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Zwei zufriedene Löwinnen-Rudel |
02.02.2026
Die Frauenteams des TSV Calw schließen die Faustball-Hallenrunde in der 1. und 2. Bundesliga Süd jeweils als Vierte ab.
Am letzten Sonntag durften die Faustball-Frauen zum letzten Mal in dieser Hallenrunde um Punkte spielen und hielten sich schadlos: zwei Siege für den TSV Calw in der 1. Bundesliga Süd vor heimischem Publikum, zwei Siege auch für die „Zweite“ in der 2. Liga beim Gastspiel in Niefern.
Foto unten (Thomas Kübler): Fingerzeig unseres TSV Calw 2 in Niefern am letzten Sonntag: Vier Punkte, Platz 4 in der Abschluss-Tabelle.
Hinten (v.l.) Adina Stoll, Lara Kugele, Denise Langgärtner, Elisa Becht, (vorn v.l.) Helena Bär, Mirjam Brassat, Sandra Langgärtner.

1. Bundesliga: TSV Calw – TV Stammheim 3:1 (11:9, 9:11, 11:2, 11:4); TSV Ötisheim – Calw 0:3 (4:11, 5:11, 5:11); Stammheim – Ötisheim 3:0 (11:4, 11:9, 11:9)
Eigentlich ging es für die Löwinnen um nichts mehr, außer eine reizvolle Tabellenverbesserung von Platz 5. Diese Chance ließen sie sich in der Walter-Lindner-Sporthalle nicht nehmen. Gegen die Gäste aus Ötisheim und Stuttgart-Stammheim, die gegen den Abstieg spielten, erfüllten die Calwerinnen ihre Pflicht nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän. Stammheims Trainer Florian Gruner fasste das erste Spiel zusammen: „Wir haben stark angefangen, konnten Calw unter Druck setzen. Nach dem Satzausgleich war aber der Ofen aus, Fenja Stallecker hat uns vor unlösbare Aufgaben gestellt.“ Dennoch jubelte letztlich auch der TV Stammheim, der den TSV Ötisheim (zusammen mit Aufsteiger TV SW-Oberndorf) ins Unterhaus beförderte.
Der TSV Calw verdrängte den TSV Pfungstadt noch von Tabellenplatz 4, schloss sogar zum Dritten TV 1880 Käfertal nach Punkten auf (20:12). Entsprechend zufrieden zeigte sich Rolf Schlotter im Rückblick auf seine erste Saison als Calws Trainer: „Wir haben unser vor der Runde gestecktes Ziel erreicht. Nun richten wir den Fokus auf den Champions Cup in Grieskirchen.“ Auch Kapitänin Leonie Pfrommer blickt dem Europapokalturnier in Österreich (6./7. März) entgegen und freute sich, „dass wir uns nach Höhen und Tiefen als Team zusammengefunden haben“.
Ohne die langzeitverletzte Nationalangreiferin Henriette Schell und mit dem ausgedünnten Kader nach Abgängen von Laura Nonnenmann (Karriereende), Ida Jungclaussen (geb. Hollmann, TV Brettorf) und Julia Maier (TSV Dennach) war die DM-Teilnahme für den Vizemeister außer Reichweite, zumal diesmal nur zwei Startplätze frei waren (TV Segnitz, TSV Dennach). Als Solo-Schlagfrau war Fenja Stallecker eine starke Anführerin. Kapitänin Leonie Pfrommer, Patricia Lebherz, Samantha Lubik und Nadine Maisenbacher hielten das Team im vorderen Tabellenmittelfeld. Zu Einsätzen kamen auch Helena Bär, Adina Stoll, Elisa Becht und Lisa Schlattinger aus der zweiten Mannschaft.
2. Bundesliga: TV Öschelbronn – TV Herrnwahlthann 3:0 (11:7, 11:7, 11:3); Herrnwahlthann – TSV Calw 2 0:3 (6:11, 5:11, 8:11); Calw 2 – Öschelbronn 3:2 (11:8, 11:9, 7:11, 13:15, 11:9)
In der Kirnbachhalle Niefern im Enzkreis überzeugte die „Zweite“ mit technisch feinen und kämpferischen Auftritten, vor allem im letzten Spiel der Saison gegen den Gastgeber. Der Lohn: Ein ausgeglichenes Punkte- und Satzkonto (16:16 / 33:33), Platz 4 in der Abschlusstabelle. Nur die neuen Aufsteiger aus Staffelstein und Görlitz sowie aus Tannheim, allesamt Erstliga-erprobt, schnitten in dem Neunerfeld besser ab, Herrnwahlthann und TSV Dennach 2 steigen ab. Für Calw 2 spielten in dieser Saison: Adina Stoll, Mirjam Brassat, Helena Bär, Lara Kugele, Sandra Langgärtner, Lisa Schlattinger, Elisa Becht, Alicia Epp, Denise Langgärtner; Trainer: Thomas „Stibbi“ Kübler.
Viel Spaß gehabt in Augsburg |
25.01.2026
Die Zweitliga-Faustballerinnen des TSV Calw 2 schrammten an einem
gelungenen Spieltag nur hauchdünn am Doppelsieg vorbei.

Das war richtig stark, was (hinten von links) Adina Stoll, Elisa Becht,
Helena Bär, (vorn von links) Mirjam Brassat und Sandra Langgärtner
in Augsburg zeigten: Einsatzstärke, Teamgeist und technisch
sauberen Faustballsport. (Foto: TK)
TSV Calw 2 – TV Augsburg 3:1 (11:6, 9:11, 12:14, 12:10); SV Tannheim – TSV Calw 2 3:2 (11:3, 8:11, 10:12, 11:9, 12:10)
Das Quintett um Trainer Thomas Kübler präsentierte sich in der Sporthalle der Hans-Adlhoch-Schule gegen den tapfer kämpfenden, abstiegsbedrohten TV Augsburg von seiner besten Seite. „Im Vergleich zur Vorwoche waren wir wie ausgewechselt. Wir haben als Team zusammengespielt, jeder hat jeden angefeuert und gekämpft bis zum Schluss“, freute sich Kapitänin Adina Stoll. „Es hat lange nicht mehr so viel Spaß gemacht. Leider hat es am Ende gegen Tannheim nicht mehr ganz gereicht. Hier war die Power dann einfach aufgebraucht.“ So gingen nach 2:1-Satzführung der vorletzte und der letzte Satz der ausgeglichenen Begegnung nur hauchdünn verloren.
Am nächsten Sonntag fahren die Löwinnen (mit 12:16 Punkten knapp hinter TG Biberach auf Platz 6) nicht ganz so weit, um ihren letzten Spieltag dieser Hallensaison zu bestreiten. Vielleicht sind in Niefern im Enzkreis ja noch einmal zwei Erfolge drin, um die Runde mit ausgeglichenem Verhältnis zu beenden. Die Gegner sind allerdings unbequem: der TV Herrnwahlthann (4./14:14 Punkte) und Gastgeber TV Öschelbronn (7./8:16).
Heimniederlagen in der 2. Bundesliga Süd |
17.01.2026
Calwerinnen unterliegen Biberach und Görlitz
TSV Calw 2 – SV Energie Görlitz 0:3 (6:11, 6:11, 7:11); TG Biberach – TSV Calw 2 3:2 (11:9, 6:11, 11:7, 8:11, 11:9); SV Energie Görlitz – TG Biberach 3:0 (11:3, 11:5, 11:7)
Eine Enttäuschung mussten die Löwinnen vom TSV Calw 2 verdauen. Vor heimischem Publikum in der Walter-Lindner-Sporthalle setzte es zwei Niederlagen. Im Duell gegen den starken SV Energie Görlitz war nicht viel zu holen. Gegen Aufsteiger TG Biberach aber hatten sich die Calwerinnen um Kapitänin Adina Stoll mehr erhofft. Mit zu vielen Fehlern auf allen Positionen brachten sich die Orangenen um ein besseres Ergebnis. Ärgerlich vor allem der fünfte und entscheidende Satz: Mit einer 6:3-Führung im Rücken ging es in den letzten Wechsel, dann passte nicht mehr viel zusammen und die TG-Frauen nutzten ihren zweiten Matchball zur Entscheidung.
Nach nun vier Niederlagen in Serie und 10:14 Punkten verliert Calw den Anschluss ans Vorderfeld. Möglichkeit zur Wiedergutmachung gibt es am nächsten Sonntag (ab 11 Uhr), wenn die Calwerinnen in der Fuggerstadt auf Gastgeber TV Augsburg und den SV Tannheim treffen.
TSV Calw: Adina Stoll, Mirjam Brassat, Helena Bär, Elisa Becht, Lara Kugele, Sandra Langgärtner
Staffelstein war keine Reise wert |
14.12.2025
Die Calwer Zweitliga-Frauen sind chancenlos gegen den starken Gastgeber und unterliegen überraschend auch dem Schlusslicht TSV Dennach 2.
Satz mit x – war wohl nix. Unser Zweitliga-Frauenteam ging diesmal, nach zwei Siegen in der Vorwoche, leer aus. Die lange Fahrt nach Bad Staffelstein lohne sich nicht, denn nach der erwartbaren Niederlage in der Adam-Riese-Halle gegen den starken Gastgeber aus der oberfränkischen Kurstadt war das anschließende 2:3 gegen Schlusslicht und Aufsteiger TSV Dennach 2 eine Enttäuschung. Nach zweimaliger Satzführung ging es in einen Entscheidungssatz und hier ließen die Löwinnen auch etwas vermissen, was sie in dieser Saison schon mehrmals auszeichnete: Nervenstärke in den ganz wichtigen Momenten. Es war einfach nicht der Tag der Calwerinnen.
TSV Staffelstein – TSV Calw 2 3:0 (11:5, 11:6, 11:8); TSV Calw 2 – TSV Dennach 2 2:3 (11:3, 8:11, 11:6, 8:11, 11:13)
Mit 10:10 Punkten und 20:21 Sätzen stehen sie nun genau in der Tabellen-Mitte (Platz 5 von 9) und gehen in die Feiertagspause. Die nächsten Spiele finden, ungewohnt samstags, am 17. Januar zuhause in der Walter-Lindner-Sporthalle statt. Gegner sind der Tabellenführer SV Energie Görlitz und die TG Biberach.

