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Zwei Punkte aus der Oberpfalz entführt |
01.12.2025
Die Zweitliga-Frauen des TSV Calw bleiben ihrer Linie treu, aber es wäre auch ein doppelter Erfolg möglich gewesen
Bei den Frauen des TSV Calw 2 zeichnet sich ein Muster ab: Gewinne an jedem Spieltag der 2. Bundesliga Süd eine deiner zwei Begegnungen, dann stehst du komfortabel im Mittelfeld der Tabelle. Dies ist auch nach dem dritten Triell mit nun 6:6 Punkten der Fall.
TV Herrnwahlthann – TSV Calw 2 3:2 (9:11, 11:3, 10:12, 11:9, 11:2); TSV Calw 2 – TV Öschelbronn 3:0 (11:7, 13:11, 14:12)
Auch nach der langen Fahrt in die Oberpfalz-Gemeinde Schierling, 30 km südlich von Regensburg, brachte das Zweitliga-Löwinnenrudel ein Erfolgserlebnis mit nach Hause. Gastgeber TV Herrnwahlthann konnte zwei Satzrückstände gegen die Calwerinnen ausgleichen und setzte sich im fünften Durchgang klar durch. Dennoch: da wäre mehr dringewesen für das Gastteam. Später bewiesen die Calwerinnen gegen den TV Öschelbronn Nervenstärke, gewannen nach dem ersten Satz auch die folgenden Durchgänge – jeweils in der Verlängerung.
Coach Thomas „Stibbi“ Kübler: „Im Spiel gegen Herrnwahlthann standen wir gut, es fehlte auf dem stumpfen Hallenboden allerdings die Durchschlagskraft. Der Gegner konnte seine Fehlerquote verkleinern, das war entscheidend. Gegen Öschelbronn lief alles besser, mit druckvollen Angaben und effektivem Rückschlag. Abwehr und Aufbau haben gepasst.“
Nicht ganz so weit, nach Rot an der Rot, fahren die Calwerinnen am nächsten Sonntag. Gegner ab 11 Uhr sind der SV Tannheim und der TV Augsburg.
Es spielten: Adina Stoll, Helena Bär, Elisa Becht, Mirjam Brassat, Sandra Langgärtner, Alicia Epp.
Löwinnen beißen sich durch |
01.12.2025
Die Calwer Bundesliga-Faustballerinnen bleiben in Stuttgart mit Siegen gegen ein unbequemes Heimteam und den TSV Ötisheim auf Kurs.
Mit zwei Siegen am dritten Bundesliga-Spieltag schieben sich die Calwer Faustballfrauen ins Vorderfeld der Tabelle. Gegen den TV Stammheim mussten sie zwei Mal einen Satzrückstand egalisieren.
TV Stammheim – TSV Calw 2:3 (11:8, 7:11, 11:8, 8:11, 6:11); TSV Ötisheim – Stammheim 0:3 (5:11, 6:11, 5:11); Calw – Ötisheim 3:0 (11:5, 11:8, 11:8).
Schlagstark und erfolgreich: Fenja Stallecker, im Hintergrund Samantha Lubik. Foto: Roland Wurster
Das sah lange Zeit nicht gut aus für die Calwerinnen. Der Auftaktgegner, das Heimteam vom TV Stammheim, begeisterte sein Publikum im Stuttgarter Norden mit starken Aktionen gegen den deutschen Vizemeister TSV Calw. „Ein tolles Spiel mit großartigen Aktionen“, freute sich Stammheims Trainer Florian Gruner, dass sein Team gegen den Favoriten nicht nur mithielt, sondern auch mutig die Initiative übernahm. Mit dem Rücken zur Wand, bei 2:1-Führung des Gegners, packten die Calwerinnen aber Qualitäten aus: Kampfgeist, konzentriertes Aufbauspiel und starke Angriffe von Schlagfrau Fenja Stallecker. Flo Gruner konstatierte letztlich: „Calw war kaltschnäuziger und hat sich den Sieg verdient.“
Ihr Erfolgserlebnis hatten die Stuttgarterinnen dann gegen den TSV Ötisheim. Anschließend trat auch Calw souverän auf und ließ das Team aus „Aize“ sicher abblitzen. Fenja Stallecker fasste den Spieltag aus Sicht ihrer Mannschaft zusammen: „Unser Sieg gegen Stammheim war harte Arbeit – und das hat uns als Team zusammengeschweißt. Jede kann sich auf die anderen verlassen und dieses Gefühl nehmen wir mit. Gegen Ötisheim haben wir uns, als die Spannung verloren ging, zusammengerissen und das Spiel für uns entschieden.“
Der TSV Calw liegt punktgleich mit dem TSV Pfungstadt (8:4) knapp hinter den führenden TV Segnitz und TSV Dennach (je 10:2). Am nächsten Sonntag (11 Uhr) sollen die nächsten Erfolgserlebnisse her: Gegner in Schweinfurt sind der TV SW-Oberndorf und der TV Unterhaugstett.
Es spielten Leonie Pfrommer, Patricia Lebherz, Nadine Maisenbacher, Samantha Lubik, Fenja Stallecker; Trainer Rolf Schlotter.
Erneut wichtige Punkte ergattert / Max Roller löwen-stark! |
01.12.2025
TSV Westerstetten – TSV Calw 2 2:2 (11:3, 11:7, 7:11, 8:11)
TSV Illertissen – TSV Calw 2 2:2 (7:11, 4:11, 11:6, 11:7)
Früh mussten sie aus den Federn, die Calwer Verbandsliga-Männer, denn bereits um 10 Uhr ging es in der Sporthalle Lenningen auf der Ostalb auf die Platte. Vielleicht hatten sie deshalb die ersten beiden Sätze total verschlafen. Anschließend zeigten die Löwen aber ihr anderes Gesicht und holten im fünften Saisonspiel ihr drittes Remis.
Das vierte folgte dann auch gleich gegen den TSV Illertissen und hier machten es die Männer von Coach Timo Gruner von Beginn an besser. Richtig unter Strom stand dabei Max Roller: Das Nachwuchstalent übernahm den Rückschlag „und er punktete, das war richtig stark“, so Co-Schlagmann Moritz Pfrommer.
Mit zwei Punkteteilungen gegen die auf Platz 1 und 2 der Tabelle platzierten Gegner durften die Calwer zufrieden die Rückreise antreten.
Am nächsten Sonntag, 10 Uhr, geht es in der Berufsschul-Turnhalle in Calw-Wimberg weiter. Die Calwer Zweite tritt gleich drei Mal an – gegen den TSV Ötisheim, TV Enzberg und NLV Vaihingen 2.
Es spielten Lukas und Marcel Gruner, Marco Langgärtner, Moritz Pfrommer, Max Roller, Jan Schnürle.
Souveräner Pflichtspielsieg |
01.12.2025
TSV Calw lässt beim ersten Heimspiel der Saison nichts anbrennen und entledigt sich souverän dem Aufsteiger TV 1865 Waibstadt.
Die Bundesliga-Faustballer des TSV Calw haben in der heimischen Walter-Lindner-Sporthalle ihren zweiten Saisonsieg eingefahren und bleiben auf dem selbst gesteckten Kurs Richtung obere Tabellenhälfte.
TSV Calw – TV 1865 Waibstadt 5:1 (11:8, 6:11, 11:6, 11:1, 11:8, 11:8)
Die „Löwen“ kamen stark in die Partie, waren hellwach und hängten den Aufsteiger aus Baden zunächst mit 8:2 Bällen ab, ehe der Gast auf 9:8 verkürzte. Nach starker Abwehraktion Philipp Küblers vollendete Angreifer Raphael Schlattinger zur 1:0-Satzführung. Umgekehrt lief es im zweiten Durchgang: Schlattingers Angaben kamen nicht durch, die Waibstädter fanden Gefallen am eigenen Spiel und freuten sich nach klaren Aktionen über den verdienten Ausgleich.
Underdog Waibstadt, angeführt vom Angaben-Schlagmännern Maximilian Brandt und Rückschlagspezialist Lucas Kiermeier wollte nun mehr und führte bis zur Mitte des dritten Satzes. Doch die Calwer Defensive mit Marco Stoll und Leandro Schmidberger (auf dem Foto rechts, mit Raphael Schlattinger / Foto: Sebastian Kaiser) stellte sich zunehmend auf die krachenden Brandt-Angaben, oftmals knapp vor die Grundlinie platziert, ein und vorn punkteten Schlattinger und Markus Kraut. Bei 7:6 Bällen lagen die Hessestädter erstmals wieder vorn und drehten jetzt richtig auf.
Die nach drei gespielten Sätzen obligatorische Zehn-Minuten-Pause tat den Gästen überhaupt nicht gut. Calw, nun mit dem schon vor dem Spiel eingeplanten Wechsel Schmidberger gegen Ricardo Lebherz, hatte fortan leichtes Spiel und schickte das Tabellenschlusslicht mit einer deutlichen Niederlage nach Hause.
„Nach der 1:0-Satzführung ist den Waibstädtern vieles gelungen. Die spielen nicht grundlos in der Bundesliga. Aber dann haben wir die langen Bälle gut abgefangen, sauber zugespielt und das Spiel gerockt.“
Am nächsten Samstag um 19 Uhr empfängt der TSV Calw den in drei Spielen bislang ungeschlagenen TV 1880 Käfertal zu einem Bundesliga-Spitzenspiel. Austragungsort ist diesmal aber nicht die Walter-Lindner-, sondern die Berufsschul-Turnhalle auf dem Wimberg.


