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Mannomann, diese Männer! |
18.01.2026
Drei klare Siege beim Spitzenspieltag: Tabellenführung für Calw 2
Was für eine Verbandsliga-Runde für den TSV Calw 2: An den ersten drei Spieltagen gelang kein einziger Sieg, seither aber gab es Triumphe in Serie für die Mannschaft um Kapitän Marcel Gruner. Beim Gipfeltreffen am heutigen Sonntag in der Stuttgarter Hegelsporthalle gelang der große Coup: Zuerst ein 3:0 gegen den Tabellenzweiten TSV Illertissen, dann ein ebenso klarer Sieg gegen den TSV Westerstetten. Und mit dem dritten 3:0 gegen den NLV Vaihingen 2 übernahmen unsere Löwen die Tabellenführung mit 16:8 Punkten.
Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es am Samstag, 7. Februar, in der Schönbrunnenhalle Essingen ins Verbandsliga-Finale. Mit weiteren Siegen gegen TV Bissingen und die Heimmannschaft TV Heuchlingen am letzten Spieltag dürfte dann wohl der Aufstieg in die Schwabenliga gefeiert werden.
Ergebnisse: TSV Calw 2 – TSV Illertissen 3:0 (13:11, 11:3, 11:8), Calw 2 – TSV Westerstetten 3:0 (14:12, 11:8, 11:6), NLV Vaihingen 2 – Calw 2 0:3 (8:11, 8:11, 6:11)
TSV Calw 2: Bastian Dangel, Marcel Gruner, Marco Langgärtner, Moritz Pfrommer, Max Roller, Jan Schnürle.
Löwinnen verlieren den Anschluss |
18.01.2026
Heimniederlagen in der 1. Bundesliga Süd
Alle Fotos von Roland Wurster

Engagiert und zuverlässig: Patricia Lebherz zeigte gute Partien.

Fenja Stallecker hatte – wie üblich – viel zu tun als Schlagfrau.

Teamwork, aber kein Erfolg beim TSV Calw.

Enttäuschung nach zwei Niederlagen. Von links Trainer Rolf Schlotter,
Betreuerin Elke Schöck und Angreiferin Fenja Stallecker.
Enttäuschte Gesichter auf dem Spielfeld und den Tribünen der Walter-Lindner-Sporthalle nach dem Bundesliga-Triell von TV 1880 Käfertal, TSV Pfungstadt und TSV Calw, die punktgleich die Plätze 3 bis 5 belegten. Die Calwerinnen konnten ihren Heimvorteil nicht in Zählbares ummünzen und verlieren im Kampf um den prestigeträchtigen dritten Platz in der Tabelle den Anschluss.
TSV Calw – TSV Pfungstadt 0:3 (10:12, 6:11, 9:11)
TV 1880 Käfertal – TSV Calw 3:0 (11:8, 11:9, 12:10)
TSV Pfungstadt – TV 1880 Käfertal 1:3 (11:7, 10:12, 7:11, 11:13)
Zwei 0:3-Niederlagen und die bittere Erkenntnis, dass es keineswegs am Willen mangelte, sondern eher an der spielerischen Qualität, blieben am Ende hängen. TSV-Kapitänin Leonie Pfrommer ordnete die Gründe für die klaren Resultate treffend ein: „Wir hatten keine Konstanz im Spiel und immer dann Fehler gemacht, wenn es am ungünstigsten war.“ Und zwar auf allen fünf Positionen und immer dann, wenn die Calwerinnen in Führung lagen, den Gegner im Griff zu haben schienen und eigentlich hätten Sicherheit schöpfen müssen.
So wie im ersten Satz gegen Pfungstadt: Da wurde aus einem 6:3 ein 7:9, kurz darauf aus einem 10:9 ein 10:12. So bauten die Löwinnen den Gegner aus Hessen auf, der mit einer bärenstarken Regisseurin Kim Trautmann und Teresa Spadinger am Schlag immer wieder zuverlässig punktete.
Gegen Käfertal war es Franziska Habitzreither, die den Calwerinnen mit cleveren Kurz- und Wandbällen immer wieder Probleme bereitete. Im zweiten Satz gab Calw eine 8:3-Führung noch aus der Hand, im dritten Durchgang ein 7:5. Beim Stand von 10:10 entschied ein missglücktes Zuspiel von Nadine Maisenbacher und eine Leinenangabe von Fenja Stallecker die Begegnung zugunsten des Gastes.
Die Mannheimerinnen aus Käfertal gewannen anschließend auch das Duell um Platz 3 gegen den TSV Pfungstadt mit 3:1 Sätzen und durften sich über einen rundum gelungenen Spieltag freuen.
Die Löwinnen hingegen müssen ihre Wunden lecken. Leonie Pfrommer: „Positiv war, dass wir als ein Team aufgetreten sind. Nun müssen wir die letzten beiden Spieltage schnell abhaken und nach vorn schauen.“ Der Einsatz in ihrem Team stimmte jedenfalls: Die zuverlässig abwehrende Patricia Lebherz knallte einmal kräftig mit dem Rücken gegen die Wand, Samantha Lubik rutschte beim Hechtsprung gegen den Leinenpfosten. Es half nicht.
Nächsten Sonntag, 11 Uhr, sollten sich die Calwerinnen in Bad Liebenzell rehabilitieren, wollen sie nicht noch weiter in der Tabelle abrutschen. Gegen das Schlusslicht, den Aufsteiger TV SW-Oberndorf, und gegen den nun punktgleichen Gastgeber TV Unterhaugstett (je 10:10), der sicherlich hochmotiviert in das Derby gehen wird, müssen vier Punkte das Calwer Ziel sein.
Heimniederlagen in der 2. Bundesliga Süd |
17.01.2026
Calwerinnen unterliegen Biberach und Görlitz
TSV Calw 2 – SV Energie Görlitz 0:3 (6:11, 6:11, 7:11); TG Biberach – TSV Calw 2 3:2 (11:9, 6:11, 11:7, 8:11, 11:9); SV Energie Görlitz – TG Biberach 3:0 (11:3, 11:5, 11:7)
Eine Enttäuschung mussten die Löwinnen vom TSV Calw 2 verdauen. Vor heimischem Publikum in der Walter-Lindner-Sporthalle setzte es zwei Niederlagen. Im Duell gegen den starken SV Energie Görlitz war nicht viel zu holen. Gegen Aufsteiger TG Biberach aber hatten sich die Calwerinnen um Kapitänin Adina Stoll mehr erhofft. Mit zu vielen Fehlern auf allen Positionen brachten sich die Orangenen um ein besseres Ergebnis. Ärgerlich vor allem der fünfte und entscheidende Satz: Mit einer 6:3-Führung im Rücken ging es in den letzten Wechsel, dann passte nicht mehr viel zusammen und die TG-Frauen nutzten ihren zweiten Matchball zur Entscheidung.
Nach nun vier Niederlagen in Serie und 10:14 Punkten verliert Calw den Anschluss ans Vorderfeld. Möglichkeit zur Wiedergutmachung gibt es am nächsten Sonntag (ab 11 Uhr), wenn die Calwerinnen in der Fuggerstadt auf Gastgeber TV Augsburg und den SV Tannheim treffen.
TSV Calw: Adina Stoll, Mirjam Brassat, Helena Bär, Elisa Becht, Lara Kugele, Sandra Langgärtner
Champions Cup: Calw trifft auf Diepoldsau |

17.01.2026
Am 6./7. März: Europapokal in Oberösterreich
Am 6. und 7. März findet im oberösterreichischen Grieskirchen der Champions Cup der Frauen statt, der Europapokal für Vereinsmannschaften. Als amtierender Vizemeister hat sich der TSV Calw qualifiziert und trifft in der Raiffeisen Sportarena Grieskirchen im zweiten Halbfinale des Tages auf die Schweizer Meisterinnen vom SVD Diepoldsau-Schmitter.
Zuvor geht es für Österreichs Champion Union Compact Freistadt gegen den deutschen Titelträger TSV Dennach um den Finaleinzug. Bei den Männern lauten die Halbfinalbegegnungen Tigers Vöcklabruch (Österreich) gegen die Mannheimer vom TV Käfertal und STV Oberentfelden (Schweiz) gegen TSV Pfungstadt.


