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Verbandsliga-Meister! |
07.02.2026
Die Männer des TSV Calw 2 haben auch am letzten Spieltag in Essingen an der Ostalb ihre Tabellenführung eiskalt verteidigt und beenden die Verbandsliga-Runde als Meister. Nun ergibt sich die Chance, auch in der nächsten Hallenrunde – wie im Feld – in der Schwabenliga um Siege zu spielen.

So seh’n Verbandsliga-Meister aus! (Foto: Conny Roller)
TSV Calw 2 – TV Bissingen 3:0 (11:7, 11:4, 11:3); TSV Calw 2 – TV Heuchlingen 3:1 (11:6, 11:6, 7:11, 12:10)
Eine sichere Abwehrleistung und Zuspiele vom feinsten ermöglichten unserem junges Talent Max Roller im Dauer-Rückschlag sein Können zu beweisen. Moritz Pfrommer eröffnete mit cleveren Angaben. Der TV Bissingen hatte nicht den Hauch einer Chance gegen die Calwer Spielfreude. Auch Gastgeber TV Heuchlingen konnte nur zeitweise gegenhalten.
Da nur fünf Spieler zur Verfügung standen, nahmen Moritz Pfrommer, Max Roller, Jan Schnürle und die Brüder Lukas und Marcel Gruner noch den seit längerem nicht mehr aktiven Nico Kalmbach mit. Der stand Gewehr bei Fuß, musste aber nicht eingreifen, auch wenn Jan Schnürle am Ende ziemlich platt war und mit seinem Kreislauf kämpfte. Die Calwer aber brachten auch ihren zweiten Tagessieg sicher ins Ziel – auch ein Unentschieden hätte aufgrund des starken Satzverhältnisses zu Platz 1 ausgereicht.
Der Rest war Jubel, Freude und Stolz im Rückblick auf eine tolle Saison. Zunächst waren die Calwer nur schwer in die Gänge gekommen, mit 0:4 und 4:8 Punkten, sechs sieglosen Spielen. Dann aber feierten sie acht Siege in Folge – das Mittel zum Erfolg.
Verbandsliga-Meister 2025/26: Marcel Gruner, Lukas Gruner, Max Roller, Moritz Pfrommer, Jan Schnürle, Marco Langgärtner, Bastian Dangel, Marco Stoll, Ricardo Lebherz, Leandro Schmidberger; Trainer: Timo Gruner.

Verdiente isotonische Hopfenkaltschale nach getaner Arbeit (Foto: Conny Roller)
TV Brettorf fängt die Calwer Löwen noch ab |
07.02.2026
Der Traum von der Teilnahme am Final-4 um die deutsche Meisterschaft in Stuttgart ist für den Faustball-Bundesligisten TSV Calw im 600 km entfernten Brettorf geplatzt.
TV Brettorf – TSV Calw 5:0 (11:9, 11:8, 11:8, 12:10, 11:7); Entscheidungssatz 11:8

Johannes Jungclaussen (TV Brettorf) spielt in drei Wochen
um die deutsche Meisterschaft. Foto: Uwe Spille
Mit zwei Chancen im Gepäck und einigen Fans im Gefolge waren die Löwen in den Landkreis Oldenburg gefahren. Der Vierte nach der regulären Runde in der Südstaffel hatte mit einem Heimsieg (5:4) in der Walter-Lindner-Sporthalle vorgelegt und setzte den Favoriten aus Brettorf, der zuvor in der Nordstaffel durchweg gesiegt und in der Saison zuvor nur fünf Sätze abgegeben hatte, unter Druck. Ziel beider Teams war die SCHARRena in Stuttgart, wo am 28. Februar die Halbfinalspiele und am 1. März die Medaillenspiele stattfinden.
Im Rückspiel in der mit 400 Zuschauern proppenvollen, lärmenden „Hölle Nord“, der Sporthalle im kleinen Dötlinger Teilort, entwickelte sich gleich ein feuriges Duell um jeden Ball. Die Calwer, mit ihrer Paradeaufstellung Raphael Schlattinger und Markus Kraut (Angriff), Nick Stoll (Mitte), Philipp Kübler und Leandro Schmidberger, hielten gegen das von WM-Star Johannes Jungclaussen angeführte Spitzenteam selbstbewusst dagegen. Doch unter dem hohen Hallendach nutzten die Brettorfer Regisseure Hauke Spille und Tom Hartung aus der Abwehr ihre Hallenkenntnisse und fütterten Malte Hollmann und Johannes Jungclaussen mit feinen Zuspielen. „Es war ein großer Vorteil, diese Halle mit dem schwierig zu spielenden Boden genau zu kennen“, meinte TSV-Hauptangreifer Raphael Schlattinger später.
Wie schon im Hinspiel hatte der TVB das Glück in der Endphase des ersten Durchgangs und ging in Führung. Die folgenden Sätze glichen sich: Die Calwer hielten mit und tapfer dagegen, doch die Brettorfer waren jeweils in der „Crunchtime“ einen Tick nervenstärker, selbstbewusster. Als auch ein Satzball der Calwer im vierten Satz vergeben war und Brettorf souverän mit 5:0 gewonnen hatte, musste die finale Entscheidung in einem Verlängerungssatz fallen.
Der TSV Calw führte mit 3:0 Bällen, lag beim Seitenwechsel aber 4:6 hinten, um erneut mit drei Ballgewinnen in Serie in Führung zu gehen. Doch erneut blieben die Brettorfer eiskalt, drehten die Begegnung und damit die Final-4-Entscheidung zu ihren Gunsten. Raphael Schlattinger geknickt: „Das überdeutliche Ergebnis täuscht völlig über den Spielverlauf hinweg. Es ist bitter, aber im Entscheidungssatz waren es eigentlich nur zwei Situationen, die dem TV Brettorf zum Sieg verholfen haben.“ Gemeint sind ein verstelltes Zuspiel auf Calwer Seite und dann, als ein brachialer Schuss von Brettorfs Johannes Jungclaussen eigentlich ins Aus geflogen wäre, Calws Abwehr-Ass Philipp Kübler dem Geschoss aber nicht mehr ausweichen konnte: berührt, also Punkt für Brettorf. Die Halle war ein Tollhaus, die Calwer Spieler und Fans blieben bitter enttäuscht zurück.
Raphael Schlattinger abschließend: „Wir sind von Beginn an nicht richtig in die Begegnung gekommen und hatten Probleme mit dem ungewohnten Hallenboden. Zuspiele und Angaben waren schwierig zu spielen. Aber man muss letztlich sagen: Auch wenn das Ergebnis viel zu hoch ist, der TV Brettorf war am Samstagabend einfach besser. Wir können auf eine gute Saison zurückblicken, in der wir auch mal Pech hatten wie bei der 4:5-Niederlage gegen Käfertal. Ich bin insgesamt zufrieden. Nun haben wir Pause, aber bald beginnt die Vorbereitung auf die Feldrunde.“
Im Final 4 trifft der Titelverteidiger TSV Pfungstadt auf den TV Stammheim aus Stuttgart und der TV Brettorf auf die Mannheimer vom TV 1880 Käfertal. Bei den Frauen machen der Ahlhorner SV, VfL Kellinghusen, TV Segnitz und Titelverteidiger TSV Dennach die Medaillen unter sich aus.
Schiri-Debüt in der Bundesliga |
04.02.2026
Jan Schnürle gab seine Premiere als souveräner Unparteiischer

Unser Abwehrspieler der zweiten Mannschaft Jan Schnürle hat die Lizenz zum Pfeifen, nun auch in der Faustball-Bundesliga. Sein frisch erworbenes Können hat er am letzten Sonntag in der Walter-Lindner-Sporthalle Calw erstmals als Unparteiischer eines Bundesliga-Spiels eingesetzt. Bei der Begegnung der Frauen des TV Stammheim mit dem TSV Ötisheim zeigte Jan, wie nicht anders erwartet, eine unaufgeregte und absolut souveräne Vorstellung. Fotos: Nico Kalmbach.
Die Abteilung Faustball des TSV Calw gratuliert – weiter so, Jan!



