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Samstag, 14 Uhr: Letztes Heimspiel der Männer – gegen Weltpokalsieger Pfungstadt!

Nach dem klaren 5:1-Sieg zuletzt gegen Segnitz haben unsere Bundesliga-Männer Platz 4 in der Tabelle verteidigt und können sogar noch die DM-Teilnahme in Stuttgart (Ende Juli) schaffen. Dafür müssen in der Meisterrunde aber ein bis zwei Siege, je nach Konstellation, her. Der erste Gegner allerdings sind die „Unbesiegbaren“, der Weltpokalgewinner TSV Pfungstadt. 14 Uhr am Samstag geht’s los und jeder Satzgewinn wäre ein wichtiger Erfolg.

Die weiteren Termine:
29. Juni, 16 Uhr in Mannheim beim TV Käfertal
6. Juli, 17 Uhr beim TV Vaihingen/Enz

Am Wochenende spielen:

Männer, 1. Bundesliga Süd: Samstag, 14 Uhr in Altburg, TSV Calw – TSV Pfungstadt.
Schwabenliga: Sonntag, 10 Uhr in Biberach: TSV Calw 2 – TG Biberach, TSV Westerstetten.
Gauliga: Sonntag, 14 Uhr in Altbulach: TSV Calw 3, drei Begegnungen.

Frauen, 1. Bundesliga Süd: Sonntag, 10 Uhr in Staffelstein: TSV Staffelstein – TV Stammheim – TSV Calw.
2. Bundesliga West: Sonntag, 11 Uhr in Waibstadt: TV 1865 Waibstadt – TSV Calw 2 – TV Öschelbronn.

Jugend, U12 mixed: Samstag, 10 Uhr in Waldrennach, Bezirksmeisterschaft Vorrunde.

Saisonziel schon erreicht

16.02.2024

TSV Calw 2 gewinnt das wichtige Heimspiel gegen TSV Gärtringen und spielt auch 2025 in der 2. Bundesliga

 

Das kann sich sehen lassen: Das zweite Calwer Frauen-Team bleibt, wie seit vielen Jahren, auch weiterhin in der künftigen gestrafften 2. Bundesliga Südwest. In der Weststaffel, die künftig mit der Südstaffel zusammengelegt wird, sind die ersten Vier sicher auch im kommenden Jahr im Unterhaus dabei. Mit einem wichtigen 3:1-Heimsieg gegen den TSV Gärtringen machten die „Löwinnen“ den Sack vorzeitig zu und ließen einen leidenschaftlichen Kampf gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSV Ötisheim folgen – bei dem 1:3 war mehr drin. Die „Löwinnen“ stehen auf Platz 3 der Tabelle und können schon vor dem letzten Spieltag nicht mehr absteigen.

 

Auch 2024, wie hier auf dem Foto vom Vorjahr, steht Calw 2 auf Platz 3 der 2. Bundesliga West.

 

TSV Calw 2 – TSV Gärtringen 3:1 (11:13, 11:5, 11:8, 11:7)
TSV Gärtringen – TSV Ötisheim 1:3 (8:11, 4:11, 11:6, 6:11)
TSV Calw 2 – TSV Ötisheim 1:3 (9:11, 11:9, 5:11, 14:15)

 

Für Calw spielten: Adina Stoll, Angelina Schmidberger, Fanny Hopp, Kristin Heuer, Helena Bär, Elisa Becht, Julia Maier.

„Schlechte Teamleistung“

16.06.2024

Die Calwer Löwinnen unterliegen Dennach und Pfungstadt, bleiben aber noch an der Tabellenspitze. Unterhaugstett steckt im Abstiegskampf.

 

Führt diesmal Alfred Hitchcock Regie in der Frauen-Bundesliga? Weil der zuvor ungeschlagene TSV Calw am Sonntag zwei Niederlagen gegen direkte Verfolger einstecken musste, rücken Top-4 der Südstaffel nun ganz eng zusammen. Der TV Segnitz, einer der Calwer Rivalen im Kampf um den Südmeistertitel, hatte bereits am Samstag seine Pflicht erfüllt, kam als hoher Favorit beim 3:2 gegen Aufsteiger TV Stammheim (15:14 im letzten Satz) und 3:1 gegen ASV Veitsbronn mit einem blauen Auge davon.

 

Wehrte sich (vergebens) gegen die Niederlagen: Henriette Schell.

 

TSV Dennach – TSV Calw 3:1 (11:6, 8:11, 11:4, 11:5); Calw – TSV Pfungstadt 2:3 (6:11, 11:5, 4:11, 12:10, 9:11); Dennach – Pfungstadt 3:0 (11:7, 11:9, 11:3)

Am Sonntag folgten die Spitzenspiele auf schwer bespielbarem Platz mit kräftigem Wind in Dennach – und am Ende jubelten zwei Sieger: die Pink Ladies der Heimmannschaft und der TSV Pfungstadt. Der TSV Calw hingegen musste erstmals in dieser Saison Federn lassen. Kapitänin Sandra Janot zog hinterher kritisch Bilanz: „Wir waren fahrig, nervös und klar schlechter als unsere Gegner, die verdient gewonnen haben. Das war eine schlechte Teamleistung.“ Zwar hielt Schlagfrau Henriette Schell die „Löwinnen“ jeweils für längere Zeit im Spiel, „aber alle drumherum haben nicht gut ausgesehen“, so Janot. Besser war die Stimmung freilich bei Dennachs Spielertrainerin Anna-Lisa Aldinger: „Meine Mädels sind wahnsinnig stabil gestanden.“ Sonja Pfrommer und Pia Neuefeind agierten im Angriff sehr variabel – auch gegen Pfungstadt. Aldinger: „Eine mega-gute Leistung von uns.“

 

Das Tabellenbild verspricht nun einen ganz heißen Saison-Endspurt. Calw, Dennach und Segnitz liegen gleichauf (16:4 Punkte), getrennt nur durch drei Sätze und knapp vor dem hessischen Verfolger TSV Pfungstadt (14:6). Prickelnde Spannung auch im Abstiegskampf, in dem nun auch der TV Unterhaugstett steckt. Ersatzgeschwächt nach Mannheim gereist, kamen die Frauen von Trainer Frank Lebherz nach klaren 0:3-Niederlagen gegen Gastgeber TV 1880 Käfertal und – noch ärgerlicher – Schlusslicht Staffelstein mit leeren Händen nach Hause. Die Mannschaften aus Staffelstein, Stammheim und Veitsbronn (je 4:16) liegen nun nur noch knapp hinter Unterhaugstett (6:14).

Die Löwen sind weiter im Rennen

15.06.2024

TSV Calw schlägt den TV Segnitz deutlich und darf weiter von der Teilnahme an der Meister-Endrunde träumen.

 

Die Faustball-Männer des TSV Calw haben ihr erklärtes Ziel erreicht: Mit 6:6 Punkten und 20:20 Sätzen gehören sie nach der Hinrunde – trotz eines personell schwierigen Saisonstarts – zu den Top-4 der 1. Bundesliga Süd und wahren ihre Chance auf die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft in Stuttgart (27./28. Juli).

 

TSV Calw – TV Segnitz 5:1 (11:9, 11:4, 6:11, 13:11, 11:7, 11:7)

Ein Heimsieg vor 80 Zuschauern gegen den punktgleichen Aufsteiger aus Mainfranken war Pflicht, denn der Gewinner dieses Spiels – das war von vornherein klar – darf in der Meisterrunde spielen, in der die besten Vier noch einmal gegeneinander antreten und drei DM-Teilnehmer ermitteln. Während sich der Verlierer in die Abstiegsrunde verabschieden muss.

 

Ob als Ausputzer (oben) oder Schlagmann: Philipp Kübler zeigte wieder einen starken Auftritt. Fotos: Roland Wurster

 

Dass sich der Favorit zuhause letztlich so sicher durchsetzte, war zunächst nicht absehbar. Denn auf dem bekannt windanfälligen Faustballplatz in Altburg wehte am Samstagnachmittag eine steife Brise: Nordseeküsten-Feeling am Aischbach. Beide Mannschaften stellte dies vor Probleme. Die Abwehrspieler mussten – je nach Feldseite – auf besonders lange oder gewissermaßen verhungernde Kurzbälle gefasst sein, das Zuspiel war reine Gefühlssache. Die Franken kamen zunächst etwas besser zurecht, doch die Calwer Löwen konnten einen 5:7-Rückstand mit Geschick und Geduld in den wichtigen 1:0-Satzgewinn drehen und anschließend, auf der Gegenwindseite, sofort sicher zum 2:0 nachlegen.

 

Nachdem erneut die Seiten gewechselt waren, nutzten Segnitz mit ihren mutigen und variabel spielenden Angreifern Andreas Kaemmer und Johann Schneider den Gegenwind für zahlreiche Kurzballgewinne. Nur noch 2:1 führte der TSV und musste anschließend richtig ackern, um nicht den Satzausgleich zu kassieren: Die selbstbewussten Segnitzer setzten ihr selbstbewusstes Spiel fort, führten bereits 10:8, doch die Calwer – mit dem sehr clever agierenden Hauptangreifer Raphael Schlattinger sowie Abwehrspieler Philipp Kübler am Zweitschlag für den verhinderten Markus Kraut – behielten wieder einmal mit dem Rücken zur Wand die Nerven. Mit der 3:1-Satzführung waren die Rollen fortan klar verteilt. Segnitz musste zulasten der Präzision riskieren, aber die Abwehr mit Nick Stoll (Mitte), Lukas Gruner und Ricardo Lebherz hielt dicht. Die Heimmannschaft dominierte und tütete den 5:1-Sieg souverän ein.

 

Nächste Calwer Gegner sind nun noch einmal die Top-Teams: Am nächsten Samstag, zuhause, der überragende TSV Pfungstadt (12:0 Punkte) sowie auswärts der TV Vaihingen/Enz und TV 1880 Käfertal (je 8:4 Punkte).

 

Wieselflink und bärenstark: Raphael Schlattinger, im Hintergrund die Segnitzer Andreas Kaemmer (links) und Leon Mark. Foto: Roland Wurster

 

Raphael Schlattinger, Schlagmann TSV Calw: „Es war schwer heute mit dem Wind. Wir haben vor allem hinten raus weniger Fehler gehabt als Segnitz, das hat den Unterschied gemacht. Philipp (Kübler) hat erstmals in dieser Saison vorn gespielt und es super gemacht. Nun liegen wir zwei Punkte hinter Vaihingen und vor allem Käfertal die nur fünf Sätze besser sind. Da ist noch alles drin. Wir haben nichts zu verlieren.“

 

Fabio Lauck, Spielführer TV Segnitz: „Wir hatten uns schon ein wenig ausgerechnet, auf Tabellenplatz 4 zu kommen. Aber wir waren ein wenig zu verkrampft. Und wenn Du gegen eine solche Mannschaft und vor allem einen Raphael Schlattinger Fehler machst und zurück liegst, wird es verdammt schwer.“

 

Thomas Stoll, Trainer TSV Calw: „Bei dem starken Wind war ein richtig gutes Spiel nicht möglich. Wir haben uns verdient durchgesetzt, sind vorne mit dabei und wollen unsere Chancen gegen Vaihingen und Käfertal nutzen. Pfungstadt schlägst du nicht einfach, aber wenn wir nächsten Samstag zuhause zwei, drei Sätze gewinnen könnten, wäre es super.“