News aus dem Monat Dezember 2018

Frohes Fest! Weiter geht’s am 13. Januar 2019


 

Eine kleine Faustball-Pause muss sein.
Weiter geht es nach den Feiertagen am Sonntag, 13. Januar 2019 mit folgenden Calwer Teams:

Frauen 2, Schwabenliga, 10 Uhr in Calw, Walter-Lindner-Halle
Männer 1, 1. Bundesliga, 11 Uhr in Liebenzell gegen TV Unterhaugstett
Männer 2, Landesliga, 14 Uhr in Renningen (TSV Malmsheim)
U14 männlich, Zwischenrunde, 10 Uhr in S-Vaihingen

Echt stark: Männer II, Frauen II und U12-Jugend

17.12.2018
Landesliga-Männer: TSV Calw II überrascht mit zwei Siegen
Calw II – TV Ochsenbach 3:0 (11:7, 11:5, 11:7), Calw II – TSV Kleinvillars 2:2 (11:3, 11:2, 11:13, 5:11), Calw II – TV Böblingen 3:1 (11:13, 11:9, 11:8, 11:6).
Fünf Punkte für ein Halleluja! Nach dem durchwachsenen Saisonstart in der Landesliga Nord und nur 2:8 Punkten bejubelten die Männer II des TSV Calw in der Walter-Lindner-Halle etwas überraschend zwei Siege und ein Unentschieden. Nach dem furiosen Heimspieltag gaben die Löwen die rote Laterne in der Tabelle ab. Überraschungen gab es auch in der Aufstellung: Beim Triumph gegen Ochsenbach sorgte Routinier Klaus Stoll in der sonst blutjungen Mannschaft für die notwendige Ruhe. Das wirkte: „Stark, was Klaus da abgerufen hat“, staunte nicht nur Marcel Gruner. In den weiteren Begegnungen sahen die Zuschauer ein starkes Comeback von Marco Stoll. Das Team harmonierte prächtig, insbesondere die Aufholjagd im Duell mit dem TV Böblingen überzeugte.
TSV Calw: Tim Schmidt, Marcel Gruner, Leandro Schmidberger, Marco Stoll, Klaus Stoll, Alex Kraft.
 
Schwabenliga-Frauen des TSV Calw bleiben ohne Niederlage
TV Böblingen – Calw II 0:2 (4:11, 3:11), Calw II – Böblingen 2:1 (11:6, 8:11, 11:7).
Mit zwei Siegen in Bad Liebenzell setzten sich die Calwer Frauen II in der Schwabenliga-Tabelle an der Spitze fest. Mit nun 14:0 Punkten rückt das Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga bereits in greifbare Nähe.
Die Spitzenbegegnungen zwischen den Calwer Frauen II und dem Zweitliga-Absteiger TV Böblingen hielten zunächst nicht, was sie versprachen. Zu stark waren die Calwerinnen, zu fehlerhaft das Spiel der TVB-Angreiferinnen. Später an diesem Tag wurde aufgrund der Terminenge auch gleich die Rückrundenbegegnung ausgetragen und erneut roch es nach einer klaren Entscheidung zugunsten der jungen Calwer Mannschaft. Nach einer klaren 1:0-Satzführung aber schlichen sich Fehler im Aufbau und im Abschluss ein, ehe die „Löwinnen“ im entscheidenden Durchgang wieder zur Stelle waren und die Nerven behielten. Als einzige unbesiegte Mannschaft untermauerten die Calwerinnen eindrucksvoll ihr Ziel, nach der vergangenen erfolgreichen Feldrunde nun auch in der Halle in die 2. Bundesliga Süd aufzusteigen.
TSV Calw: Adina Stoll, Maren Heuer, Angelina Schmidberger, Katrin Strobel, Franziska Habitzreither, Helena Bär, Samantha Lubik, Kristin Heuer.

U12-Jugend punktet zwei Mal
Die D-Jugendlichen des TSV Calw können zufrieden auf den Faustball-Herbst zurückblicken. Zwei Siege aus fünf Begegnungen holte das U12-Team vom kurzen Ausflug nach Bad Liebenzell nach Hause. Ergebnisse: Calw – Unterhaugstett III 17:16, Calw – TV Obernhausen 30:10, Dennach – Calw 17:13, Unterhaugstett II – Calw 29:6, Unterhaugstett I – Calw 16:15.
 

Schöne Bescherung: DM-Tickets für unsere Frauen

16.12.2018
TSV Calw gewinnt klar gegen TV Eibach 03 und TSV Schwieberdingen

 

So einfach hätten sich das die Faustballerinnen des TSV Calw wohl kaum vorgestellt. Das Spitzenspiel gegen den deutschen Vizemeister TV Eibach 03 ging sogar noch deutlicher an die Schwarzwälderinnen als das 3:0 gegen das Tabellenschlusslicht.

 

TV Eibach 03 – TSV Calw 0:3 (2:11, 4:11, 6:11)

Zunächst konnten die TSV-Frauen entspannt die Gegner beobachten und analysieren. Der Favorit TV Eibach 03 gewann gegen die tapfer kämpfenden Aufsteigerinnen vom TSV Schwieberdingen mit 3:1 (11:7, 9:11, 11:5, 11:8) und stimmte sich damit auf die Spitzenbegegnung dieses Spieltags ein. Der TSV Calw setzte auf seine erfahrene Aufstellungsvariante. Im Angriff mit Stephanie Dannecker und der zuletzt glänzend agierenden Henriette Schell, dahinter in der Mitte Lisa Kübler und in der Abwehr mit Sandra Janot und Annika Bösch. Die Fränkinnen hatten von Beginn an nicht den Hauch einer Chance. Das Calwer Offensiv-Duo Dannecker/Schell hatte alles sicher im Griff, ihr Back-up agierte souverän. So kam es nicht zum erwarteten Schlagabtausch, sondern zu einer Demonstration der aktuellen Stärke des TSV Calw. Die Fränkinnen hingegen hatten, so beobachtete Calws U18-Weltmeisterin Leonie Pfrommer, „in der Abwehr und vor allem im Zuspiel große Probleme“, so dass die überragende Schlagfrau des Nürnberger Stadtteilvereins TVE sich fast nie in Szene setzen konnte.

 

TSV Schwieberdingen – TSV Calw 0:3 (6:11, 6:11, 9:11)

Im zweiten Match kamen mit Laura Flörchinger (Zuspiel) und Leonie Pfrommer (Abwehr) die jungen Wilden zu ihrem Einsatz, flankiert von den Weltmeisterinnen Stephanie Dannecker und Annika Bösch sowie der einmal mehr absolut überzeugenden Henriette Schell. „Der TSV Schwieberdingen spielt eigentlich deutlich stärker, als es der Tabellenplatz aussagt“, weiß Leonie Pfrommer. Tatsächlich forderten die Damen aus dem Landkreis Ludwigsburg die Calwerinnen zeitweise stärker als zuvor der TV Eibach. Dennoch: Einmal mehr überzeugte der TSV Calw auf ganzer Linie, der Sieg ging – trotz des knappen Resultats im dritten Satz – klar an das neben dem TSV Dennach beste Team in Süddeutschland.

 

Bereits vor den Weihnachtsfeiertagen steht fest, dass sowohl Dennach (24:0 Punkte) als auch Calw (22:2) die Tickets für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft im niedersächsischen Wardenburg (9./10. März) gesichert haben. Der TV Eibach 03 muss im neuen Jahr noch fehlende Siege einfahren. „Wir fühlen uns richtig wohl in der aktuellen Situation“, berichtet Leonie Pfrommer über das Stimmungsbild bei den „Löwinnen“, die in dieser Hallenrunde erst fünf Sätze abgegeben haben – und damit vier weniger als Dennach. Die Hoffnung der Calwer Fans wächst, dass ihre Schützlinge in dieser Saison nicht nur nach dem ersehnten Meistertitel greifen können, sondern dieses Mal auch wirklich zupacken.

TSV Calw in Abstiegsnot: 1:5-Niederlage in Waldrennach

     
16.12.2018
Ohne Raphael Schlattinger (verletzt) und Lukas Gruner (Auslandsaufenthalt) traten die Faustball-Männer des TSV Calw zum „Abstiegsgipfel“ der 1. Bundesliga Süd an. Der TV Waldrennach nutzte den Heimvorteil in Neuenbürg gnadenlos aus und gewann 5:1, nachdem es zwischenzeitlich nach einem knapperen Resultat roch.
TV Waldrennach – TSV Calw 5:1 (11:7, 8:11, 11:2, 11:7, 11:2, 11:2)
Eine Hauptrolle bei den Calwern übernahm Nico Stoll, der als gewissermaßen gleichberechtigter Angreifer neben Bernd Bodler die Angaben schlug und häufig im Rückschlag zum Zug kam. Dahinter agierten Philipp Kübler (Mitte), Mathias Zierer und Nick Stoll. Auf der anderen Seite sollte das bewährte Waldrennacher Offensiv-Duo mit Markus Kraut und Jeremy Wuhrer für die Punkte sorgen und in der Abwehr Oliver Kraut, Niklas Ehrhardt und Kai Ehrhardt (Mitte) sichern. Die Calwer Verunsicherung war in fast allen Sätzen dieses Spieltags bei den ersten Ballwechseln spürbar. Abgesehen vom zweiten Durchgang lag der TSV Calw immer schnell zurück. 4:0 führte Waldrennach, ehe die Calwer endlich punkteten – und prompt mithielten. Doch der Rückstand war bereits zu hoch, Waldrennach ging 1:0 in Führung.
Danach beobachtete der seit Wochen verletzungsbedingt ausfallende Raphael Schlattinger in seiner neuen Rolle als Betreuer, wie seine Mannschaft die Akzente setzte. Die Zuspiele gelangen, Bernd Bodler punktete mehrfach stark. Auszeit und Wechsel beim Heimteam, für Markus Krautund Kai Ehrhardt kamen Martin Kraut und Martin Neuweiler. doch die Gäste drehten auf. Nico Stoll bewies – auch wenn er nicht über große Wucht verfügt – ein gutes Auge und platzierte die Bälle variantenreich. Calw glich zum 1:1 aus.
Wer nun an ein langes Match glaubte, wurde getäuscht. Die „Waldis“ wechselten auf die Startformation zurück und bei Calw lief gar nichts mehr zusammen. Unnötige Abwehrfehler, mutlose Zuspiele und zu wenig Durchschlagskraft machten es dem TVW einfach, das Spiel an sich zu reißen. Vor allem Markus Kraut drehte förmlich auf und punkete fast nach Belieben. Als dann in den Sätzen 3 und 4 drei umstrittene Schiedsrichterentscheidungen zugunsten der Gastgeber gewertet wurden, war es aus, der Calwer Widerstand gebrochen. Auch Philipp Kübler konnte nichts mehr ausrichten, nachdem er nach vorn beordert, Heiko Bestle in die Abwehr eingewechselt und Nick Stoll in die Mitte verschoben wurde. Waldrennach gewann klar und deutlich, strich die ersten Pluspunkte der Saison ein und hegt Hoffnung auf eine starke Rückrunde, während Calw in der vierwöchigen Pause nun neue Kräfte schöpfen muss.
Stimmen
Thomas Stoll, Trainer TSV Calw: „Der Gegner war heute einfach besser. Unser Zuspiel war nicht gut und vorne machen wir keine Punkte. Aber es gibt noch die Rückrunde und wir werden weiterhin alles probieren.“
Markus Kraut, Schlagmann TV Waldrennach: „Wir sind sehr glücklich über unseren ersten Sieg. Es war nicht leicht, auch wenn das Ergebnis deutlich ist. Anfangs kam das Zuspiel nicht gut und wir mussten auf unsere Schlagstärke vertrauen. Natürlich haben wir davon profitiert, das Raphael Schlattinger für Calw derzeit nicht spielen kann. Jetzt hoffen wir auf die Rückrunde im Kampf gegen den Abstieg.“