News aus dem Monat Februar 2019

Am Samstag geht’s rund in der Walter-Lindner-Halle

05.02.2019
Noch nichts vor? Anfeuern!

Ab 9 Uhr: Süddeutsche Meisterschaft U18 weiblich mit sieben Teams aus Schwaben (Calw, Gärtringen, Hohenklingen), aus Sachsen (Görlitz, Glauchau) sowie aus Bayern (Rosenheim, Veitsbronn). Unsere Calwer Jung-Löwinnen sind als Württembergische Meisterinnen Mitfavoriten auf den Titel.
19 Uhr: Bundesliga-Männer: Abstiegskampf pur im Lokalderby TSV Calw – TV Waldrennach.
 

U16 weiblich: Calw ist Württembergischer Meister


04.02.2019
Angelina Schmidberger, Helena Bär, Denise Langgärtner, Lea Pfizenmaier, Lea König sowie die erkrankte Fanny Hopp und Trainer Sascha Schmidberger jubelten: die U16-Mädchen des TSV Calw gewannen in Vaihingen/Enz die Württembergische Meisterschaft und haben sich souverän für die „Süddeutsche“ am 9./10.3. in Bad Liebenzell qualifiziert.
Nach zwei klaren Vorrundensiegen ging es gegen Lokalrivale TV Unterhaugstett. Der einzige Satzverlust kam aufgrund einer hohen Eigenfehlerquote zustande, der Einzug ins Endspiel war aber nie gefährdet. Hochklassig war das Endspiel gegen den Gastgeber von der Enz.
Ergebnisse: Calw – TV Hohenklingen 2:0 (11:8, 11:9), Calw – NLV Vaihingen 2:0 (11:4, 9:7), Halbfinale Calw – TV Unterhaugstett 2:1 (11:5, 10:12, 11:6), Finale Calw – Vaihingen/Enz 2:0 (13:11, 12:10).

Klare 3:0-Siege für Calwerinnen in Birkenfeld

04.02.2019
Die Ausgangslage in der Faustball-Bundesliga Süd der Frauen ist klar, die drei Plätze für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft vergeben. Der TSV Calw untermauerte seine starke Form mit klaren Siegen.
 
TV Obernhausen – Calw 0:3 (4:11, 10:12, 7:11)
Die Gastgeberinnen hatten lediglich im zweiten Satz die Chance auf Ergebniskosmetik, doch die momentan vor Selbstbewusstsein strotzenden Calwerinnen machten den Sack zu und tüteten den ersten Sieg des Tages am Ende locker ein. Henriette Schell und Stephanie Dannecker bildeten den Paradeangriff, die erfahrenen Lisa Kübler (Zuspiel) und Sandra Janot sowie U18-Weltmeisterin Leonie Pfrommer (beide Abwehr) hatten mit den Angriffsbemühungen des TVO nur selten Probleme.
 
TSV Calw – TG Landshut 3:0 (11:8, 11:8, 11:4)
Trainerin Elke Schöck agierte wie in der gesamten Saison, wechselte in der Mitte die junge Laura Flörchinger für Lisa Kübler ein. Und wie auch sonst, machte das keinen Unterschied. Die Calwerinnen beherrschten die Szene nach Belieben, ließen die Bayerinnen immer wieder ins Leere laufen. Die beiden Begegnungen forderten die Schwarzwälderinnen kaum. Ohne sich übermäßig verausgabt zu haben, konnten sie dem Abstiegsduell zusehen, das der TV Obernhausen gegen Landshut zur Freude der heimischen Fans deutlich mit 3:0 (11:9, 11:3, 11:9) gewann. Die Bajuwarinnen hatten allerdings auch nicht die optimale Spieltagsvorbereitung. Sie kamen aufgrund von Schneefall und Glätte mit Verspätung im Enzkreis an.
 
Am 17. Februar kommt es in der Walter-Lindner-Halle zum echten „Finale“ um die Süd-Meisterschaft: Der TSV Calw empfängt den TSV Pfungstadt und zuletzt den TSV Dennach. Läuft alles normal und die Schwaben-Teams lassen die Hessinnen aus Pfungstadt ins Leere laufen, gilt: der Sieger beim Spiel Calw – Dennach reist als Erster zur DM-Endrunde im niedersächsischen Wardenburg (9./10. März) und hätte damit gute Voraussetzungen, in die Medaillenvergabe einzugreifen.

Die Bundesliga-Löwen brüllen wieder: 5:2-Sieg in Offenburg

04.02.2019
Geht da noch was? Die Calwer Faustball-Männer gewinnen im zwölften Bundesligaspiel erstmals und dürfen noch ein paar Tage vom Klassenerhalt träumen.
 
FBC Offenburg – TSV Calw 2:5 (8:11, 10:12, 11:13, 8:11, 11:7, 11:7, 7:11)
Das Bundesliga-Urgestein FBC Offenburg unterschätzte mit dem Blick auf die Tabelle vielleicht die Calwer Männer. Doch die „Löwen“ sind wieder da, vor allem weil Schlagmann Raphael Schlattinger nach langer Verletzung wieder auf Touren kommt – aber auch, weil seine vier Mitspieler Philipp Kübler (Angriff), Nick Stoll (Zuspiel), Heiko Bestle und Lukas Gruner (Abwehr) wie schon vor Wochenfrist beim 3:5 gegen Vaihingen/Enz stark auftrumpften. Die erfahrene Mannschaft aus der Ortenau begann mit ihrem Parade-Angriff, dem gewieften Stefan Konprecht sowie Sven Muckle, obwohl der 2-Meter-Mann in Unterhaugstett eine leichte Schulterverletzung erlitt.
 
Muckle drückte seine Angaben konsequent Schlattinger auf, um den Schweizer Nationalspieler im Calwer Trikot aus dem Geschehen zu nehmen. Doch TSV-Allrounder Philipp Kübler, eigentlich Abwehr- und Zuspieler, punktete als Ersatz-Zweitschläger (für den weiterhin verletzten Bernd Bodler) mehrmals und brachte seine Schwarzwälder in Front. Bei 5:2-Ballführung übernahm Konprecht den Hauptschlag auf Offenburger Seite, was die Calwer vorübergehend aus dem Konzept brachte. Doch den Badenern gelang es weder im ersten Satz, noch in den drei folgenden Durchgängen, die kurzen Unsicherheitsphasen der Calwer zu nutzen und umzumünzen. So gelang den Schwaben eine völlig unerwartete 4:0-Satzführung, auch weil sie in den entscheidenden Phasen einfach die stärkeren Nerven zeigten.
 
Erst danach steigerten sich die Roten aus Offenburg. Die Heimmannschaft verkürzte auf 2:4 und bei den Calwern wuchs die Sorge vor einem Kippen der Begegnung. Doch dann hatten sie plötzlich das Match wieder fest in der Hand, der Knoten war geplatzt und das Tabellen-Schlusslicht feierte nach sieben Durchgängen ausgelassen seinen ersten Saisonsieg – nach einem nicht gerade hochklassigen Spiel, aber aufgrund der Konstellation auf Calwer Seite umso wichtigeren Triumph. Devise: Hauptsache gewonnen!
 
Noch ist der TSV Calw nicht abgestiegen und wahrte seine Chance. Der TV Unterhaugstett (Platz 6, 6:20 Punkte) hat die besten Chancen auf den Klassenerhalt, sollte aber nächsten Samstag ab 19 Uhr gegen TV SW-Oberndorf gewinnen. Sonst hat der TV Waldrennach (7./4:22 Punkte) noch die Chance aufzuschließen. Die „Waldis“ treten zeitgleich beim TSV Calw (8./2:22) an. Verliert Unterhaugstett, so hätten sogar die Calwer die Chance, dem Abstieg noch zu entkommen. Dafür wären aber sehr deutliche Siege gegen Waldrennach und SW-Oberndorf (am 16. Februar) notwendig. Die drei Plätze für die Südstaffel bei der DM-Endrunde in Mannheim sind übrigens bereits vergeben – an TSV Pfungstadt, TV Vaihingen/Enz und TV Käfertal.