun effektiver und setzte starke Angaben. So schaffte Waldrennach nach 4:6-Rückstand eine 9:6-Führung und ließ die Fans beim 11:9 jubeln. Die Freude auf den Rängen war umso größer, weil sich in der obligatorischen 10-Minuten-Pause in der Stadthalle herumgesprochen hatte, dass der Hauptkonkurrent im Abstiegskampf TV Unterhaugstett, beim Schlusslicht NLV Vaihingen eine 4:1-Satzführung noch aus der Hand gab und als erster Absteiger feststand.

Waldrennach wechselte Niklas Ehrhardt für Bruder Kai sowie Eric Heinkel für Wuhrer ein. Calws Schlattinger wurde nun noch stärker beschäftigt, sodass Dangel auf Calwer Seite immer mehr in den Blickpunkt rückte – und dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Er zeigte seine vielleicht stärkste Leistung in dieser Hallenrunde, punktete mal kurz, mal lang, mal gefühlvoll raffiniert und optimal platziert. Waldrennach fand nun kein Mittel mehr gegen die starken Calwer, die vor Spielfreude nur so sprühten. Die Sätze 4 bis 6 gingen schnell über die Bühne. Auf dieser Bühne durfte sich auch noch Moritz Pfrommer auszeichnen, der von Coach Thomas Stoll während des fünften Satzes für Dangel eingewechselt wurde und der sich mehrmals auszeichnete. Für den TSV Calw endete ein durchweg gelungenes Auswärtsspiel mit einem nie gefährdeten Sieg.

Mit 12:14 Punkten und Platz 5 zeichnet sich für den TSV Calw eine versöhnliche Saison ab, die am nächsten Samstag mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten TV SW-Oberndorf endet. Bastian Dangel: „Das war ein super Derby vor einer tollen Kulisse. Wir hatten richtig viel Spaß. Vor dem Spiel beim TV Unterhaugstett standen wir selbst noch unten drin in der Tabelle und es lief nicht richtig gut. Wir haben uns zusammengesetzt, einiges besprochen und uns vorgenommen, diese Saison ordentlich zu beenden. Seither läuft es und wir haben Freude an unserer Leistung.“ Drei Siege in Folge – 5:2 in Unterhaugstett, 5:0 gegen NLV Vaihingen, 5:1 beim TV Waldrennach – sind der Beweis. Läuft!

Klarer 5:0-Erfolg für den TSV Calw

05.02.2023

Löwen zu abgezockt für die junge Mannschaft des NLV Vaihingen

Zungenschnalzen und begeisterter Jubel waren nicht zu hören unter den rund 60 Zuschauern in der Walter-Lindner-Halle, beim Bundesligaspiel TSV Calw gegen NLV Vaihingen. Die Begegnung des Tabellenfünften gegen das Schlusslicht war von zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten geprägt – zu vielen auf Seiten der Stuttgarter. Lange Ballwechsel und Spielfluss blieben daher Mangelware. Der Heimmannschaft war’s letztlich egal, denn das Resultat stimmte.

TSV Calw – NLV Vaihingen 5:0 (14:12, 11:7, 11:8, 11:8, 12:10)

Die Calwer Löwen traten mit ihrer aktuellen Stammformation an: Raphael Schlattinger, Bastian Dangel, Nick Stoll, Lukas Gruner und Philipp Kübler standen einer sehr jungen Fünf mit Marc und Robin Löwe, Felix Stirner, Giovanni Peluso und Perri Perivoitos gegenüber – und taten sich zunächst unerwartet schwer. Der erste Abwehrball flutschte Nationalspieler Kübler über den Arm und die Vaihinger berauschten sich schnell an ihrer eigenen Motivation, führten 8:4 und hatten kurz darauf drei Satzbälle (10:7). Die Calwer wollten den Fehlstart aber unbedingt abwenden, bissen sich in die Partie und gewannen in der Verlängerung.

Im zweiten Satz kam vorübergehend ein sehr unterhaltsames Duell mit einigen Blocksituationen zustande, die Bastian Dangel gegen Felix Stirner mehrfach für sich entscheiden konnte. Eine Klasse-Hechtabwehr von Nick Stoll signalisierte seinen Calwern, die Schlagzahl zu erhöhen. So musste der NLV mehr ins Risiko gehen. Die Folge: Angabenfehler der NLV-Nummer 1 Marc Löwe entschieden diesen und auch den nächsten Satz. Nach der 10-Minuten-Pause setzte der TSV auf Arbeitsteilung in der Offensive: Schlattinger schlug weiter die Angaben, Dangel übernahm nun den Rückschlag. Erneut ging der Satz klar an die Heimmannschaft. Der fünfte und letzte Satz des Samstagabends glich dem ersten – mit einigen Fehlern auf beiden Seiten. Vaihingen kam erneut auf drei Satzbälle und brachte sie erneut nicht durch. Bastian Dangel hingegen nutzte die erste Gelegenheit der Calwer zum Matchgewinn mit einem ganz coolen Ball.

In der Tabelle der 1. Bundesliga Süd sind schon zwei Spieltage vor Ende der regulären Runde einige Entscheidungen gefallen. Der TV Vaihingen/Enz (22:2 Punkte), TV Käfertal und TSV Pfungstadt (je 20:4) fahren zur deutschen Meisterschaft in Gärtringen (11./12. März). Der TV Schweinfurt (4./16:8) und TSV Calw (5./10:14) werden ihre aktuellen Tabellenplätze behalten. TV Waldrennach (4:20), TV Unterhaugstett und NLV Vaihingen (je 2:22) machen die zwei Abstiegsplätze unter sich aus.

„Das war kein Spiel für Faustball-Feinschmecker. Der NLV hat zeitweise gut dagegengehalten und immer wieder gepunktet, aber in den entscheidenden Momenten war meine Mannschaft clever und abgezockt. Wir haben das ganz solide heruntergespielt“, fasste Thomas Stoll, Trainer des TSV Calw, die Begegnung treffend zusammen. Nächsten Samstag (17 Uhr) will der NLV Vaihingen gegen TV Unterhaugstett nach dem letzten Strohhalm greifen. Der TSV Calw muss ab 19 Uhr beim TV Waldrennach in Neuenbürg antreten, wo auch die „Waldis“ verbissen um wichtige Punkte kämpfen werden.

Am letzten Januar-Wochenende spielten

28/29.01.2023

Männer, 1. Bundesliga Süd in Bad Liebenzell: TV Unterhaugstett – TSV Calw 2:5 (14:12, 6:11, 8:11, 12:10, 10:12, 8:11, 6:11)

Frauen, 2. Bundesliga West in Calw: TSV Calw II – TSV Gärtringen 2:3 (4:11, 4:11, 11:7, 11:8, 5:11); TSV Calw II – TV Schluttenbach 3:0 (11:3, 11:6, 11:4). Erneut war es der TSV Calw II, der es als einziges Team der 2. Bundesliga West dem unbesiegten TSV Gärtringen das Gewinnen schwer machte. Gegen Schlusslicht Schluttenbach war der Sieg hochverdient. Platz 2 für die Löwinnen, die am nächsten Sonntag in Rheinland-Pfalz ihren letzten Spieltag der Hallenrunde bestreiten.

Männer, Landesliga, in Neuenbürg: TSV Calw II – TV Hohenklingen II 3:1 (11:2, 11:8, 8:11, 11:9); TSV Calw II – TV Enzberg 3:1 (11:1, 11:6, 8:11, 11:8). Stark, stärker, TSV Calw II! Spielfreude und in beiden Spielen ein richtig guter Start ebneten die Basis zu zwei tollen Siegen. Die „Zweite“ ist Zweiter!

Männer, Gauliga Nordschwarzwald, in Calw: TSV Calw III – TV Waldrennach III 2:1 (8:11, 11:7, 11:5), TSV Calw III – SC Neubulach II 2:0 (15:14, 11:5), TSV Calw III – VfL Hochdorf 0:2 (8:11, 7:11). Die „Dritten“ überraschen weiter und reiten nochmals auf der Erfolgswelle. Lediglich der neue Tabellenführer aus Hochdorf war zu stark für den spielfreudigen Männer-Nachwuchs.

U18 männlich, Württembergische Meisterschaft in Bad Liebenzell: NLV Vaihingen – TSV Calw 1:2 (8:11, 11:8, 11:13), TV Unterhaugstett I – TSV Calw 2:0 (11:8, 11:7), TV Vaihingen/Enz – TSV Calw 2:0 (11:8, 11:9), TV Stammheim – TSV Calw 2:0 (11:3, 11:6). Unsere Nachwuchs-Männer überzeugten bei der Schwaben-Meisterschaft trotz dreier Niederlagen und freuen sich verdient über Platz 5.

U18 weiblich: Württembergische Meisterschaft in S-Stammheim: TG Biberach – TSV Calw 2:0 (11:3, 11:2), Calw – TV Vaihingen/Enz 0:2 (6:11, 6:11), TV Stammheim – TSV Calw 2:0 (11:5, 11:6), Calw – TV Unterhaugstett 1 0:2 (8:11, 12:14). Trotz großen Engagements blieb den Löwinnen kein Erfolgserlebnis zum Saisonabschluss vergönnt. Platz 6 für den TSV Calw.