Aktuelle Bilder und Beiträge auf Instagram

Aktuelle Bilder und Beiträge findet ihr auch auf unserer Instagram Seite. #löwenrudel

 

 

 

Reminder: Einladung zu zwei Versammlungen am 5. April

Mitglieder und Freunde der Faustballer im TSV Calw sind herzlich eingeladen zur Abteilungsversammlung am Mittwoch, 5. April, um 19.30 Uhr im Faustball-Sportheim am Aischbachweg in Altburg. Gemeinsam blicken wir zurück und nach vorn, stellen Weichen, damit unsere Abteilung „fit für die Zukunft“ bleibt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung,
  2. Berichte,
  3. Entlastungen,
  4. Wahlen,
  5. Anträge,
  6. Sonstiges.

Anträge richten Sie bitte bis Freitag, 31. März, per E-Mail an Abteilungsleiter Bernd Pfrommer, faustball@tsvcalw.de.

 

Mitgliederversammlung des Fördervereins

Der Vorstand des Fördervereins Faustball – TSV Calw v. 1848 e. V. lädt Mitglieder und Faustballfreunde herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein – am Mittwoch, 5. April, um 18.30 Uhr im Faustballheim am Aischbach.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung,
  2. Bericht des Vorstands,
  3. Bericht Kassier,
  4. Bericht Kassenprüfer,
  5. Entlastungen,
  6. Wahlen,
  7. Verschiedenes.

Anträge sind bis Freitag, 31. März, schriftlich beim Vorstand Sascha Schmidberger einzureichen.

Bronze gewonnen!

07.03.2023

TSV Calw zeigt denkwürdige Leistungen bei der DM-Endrunde in Ötisheim

Die Schulterschmerzen von Calws Schlagfrau Henriette Schell waren förmlich spürbar für die jeweils über 500 Zuschauer, am Samstag und Sonntag in der pickepackevollen Öläcker-Sporthalle von Ötisheim. Die Nationalspielerin biss sich durch alle vier Spiele bei der DM-Endrunde am Wochenende durch – 18 Sätze lang. Und am Ende gab es Bronze zur Belohnung. Die vierte Medaille in Folge nach Gold, Gold und Silber bei den vier vergangenen Meisterschaften aber kam nur zustande, weil die Löwinnen des TSV Calw als „Gesamtrudel“ durchweg rasante Vorstellungen boten.

Vorrunde, 1. Spiel: TSV Calw – TV Jahn Schneverdingen 2:3 (11:4, 3:11, 8:11, 11:6, 7:11)

Mit Sandra Janot und Leonie Pfrommer (Abwehr), Laura Flörchinger (Mitte), Henriette Schell und Laura Glauner (Schlag/Foto: DFBL) gingen die Löwinnen ihre 23. Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft an. Und sie legten los wie die Feuerwehr, ließen im erwartet packenden Duell – beide Teams standen sich bei den letzten zwei Endrunden vier Mal gegenüber (je zwei Siege) – den „Heidschnucken“ zunächst keine Luft zu Atmen. Im zweiten und dritten Satz drehten die Nordlichter und Titelverteidigerinnen den Spieß aber um, gestärkt mit Selbstvertrauen aus dem 3:1-Sieg zuvor gegen Nord-Meister Ohligser TV. Die Rotweißen, mit der erfahrenen Aniko Müller und der jungen Wilden Helle Großmann im Angriff sowie mit den Weltmeisterinnen Laura Kauk und Luca von Loh in der Abwehr hervorragend besetzt, kamen auf Touren. Doch im vierten Satz zeigten die Löwinnen ihre Zähne – ein Fanal für diese DM. Calw konnte ausgleichen und führte 4:2 im fünften Durchgang, dann aber gelang Schneverdingen alles, den Calwerinnen fehlten die Kräfte um gegenzuhalten.

Vorrunde, 2. Spiel: Ohligser TV – TSV Calw 1:3 (11:8, 9:11, 8:11, 9:11)

Wie schon zuvor gegen Schneverdingen, so legte der Solinger Stadtteil-Verein Ohligser TV auch gegen Calw ein sensationelles Starttempo los. Die Schlagfrauen Kaja Hutz und Katja Hofmann zielten genau und variierten – und so standen die Calwerinnen im entscheidenden Spiel um den Halbfinaleinzug nach Satz 1 unter Zugzwang. Trainerin Melanie Münzenmaier und „Co“ Raphael Schlattinger entschieden sich für eine taktische Änderung, die Früchte tragen sollte: Um Henriette Schell bei den Kurzbällen zu entlasten, stellten sie ihr Laura Flörchinger zur Seite. Deren zentrale Position übernahm fortan Samantha Lubik. Der Plan ging auf: Flörchinger und Lubik sprinteten nach den Kurzen, Sandra Janot deckte ihre Seiten sicher ab und Leonie Pfrommer pendelte im Laufschritt zwischen linker Abwehrseite und Zweitschlag hin und her. Auch Henriette Schell konnte sich stärker in Szene setzen. Die Calwer Fans waren nach dem Halbfinaleinzug nicht mehr auf ihren Plätzen zu halten.

Halbfinale: TSV Dennach – TSV Calw 3:2 (11:6, 9:11, 11:9, 7:11, 11:6)

Am Sonntag stand die Medaillenvergabe auf dem Programm. Schneverdingen setzte sich erwartet locker gegen Nord-Rivale Ahlhorner SV durch, dann kam es zum Süd-Gipfel. Dieser ging – zum dritten Mal in dieser Hallenrunde – an den Favoriten und bis dahin in diesem Winter unbesiegten Süd-Meister und Europapokalsieger Dennach. Calw begann erneut mit der Vortagesaufstellung mit Lubik/Flörchinger, Dennach setzte vorn auf seine vielfachen Weltmeisterinnen und World-Games-Siegerinnen Sonja Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger, Denise Zeiher (Mitte), Laura Schinko und die Brasilianerin Martina Bonzanini. Calw startete konzentriert, doch bei 6:5 gingen erstmals die „Pink Ladies“ in Führung und nach „verschenkten“ Calwer Bällen führte das Team aus dem Enzkreis. Im zweiten Durchgang stand es aus Sicht der Löwinnen bereits 0:3 und 3:6, dann ackerte sich der Süd-Zweite wieder ins Match, punktete fünfmal und setzte sich durch.

Nach dem umjubelten 1:1-Ausgleich ging es ebenso packend und auf Augenhöhe weiter. Henny Schell setzte jedoch gleich mal zwei Angaben in die Leine, ein 0:3-Ballrückstand wurde zur Hypothek: Calw kämpfte sich zwar erneut ran, schaffte aber nicht den Ausgleich und Dennach nutzte den zweiten Satzball. Der vierte Durchgang wurde dann wieder vom sich aufbäumenden TSV Calw dominiert. Es kam zum Entscheidungssatz. In einem Geduldspiel mit langen Ballwechseln schaffte Calw zunächst eine 5:3-Führung, dann knallte Schell einen Diagonalball knapp ins Seitenaus. Statt mit Drei-Bälle-Führung die Seiten letztmals zu wechseln, war Dennach wieder dran und setzte Nadelstiche. Bei 5:8-Rückstand war klar, dass der Favorit sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen würde.

Um Platz 3/4: TSV Calw – Ahlhorner SV 3:1 (11:5, 6:11, 11:6, 11:8)

Die Enttäuschung über die knappe Niederlage gegen den Lokalrivalen währte nicht lange. Im Gegenteil. Der Wille, die verdiente Bronzemedaille zu krallen, war den Löwinnen von Beginn an anzumerken. Der erste Satz war eine glasklare Angelegenheit. Dann war auch der ASV im Spiel und Jordan Nadermann setzte die TSV-Abwehr unter Druck. Nach Satzausgleich war nun wieder Calw am Drücker und setzte sich aufgrund hoher Ahlhorner Fehlerquote locker durch. Im vierten Satz schien sich das Blatt erneut zu wenden: 1:7 für Ahlhorn stand es bereits. Doch auch diesmal ließen die TSV-Ladies nicht die Köpfe hängen, sondern drückten aufs Gaspedal und erkämpften mit 10:1 Ballgewinnen die Wende herbei. Bronze wurde wie Gold gefeiert (Foto: DFBL) und auch die Fans waren entzückt. Nicht immer hat man die Löwinnen des TSV Calw mit so breiter Brust und so großer Lust spielen sehen wie bei dieser DM.

Stimmen TSV Calw zur Deutschen Hallen-Meisterschaft 2023 in Ötisheim

Sandra Janot, Kapitänin (Foto: DFBL): „Ich bin unglaublich stolz auf uns. Wir haben so viele Sätze gespielt und so stark gekämpft. Kein anderes Team ist unter so schwierigen Voraussetzzungen zur DM gefahren wie wir mit der Verletzung unserer einzigen Hauptangreiferin Henriette Schell. Wir haben in allen vier Spielen unsere Herzen auf dem Feld gelassen und uns nie aufgegeben. An diesem Wochenende haben wir nichts verloren, sondern nur dazugewonnen: Neben einer strahlend glänzenden Bronzemedaille auch Stolz, Selbstvertrauen und die Herzen der Fans.“

Melanie Münzenmaier, Trainerin und frühere Spielerin (TV Bretten, TSV Niedernhall, TSV Dennach): „Ich habe als Aktive schon Bronze bei einer deutschen Meisterschaft gewonnen. Neben dem Spielfeld zu stehen, ist aber noch viel aufregender. Ich bin einfach nur stolz auf mein Team und die Leistung an diesem Wochenende.“

Deutsche Meisterschaft Faustballfrauen, Hallenrunde 2022/23: Bronze für…
Henriette Schell, Laura Glauner, Laura Flörchinger, Sandra Janot, Leonie Pfrommer, Samantha Lubik, Fanny Hopp, Elisa Becht;
Trainerin Melanie Münzenmaier, Co-Trainer Raphael Schlattinger, Physiotherapeut Philipp Löwe.

Platzierungen:

  1. TV Jahn Schneverdingen
  2. TSV Dennach
  3. TSV Calw
  4. Ahlhorner SV
  5. TSV Ötisheim und Ohligser TV

Ergebnisse Vorrunde:

  • Ohligser TV – TV Jahn Schneverdingen 1:3 (11:8, 3:11, 6:11, 7:11)
  • TSV Dennach – TSV Ötisheim 3:0 (11:2, 11:3, 11:7)
  • TSV Calw – TV Jahn Schneverdingen 2:3 (11:4, 3:11, 8:11, 11:6, 7:11)
  • Ahlhorner SV – TSV Ötisheim 3:2 (12:10, 11:9, 4:11, 8:11, 12:10)
  • Ohligser TV – TSV Calw 1:3 (11:8, 9:11, 8:11, 9:11)
  • TSV Dennach – Ahlhorner SV 3:0 (13:11, 11:3, 11:2)

Halbfinale:

  • TV Jahn Schneverdingen – Ahlhorner SV 3:0 (11:9, 11:3, 11:4)
  • TSV Dennach – TSV Calw 3:2 (11:6, 9:11, 11:9, 7:11, 11:6)

Plätze 3/4

  • TSV Calw – Ahlhorner SV 3:1 (11:5, 6:11, 11:6, 11:8)

Finale

  • TSV Dennach – TV Jahn Schneverdingen 1:3 (11:9, 7:11, 6:11, 5:11)

Bronze für den TSV Calw

05.03.2023

Löwenstarke deutsche Meisterschaft in Ötisheim

(Foto: DFBL)
Dalli-Dalli-Moderator Hänschen Rosenthal hätte wohl seinen Zuschauer-Schlachtruf angestimmt: “Das war … Spitze!” Bei den letzten drei deutschen Meisterschaften gewannen die Frauen des TSV Calw zwei Mal Gold, im Vorjahr Silber – und nun Bronze, die kein bisschen weniger wertvoll glänzt angesichts der Voraussetzungen, mit denen das Team ins Rennen gegangen war. Mit herausragenden Mannschaftsleistungen und großer Motivation erkämpften sich die Löwinnen um Kapitänin Sandra Janot erst den Einzug ins Halbfinale, mussten nach fünf kräfteraubenden Sätzen dem TSV Dennach gratulieren und besiegten anschließend mit einer außerordentlichen Willensleistung den 3. Platz.

Der TV Jahn Schneverdingen verteidigte den Titel mit einem 3:1 im Endspiel gegen Dennach.

Ausführlicher Bericht folgt

Ergebnisse Vorrunde:
TSV Calw – TV Jahn Schneverdingen 2:3 (11:4, 3:11, 8:11, 11:6, 7:11)
Ohligser TV – TSV Calw 1:3 (11:8, 9:11, 8:11, 9:11)
Halbfinale:
TSV Dennach – TSV Calw 3:2 (11:6, 9:11, 11:9, 7:11, 11:6)
Um Platz 3:
TSV Calw – Ahlhorner SV 3:1 (11:5, 6:11, 11:6, 11:8)

Sandra Janot hofft auf “ganz viele Fans”

Interview mit der Kapitänin des TSV Calw vor der deutschen Meisterschaft

Sandra Janot (Foto links) ist die Konstante und gute Seele ihrer Mannschaft und steht vor ihrem 23. Meisterschaftsturnier.

Deutsche Meisterschaft an einem neuen Ort, in Ötisheim im Enzkreis, nur eine knappe Stunde von Calw entfernt – wie sind Deine Erwartungen?

„Ich hoffe, dass uns ganz viele Fans auf der Tribüne anpeitschen werden. Dies macht ein solches Event aus und beflügelt zu Höchstleistungen. Es ist schön, nach so vielen Endrunden in Norddeutschland nun endlich wieder vor beinahe heimischer Kulisse spielen zu dürfen. Ich werde es sehr genießen.“

Wie sind Henriette Schells Probleme im Schlagarm einzuschätzen?

„Leider hat Henny seit Beginn der Hallenrunde Schmerzen in der rechten Schulter. Die hohe Belastung durch die Bundesliga-Runde, Nationallehrgänge, die World Games und als Leihgabe zum brasilianischen Verein Duque de Caxias, mit dem sie im Vorjahr mehrere Wochen trainierte und das World-Tour-Finale spielte (Anm.: Platz 2), ließ keine Pause zu. Das muss sie nun schmerzlich büßen. Aber sie ist eine echte Löwin, kann auf die Zähne beißen. Ich hoffe, sie wird an diesem Wochenende nicht gänzlich ausgeknockt. Wir um sie herum sind gefragt, ihr den Rücken frei zu halten und sauber zuzuspielen.“

Was motiviert Dich nach bisher 22 DM-Teilnahmen in fast 13 Jahren vor dem nächsten Auftritt?

„Die Zahlen lesen sich echt verrückt. Nach wie vor habe ich einen unbändigen Ehrgeiz, der mich antreibt weiter Vollgas zu geben. Ich freue mich, weiter Teil dieses Löwenrudels zu sein und sehe jede Qualifikation als Erfolg. Auch nach so langer Zeit sind die nötige Anspannung und Aufregung nicht verflogen. Auf dem Spielfeld habe ich überwältigende Momente erlebt und ich bin schon jetzt wieder voller Vorfreude.“

Wer hat die besten Titelchancen?

„Auch in diesem Jahr geht die Favoritenrolle an den TSV Dennach. Sie haben im Januar beim Europapokal und in dieser Saison einmal mehr gezeigt, dass sie in Topform sind. Der jahrelange Mit-Favorit TV Jahn Schneverdingen musste mit Umstellungen umzugehen lernen, auch der Ahlhorner SV ist im Angriff neu aufgestellt. Das kann schwierig sein in entscheidenden Situationen bei einer Meisterschaft. Den Ohligser TV kennen wir nicht. Ihrem Auftritt dieser Runde nach ist das ein junges, wildes Team. Dennoch haben sie eine Rolle als Underdog und gerade dies könnte sie sehr gefährlich machen.“

Welches Ziel hat der TSV Calw?

„Wir standen die letzten drei Hallen-DMs immer auf dem Treppchen, zwei Mal als Sieger. Als amtierender Vizemeister ist es wieder unser Ziel, uns eine Medaille umhängen zu lassen.“

Was zeichnet dieses Team aus?

„Wir haben uns mit jedem Turnier fortentwickelt und wissen mittlerweile, dass auch brenzlige Situationen und Satzrückstände keine Vorhersage für das Endergebnis bedeuten. Ich empfinde uns als sehr kampfstark und zäh. Wir haben eine ziemlich perfekte Mischung aus arrivierten, erfahrenen Spielerinnen und jungem, dynamischen Blut. Das macht uns zu einer explosiven Mischung.“

Wie macht man sich in der Kabine auf ein bevorstehendes Spiel heiß?

„Musik hilft uns enorm. Man wird fokussiert, bringt die Muskeln auf Temperatur, lässt das Adrenalin hochschießen und macht sich trotzdem gleichzeitig locker. Ein Kinderlied, dass von einem kleinen Tänzchen begleitet wird, hat uns im letzten Jahr gute Stimmung gebracht. Vielleicht werden wir das auch diesmal wieder anklingen lassen.“