News aus dem Monat Dezember 2018

Beide U14-Teams waren im Einsatz

09.12.2018
Die männliche U14-Altersklasse des TSV Calw legte bei der Hauptrunde in Renningen mit 5:3 Punkten eine tolle Basis für die Zwischenrunde, die am 13. Januar in Stuttgart-Vaihingen stattfindet. Ergebnisse: TV Hohenklingen II – TSV Calw 0:2 (13:15, 4:11), TV Unterhaugstett II – Calw 0:2 (5:11, 6:11), Calw – TSV Malmsheim 1:1 (11:4, 9:11), TV Hohenklingen I – Calw 2:0 (11:9, 12:10).
Heimvorteil für die U14 weiblich. Die C-Jugend-Mädels kämpften in der Walter-Lindner-Halle um jeden Ball. Ergebnisse: Calw – TV Unterhaugstett 0:2 (4:10, 5:11), Calw – TSV Grafenau 2:0 (11:0, 11:0), TV Stammheim – Calw 2:0 (10:9, 10:9), TSV Gärtringen – Calw 2:0 (7:6, 9:8), Calw – Vaihingen/Enz 0:2 (5:11, 6:11).
 

Harte Arbeit für zwei wichtige Siege

Fünf Spiele, zehn Punkte – die Calwer Frauen II bleiben unbesiegt.

09.12.2018
Zwei harte Stücke Arbeit mussten die Frauen II des TSV Calw beim Schwabenliga-Spieltag in Stuttgart-Stammheim verrichten. Nach dem erst in der jeweiligen Satz-Schlussphase erkämpften 2:0-Sieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber TV Stammheim stand mit NLV Vaihingen ein weiterer Stuttgarter Verein vom Tabellenende gegenüber. Erneut taten sich die Tabellenführerinnen aus Calw zunächst schwer, weil es einige Missverständnisse gab und das Zuspiel zu selten lang und hoch genug kam. Der erste Satz ging sogar mit 6:11 verloren. Dann aber atmeten die erfolgshungrigen „Löwinnen“ tief durch, drückten erfolgreich den Reset-Knopf und drehten endlich wieder wie gewohnt auf.
Der Rest war Formsache: Der TSV Calw gewinnt beide Spiele und bleibt mit nun 10:0 Punkten unbesiegt. Konkurrent TV Böblingen (jetzt 8:2 Punkte) unterlag derweil dem TV Vaihingen/Enz II (12:2), so dass es an der Tabellenspitze weiter spannend bleibt. Nur die zwei Besten dürfen zu den Aufstiegsspielen in die 2. Bundesliga Süd. Am nächsten Sonntag ab 15 Uhr kommt es in Bad Liebenzell zum „Doppel-Gipfeltreffen“, wenn der Zweitliga-Absteiger aus Böblingen und die Calwerinnen gleich zwei Mal – zum Hin- und Rückspiel der Liga – aufeinandertreffen. Für die TSV-Frauen gilt: mindestens eines der beiden Spitzenspiele gewinnen, dann darf für die Aufstiegsspiele geplant werden.
Ergebnisse: TV Stammheim II – TSV Calw II 0:2 (8:11, 9:11), NLV Vaihingen – TSV Calw II 1:2 (11:6, 3:11, 5:11). TSV Calw: Franziska Habitzreither, Maren Heuer, Adina Stoll, Katrin Strobel, Kristin Heuer, Helena Bär, Angelina Schmidberger.

Chancenlos und tapfer: Notbesetzung unterliegt klar

09.12.2018
TSV Calw – TSV Pfungstadt 0:5 (3:11, 6:11, 7:11, 5:11, 4:11)
Das Publikum in der Calwer Walter-Lindner-Halle konnte ganz entspannt das Bundesliga-Match der zuletzt schwer angeschlagenen „Löwen“ gegen den international überragenden Gast aus Hessen beobachten. Einmal mehr bekamen sie auf Seiten des Gastgebers Mannschaftsaufstellungen zu sehen, die es so zuvor noch nicht gab. Der Grund dafür ist einfach: Neben Hauptangreifer Raphael Schlattinger, der seit Wochen schwer vermisst wird, konnte auch Zweitschlagmann Bernd Bodler (Schulter) nicht antreten. Verletzungsbedingt fiel auch noch Abwehrspieler Heiko Bestle (Knie) aus, so dass die Schwarzwälder gewissermaßen auf dem Zahnfleisch daherkamen.

Auch wenn im ersten Satz der Gast gleich mal zeigte, wer der Chef im Ring ist, so zeigten die Calwer doch den Mut der Verzweiflung und überraschten die Weltklasse-Gäste manches Mal. Die rechte Abwehrseite übernahm zunächst Mathias Zierer, der erst seit einigen Tagen wieder körperlich belastbar ist. Die linke Flanke deckte Lukas Gruner ab, die Mitte übernahm Nick Stoll. Philipp Kübler rückte erneut nach vorn neben Nico Stoll, der diesmal die Hauptarbeit der TSV-Offensive übernehmen musste. Im dritten Satz warf Trainer Thomas Stoll auf der rechten Defensivseite erstmals Nachwuchsspieler Leandro Schmidberger ins kalte Wasser. Der 18-Jährige aus Altburg machte seine Sache gegen die Brutalo-Angriffe der Pfungstädter Angreifer Patrick Thomas und Johannes Jungclaussen gut.

Natürlich ließen die Hessen keinen Zweifel aufkommen und gerieten nie in Gefahr, einen Satz zu verlieren. Dennoch: Schlagmann Nico Stoll überzeugte mit hervorragend platzierten Angaben. zeigte im Angriff manche gelungene Aktion. Für die Calwer Männer wichtiger wird der nächste Auftritt: Am Freitag, 20 Uhr, kommt es in der Sporthalle Neuenbürg zum Abstiegskrimi zwischen dem TV Waldrennach und dem TSV Calw – eines der Teams wird seinen ersten Saisonsieg bejubeln. Danach heißt es dann: Ab in die kurze Feiertagspause, Wunden lecken und im neuen Jahr wieder auf Punktejagd gehen.
 

Das weltbeste Vereinsteam gastiert in Calw

05.12.2018

25 Mal deutscher Meister, 19 Mal Europapokalsieger, vier Mal Weltpokalsieger – und natürlich ungeschlagener aktueller Tabellenführer: Wenn der TSV Pfungstadt am Sonntag um 15 Uhr in der Walter-Lindner-Halle gegen Gastgeber TSV Calw antritt, sind die Rollen klar verteilt. Hier die Schwarzwälder, die ohne ihren weiterhin verletzt ausfallenden Schlagmann Raphael Schlattinger ums Überleben kämpfen, dort die Hessen, die momentan für jeden Gegner unerreichbar scheinen.

Klare Sache, welche Mannschaft den Sieg davon tragen wird. „Darüber müssen wir nicht diskutieren“, räumt Calws Trainer Thomas Stoll ein. Zwei bittere Niederlagen am letzten Wochenende, darunter beim 1:5 im Kellerduell gegen TV Unterhaugstett, warfen den TSV Calw weiter zurück. „Wir müssen auf die leichteren Gegner in der restlichen Hallenrunde und auf Super-Tage hoffen", so Stoll. In der Walter-Lindner-Halle gegen das Star-Ensemble aus Pfungstadt kann es nur heißen, sich mit Einsatzfreude und – sofern möglich – Spielspaß den treuen Fans zu präsentieren.

Der TSV Pfungstadt wird von zwei Brüderpaaren angeführt: Patrick und Sebastian Thomas, Ajith und Andrew Fernando sammelten zusammen in der Nationalmannschaft weitere Titel bei World Games, Welt- und Europameisterschaften. Johannes Jungclaussen (früher TV Vaihingen/Enz) verstärkte schon im Vorjahr den Angriff der Schwarz-Gelben, in dieser Hallenrunde kam das badische Abwehr-Ass Jonas Schröter vom TV Wünschmichelbach dazu. Aktuell stehen für die Pfungstädter sechs Siege zu Buche – vier Mal 5:0, zwei Mal 5:1.