News aus dem Monat September 2020

Gentlemen first: Bundesliga-Spieltage der Hallenrunde 2020/2021

28.09.2020

Heimspiele beginnen erst Ende November

Männer, TSV Calw I, 1. Bundesliga Süd

Sa., 07.11.2020, 19 Uhr: TV 1865 Waibstadt – TSV Calw
Sa., 14.11.2020, 19 Uhr: TV Vaihingen/Enz – TSV Calw
Sa., 21.11.2020, 19 Uhr: TV Unterhaugstett – TSV Calw
Sa., 28.11.2020, 19 Uhr: TSV Calw – TV SW-Oberndorf
So., 29.11.2020, 11 Uhr: TV Augsburg – TSV Calw
So., 06.12.2020, 15 Uhr: TV 1880 Käfertal – TSV Calw
Sa., 12.11.2020, 19 Uhr: TSV Calw – TSV Pfungstadt
Sa., 19.12.2020, 19 Uhr: TSV Calw – TV Unterhaugstett
Sa., 16.01.2021, 19 Uhr: TSV Calw – TV 1865 Waibstadt
So., 31.01.2021, 15 Uhr: TSV Calw – TV Augsburg
Sa., 06.02.2021, 19 Uhr: TSV Calw – 1880 Käfertal
Sa., 20.02.2021, 16 Uhr: TSV Pfungstadt – TSV Calw

Frauen, TSV Calw I, 1. Bundesliga Süd

So., 29.11.2020, 11 Uhr: 1. Spieltag in Gärtringen, TSV Gärtringen/SV Tannheim
So., 06.12.2020, 11 Uhr: 2. Spieltag in Ötisheim, TSV Dennach/TSV Ötisheim
So., 13.12.2020, 10 Uhr: 3. Spieltag in Calw, TV 1880 Käfertal/TV Unterhaugstett
So., 17.01.2021, 11 Uhr: 4. Spieltag in Pfungstadt, TV Segnitz/TSV Pfungstadt
So., 24.01.2021, 11 Uhr: 5. Spieltag in Calw, SV Tannheim/TSV Gärtringen
So., 31.01.2021, 11 Uhr: 6. Spieltag in Neuenbürg, TSV Ötisheim/TSV Dennach
So., 07.02.2021, 11 Uhr: 7. Spieltag in Bad Liebenzell, TV Käfertal/TV Unterhaugstett
So., 21.02.2021, 11 Uhr: 8. Spieltag in Calw, TSV Pfungstadt/TV Segnitz

Glückwunsch nach Unterhaugstett und Dennach!

06.09.2020

Nachbarvereine drehen auf – jeweils Silber nach großem Kampf


Michi Ochner und sein TV Unterhaugstett spielten das Turnier ihres Lebens. Foto: DFBL/Spille

 

Nach dem frühen Aus am Samstag durften die Calwer Faustball-Fans den Nachbarvereinen vom TV Unterhaugstett und TSV Dennach drücken. Die Frauen um Sonja Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger schafften mit einem klaren Sieg gegen TV Jahn Schneverdingen ebenso den Finaleinzug wie auch – etwas überraschender – die Männer des TV Unterhaugstett, die sich zunächst gegen den VfK Berlin und dann gegen Gastgeber VfL Kellinghusen durchsetzten.

Die “Pink Ladies” aus Dennach bekamen es mit Dauerrivale Ahlhorner SV zu tun, holten einen Zwei-Satz-Rückstand auf und mussten dann doch den Nordlichtern gratulieren. Das Spiel ihres Lebens lieferten dann die Unterhaugstetter dem Dauer-Meister und turmhohen Favoriten TSV Pfungstadt. Michael Ochner und Robin Gensheimer sowie eine bärenstarke Abwehr bereitete den Schwarzgelben aus Hessen reichlich Kopfzerbrechen. Bei 9:9 im fünften Satz hatten die Pfungstädter das Glück auf ihrer Seite und nutzten den ersten Matchball.

Finalergebnisse: Frauen, TSV Dennach – Ahlhorner SV 2:3 (8:11, 10:12, 11:7, 12:10, 8:11; Männer, TSV Pfungstadt – TV Unterhaugstett 3:2 (11:5, 9:11, 11:5, 9:11, 11:9).

Spannendes Viertelfinale knapp verloren

05.09.2020

Nach beherztem Auftritt: Halbfinaleinzug bei deutscher Meisterschaft verpasst

Die Calwer Faustballerinnen trafen im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft auf das Gastgeber-Team VfL Kellinghusen. Beide Mannschaften neutralisierten sich in allen fünf Sätzen der spannenden Begegnung weitgehend, es kam zu einer knappen Entscheidung – und hier hatten die kampfstarken Schleswig-Holsteinerinnen das bessere Ende für sich.

Trainer Bernd Bodler vertraute auf die Startformation mit Henriette Schell am Hauptschlag, assistiert von Laura Glauner, Anna Winkler im Zuspiel, Leonie Pfrommer und Kapitänin Sandra Janot in der Abwehr. Der VfL Kellinghusen stellte seine bewährte Fünf auf – unter anderem mit Abwehr-Ass Vemke Voss und dem Angriffsduo Jacqueline Böhmker und Annika Rennekamp.

Die Schwarzwälderinnen kamen schwerer in das Spiel auf tiefem Boden, bei ständigen leichten Regenschauern und teils kräftigen Windböen. Ein 3:6-Rückstand erwies sich als Hypothek. Die Calwer Löwinnen kamen immer beinahe zum Ausgleich – aber eben nur beinahe. Den dritten Satzball verwandelte die Heimmannschaft. Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich ein Vergleich auf Augenhöhe mit wenig langen Ballwechseln. Dann schafften die Calwerinnen zwei Breaks, gingen 10:7 in Führung. Nach zwei Ballverlusten machte Henriette Schell den Sack zu – 1:1 Sätze.

Auch im dritten Satz schafften die Calwerinnen bei 4:4 den entscheidenden Vorsprung. Bei 10:8 kamen erneut die kampfstarken Kellinghusenerinnen zum Ausgleich, doch Henriette Schell und ihre Kameradinnen behielten die Nerven. Genau andersherum dann wieder der vierte Satz: Das Nord-Duo Böhmker und Rennekamp punktete entscheidend mit intelligenten Bällen in die Calwer Schnittstelle von Mitte und Abwehr – 6:8. Die TSV-Zuspiele passten nicht mehr und wenn “Henni” Schell draufdrosch, war häufig Vemke Voss im Weg. Über 7:10 glichen die Nordlichter aus.

Letzter Durchgang, altes Bild: zwei Mannschaften, die abwechselnd punkteten. Bei 5:6 wurden die Seiten gewechselt, dann erarbeitete sich der VfL einen Zwei-Bälle-Vorsprung – den der Gastgeber nicht mehr abgeben sollte. Bis 7:8 kam Calw noch heran, wenig später jubelten die Fans auf dem Sportplatz Eichenallee und der Süd-Zweite musste enttäuscht die Sporttaschen zusammenpacken. “Wir geben nie ein Spiel auf. Und so haben wir das heute auch wieder geschafft”, freute sich Vemke Voss vom VfL Kellinghusen.

TSV Calw – VfL Kellinghusen 2:3 (11:13, 11:9, 12:10, 9:11, 8:11)

TSV Calw: Henriette Schell, Laura Glauner, Anna Winkler, Sandra Janot, Leonie Pfrommer.

VfL Kellinghusen: Jacqueline Böhmker, Anika Jöns, Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer, Annika Rennekamp.

Deutsche Meisterschaft: Halbfinale ist das Ziel

01.09.2020

Faustball-Löwinnen reisen in neuer Formation nach Kellinghusen

Noch am 1. März hatten sich die Faustballfrauen des TSV Calw zum zweiten Mal die deutsche Meisterschaft in der Halle geholt. Dann veränderte Corona alles – natürlich auch den Spielbetrieb in der Faustball-Bundesliga. Mit nur zwei Spieltagsturnieren qualifizierten sich die drei Besten aus den Staffeln Süd und Nord für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Ein Muster ohne Wert? Keineswegs, denn mit TSV Dennach, TSV Calw und TSV Pfungstadt aus dem Süden, Ahlhorner SV, TV Jahn Schneverdingen und Gastgeber VfL Kellinghusen sind sechs Top-Teams beim Finalturnier am Samstag und Sonntag in Schleswig-Holstein mit von der Partie. Außenseiter haben die Chance nicht nutzen können.

Als Süd- und Nordmeister sind die Mannschaften aus Dennach und Ahlhorn vorzeitig im Halbfinale. Die Calwerinnen als Süd-Zweite kämpfen mit Gastgeber Kellinghusen um den Einzug ins Semifinale gegen Ahlhorn. Dennach empfängt den Sieger der Begegnung Schneverdingen gegen Pfungstadt.

Beim TSV Calw wurde im Sommer auch die Mannschaftsaufstellung kräftig durcheinander geschüttelt. Mit Elisa Becht und Laura Glauner, Neuzugänge vom TV Obernhausen, sowie der jungen Lena Gengenbach sind gleich drei Spielerinnen im orangenen „Löwinnen“-Trikot erstmals bei der Endrunde dabei. Der Kader mit acht Frauen wird von den erfahrenen Henriette Schell, Leonie Pfrommer, Anna Winkler, Sandra Janot und Adina Stoll vervollständigt. „Die Stimmung ist gut. Unsere neuen Kameradinnen haben sich prächtig integriert und stellen für uns spielerisch als auch persönlich einen enormen Mehrwert dar“, erklärt Kapitänin Sandra Janot, die den ungewohnten Kader als bunte Mischung bezeichnet.

Allerdings müssen die Calwer, die von Bernd Bodler sowie „Ersatz-Coach“ Heiko Bestle betreut werden, auf zwei Leistungsträgerinnen der vergangenen zehn Bundesliga-Jahre verzichten. Stammtrainerin Elke Schöck fehlt ebenso wie Allrounderin und frühere U21-Europameisterin Lisa Kübler. Beide haben Urlaub gebucht, als der DM-Termin noch drei Wochen früher angesetzt war. Die dreifache Weltmeisterin Stephanie Dannecker (nach Kreuzband-OP) im Angriff ist natürlich nicht einfach zu ersetzen und so werden die Ziele diesmal nicht so hoch gesetzt wie gewohnt. „Das Erreichen des Halbfinals muss unser Ziel sein“, sagt Sandra Janot. Gelingt dies gegen die unberechenbaren Kellinghusenerinnen, so ist auch der Sprung auf einen Medaillenplatz drin. Janot: „Ich denke, wir haben das Potenzial.“

Das Turnier nördlich von Hamburg wird eine völlig andere deutsche Meisterschaft als gewohnt. Natürlich ohne geselliges Beisammensein, mit Tragen des Mundschutzes abseits des Spielfelds – und mit Mini-Publikum. Jedes Süd-Team darf maximal 10 Fans mitbringen, die Nordteams bis zu 20. Frei verfügbare Tickets an der Tageskasse gibt es nicht. Immerhin: Für alle Calwer Anhänger, die zuhause bleiben, gibt es einen Livestream bei Sportdeutschland TV.

Link zur DM