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DM im Bewegtbild

25.02.2024

Hier noch ein Video von unserem Sportsfreund Jürgen Stoll (Abteilungsleiter Skizunft des TSV Calw) von unserer DM-Endrunde. Viel Spaß beim Ansehen!

https://www.dropbox.com/scl/fi/ye2hn63yl8kl3lyoj4ehq/20240220-Faustball-DM-kurze-Version.mp4?rlkey=ia4tzooj3bwtrcwboil9uncwh&dl=0

 

DM-Helfer- und Saisonabschluss-Fest am 8. März

24.02.2024

 

Es gibt viele Gründe zu feiern – bist Du dabei?

 

Was für eine Meisterschaft der Frauen in der Walter-Lindner-Sporthalle, welch eine herausragende Hallenrunde 2023/24 für die Faustball-Abteilung des TSV Calw! Großartige, ja, historische Erlebnisse haben die letzten Wochen geprägt. Die Ausrichtung der „Deutschen“ in der Walter-Lindner-Sporthalle war ein überregional beachtetes und angesehenes Ereignis, tolle Werbung für unseren Sport – gekrönt mit Platz 3 für unsere Löwinnen. Unsere Männer sind am 2./3. März in Hagen/Westfalen erstmals bei einer DM-Endrunde in der Halle dabei. Die Frauen vom TSV Calw 2 sind Spitze in der 2. Bundesliga West, die U18-Teams waren bei den Süddeutschen Meisterschaften vertreten. Unsere jüngsten Löwenrudel haben sich ebenso gut präsentiert wie die Männer 2+3.

 

Nun atmen wir erst mal tief durch und nehmen uns die Zeit, diese Momente noch einmal Revue passieren zu lassen. Und wir möchten allen Beteiligten – Sportlerinnen und Sportlern, dem Trainer- und Betreuerstab, allen fleißigen Helfern und Unterstützern vor und hinter den Kulissen – ganz herzlich Danke sagen – mit unserem DM-Helfer- und Saisonabschluss Fest.

 

Lasst uns feiern!

Am Freitag, 8. März, ab 19.30 Uhr, im Sportheim des FC Alzenberg/Wimberg (am Birkenwäldle).

 

Was ist geplant?

Gemütliches Beisammensein, sonst nichts! Null Zwang, keine Verpflichtungen und niemand muss Salate oder Kuchen mitbringen… Wir lassen uns von den Fußballern des FCAW, mit denen wir freundschaftlich fest verbunden sind, verwöhnen und bewirten. Unkosten bezahlt die Abteilung.

 

Bitte anmelden!

Der Ausschuss der Faustballabteilung freut sich über viele Teilnehmer! Eingeladen sind Mitglieder der Abteilung und des Fördervereins, Mannschaften, alle DM-Helfer, Freunde unserer Löwinnen und Löwen.

Um besser planen zu können, meldet Euch bitte mit Anzahl von Begleitern bis spätestens Dienstag, 5. März, bei Thomas „Stibbi“ Kübler an: E-Mail t.kuebl@web.de. Auch eine Anmeldung per WhatsApp ist möglich.

 

Bis dann!

Eure Faustballabteilung des TSV Calw

Zwei Versammlungen am Gründonnerstag

24.02.2024

 

Abteilungsversammlung am 28. März

Mitglieder und Freunde der Faustballer im TSV Calw sind herzlich eingeladen zur Abteilungsversammlung am Gründonnerstag, 28. März 2024, um 19.30 Uhr im Faustball-Sportheim am Aischbachweg in Altburg. Gemeinsam blicken wir zurück und nach vorn, stellen Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.

Tagesordnung: Begrüßung, Berichte, Entlastungen, Wahlen, Anträge, Sonstiges.

Anträge sind bis Freitag, 22. März, per E-Mail an Abteilungsleiter Bernd Pfrommer zu richten: faustball@tsvcalw.de.

 

Mitgliederversammlung des Fördervereins

Der Vorstand des Fördervereins Faustball – TSV Calw v. 1848 e. V. lädt Mitglieder und Faustballfreunde zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein: am Gründonnerstag, 28. März, um 18.45 Uhr im Faustball-Sportheim am Aischbach in Altburg.

Tagesordnung: Begrüßung, Bericht des Vorstands, Bericht Kassier, Bericht Kassenprüfer, Entlastungen, Wahlen, Verschiedenes.

Anträge sind bis Freitag, 22. März, schriftlich beim Vorstand Sascha Schmidberger einzureichen: sascha.schmidberger@web.de.

Happy End für den TSV Calw

19.02.2024

Ein unvergessliches Faustball-Wochenende in der Walter-Lindner-Sporthalle endet mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der deutschen Meisterschaft.

 

Ende gut, alles gut. Nach einem Wochenende mit großen Glücksgefühlen am Samstag und einer herben Enttäuschung am Sonntagvormittag endete die deutsche Faustball-Meisterschaft der Frauen in Calw mit dem hochverdienten 3. Platz für den TSV Calw. Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen besiegte im Niedersachsen-Finale den Ahlhorner SV, der TSV Dennach ging leer aus.

 

Am Samstag zeigten sich die Calwerinnen von ihrer besten Seite, am Sonntag von ihrer kämpferischsten.

 

Foto: Roland Wurster

 

TSV Calw – Ohligser TV 3:0 (11:9, 12:10, 11:7)

Wie stark war das denn? Die „Löwinnen“ besiegen zunächst ihre anfängliche Nervosität vor dem euphorischen Heim-Publikum, dann den Ohligser TV und später Titelverteidiger und Weltpokalsieger TV Jahn Schneverdingen – jeweils klar mit 3:0. Im Sauseschritt zogen sie ins Halbfinale am Sonntag ein. „Das war ein Bilderbuchstart in die Meisterschaft zuhause“, freute sich Samantha Lubik, die in der Mitte am Samstag zwei ganz starke Spiele ablieferte, nach getaner Arbeit. Ein Sonderlob hatte sich vor allem auch Angreiferin Henriette Schell verdient. Nach ihrer mehr als halbjährigen Verletzungspause mit Schulter-Operation und nur allmählicher Aufbauphase in dieser Hallenrunde war die Weltmeisterin und World-Games-Siegerin nun fast wieder bei 100 Prozent. Sie wurde in beiden Spielen der Calwerinnen am Samstag von der Jury zum „Player of the Match“ gewählt.

Vor über 500 Zuschauern im Hexenkessel Walter-Lindner-Sporthalle lief es für den DM-Gastgeber aber zunächst nicht rund. Gleich bei der ersten Kurz-Angabe von OTV-Schlagfrau Kaja Hutz krachten die Angreiferinnen Henriette Schell und Laura Glauner beim Rettungsversuch zusammen. Zum Glück konnten beide weiterspielen. Die „Löwinnen“ wirkten aber fahrig und nervös, lagen mit 2:6 Bällen hinten. Doch nach einer Auszeit steigerten sie sich deutlich, holten Ball um Ball auf und sicherten sich den wichtigen ersten Satzgewinn.

Der Ohligser TV wechselte die großgewachsene Angreiferin Jaqueline Börste ein, führte nach ausgeglichenem Satzverlauf plötzlich mit 10:8 – und konnte den Ausgleich doch nicht holen. Vier Punkte von Calw, drei davon durch Henny Schell, sorgten für den 2:0-Vorsprung gegen das Team aus dem Solinger Stadtteil Ohligs. Die Gäste fanden kein Mittel mehr gegen die vor Spielfreude sprühende Heimmannschaft. Für den Gast aus Westfalen, der zuvor schon Jahn Schneverdingen 1:3 unterlegen war, bedeutete dies das frühe Aus und für Calw den vorzeitigen Halbfinaleinzug. Neben der pfeilschnellen Samantha Lubik hatten sich auch Leonie Pfrommer und Ida Hollmann vor den Augen von Bundestrainerin Eva Krämer in der Abwehr ausgezeichnet. Henriette Schell dominierte die Begegnung und hatte mit Laura Glauner eine solide, vielbeschäftigte Zweitschlägerin als Support.

 

TV Jahn Schneverdingen – TSV Calw 0:3 (4:11, 10:12, 4:11)

Bevor der TSV Calw auf Weltpokalsieger, Titelverteidiger und Top-Favorit Schneverdingen traf, hatte es neben Ohligs auch den TSV Dennach bereits erwischt. In der ausgeglichenen Gruppe B unterlagen die „Pink Ladies“, denen man einen Finaleinzug zutrauen musste, dem Südmeister TV Segnitz und Ahlhorner SV jeweils mit 1:3 Sätzen.

Die Calwerinnen hingegen zeigten sich in ihrem zweiten Spiel sofort auf der Höhe – es ging um den Gruppensieg als Motivationsschub für die Medaillenentscheidungen. In der rechten Abwehr zeigte sich nun Kapitänin Sandra Janot ganz stark, Ida Hollmann rückte nach links. Erneut hielt Samy Lubik die Mitte dicht. Der TV Jahn war sichtlich überrascht von der Stärke der Calwerinnen und konnte nur im zweiten Satz wirklich Gegenwehr leisten. Doch wenn es drauf ankam, war Henriette Schell zur Stelle. Im letzten Satz wechselte Trainerin Melanie Münzenmaier Laura Flörchinger ein, um eine neue Variante auf höchstem Niveau auszuprobieren. An der Dominanz des TSV Calw änderte sich nichts.

„Eigentlich gibt es die ungeschriebene Regel, dass man nicht zwei Mal den gleichen Player of the Match auszeichnet, aber Du hast der Jury keine andere Wahl gelassen“, meinte Hallenmoderator Christian Gillmann im Siegerinterview mit Henriette Schell. Die hatte sich ihre neuerliche Auszeichnung samt Sektflasche redlich verdient. Geöffnet werden sollten die Pullen natürlich erst am Sonntag – am liebsten, wenn eine Medaille um den Hals baumelt.

 

Stimmen zum Samstag

Sonja Pfrommer, TSV Dennach: „Wir kamen nicht in bester Verfassung nach Calw. Maya Mehle war fiebrig und konnte nur kurz spielen. Ich war letzte Woche krank und konnte das einfach nicht kompensieren. Spielertrainerin Anna-Lisa Aldinger war auf Fortbildung, im Faustball geht der Beruf nun mal vor. Wir sind vorne nicht ins Rollen gekommen. Unsere Abwehr hat einen tollen Job gemacht und gekämpft, das Zuspiel war nicht sehr konstant, das können wir besser. Man muss sagen: Die Gegner waren diesmal einfach besser.“

Samantha Lubik, TSV Calw: „Das war ein Bilderbuchstart in die deutsche Meisterschaft zu Hause. Anfangs haben wir mit großer Nervosität gekämpft vor diesem Riesenpublikum. Die erste Auszeit bei 2:6-Rückstand hat gutgetan. Jeder hatte bereits seine ersten Ballberührungen gehabt und wir konnten neu starten. Das haben wir super gemacht und dann ist es einfach gelaufen.“

Melanie Münzenmaier, Trainerin TSV Calw: „Gegen den Ohligser TV waren wir vor der großen Kulisse zuhause anfangs sehr nervös, aber wir haben uns stark reingekämpft. Vor dem Turnier hatten wir nicht so recht gewusst, wo wir stehen. Wir haben den schwierigen Start gut weggesteckt und uns einfach immer auf den kommenden Ball fokussiert. Henny (Henriette Schell) war richtig gut und Samy (Samantha Lubik) stark in der Mitte, auf der Linie und im Zuspiel. Gegen Schneverdingen ging es um nichts, aber wir wollten den Schwung aus dem ersten Spiel mitnehmen. Später konnten wir ein wenig ausprobieren mit Laura Flörchinger vorn. Am Sonntag gilt’s und es geht wieder bei Null los.“

 

„Episches Halbfinale“ hauchdünn verloren

Bei prächtiger Stimmung in der proppenvollen Walter-Lindner-Sporthalle am Sonntagmorgen trafen die Calwerinnen auf den Ahlhorner SV, der sich tags zuvor gegen den TSV Dennach in bestechender Form präsentierte. Nach einem schwachen Start der erneut sehr nervösen Heimmannschaft entwickelte sich ein Match, das der Redakteur des Nationalverbands Faustball Deutschland als später „episches Halbfinale“ betitelte. In einem Spiel mit Endspielcharakter waren die Calwerinnen insgesamt um einen einzigen Ball unterlegen und gratulierten den Niedersächsinnen nach rund zweistündigem kraftraubenden Duell zum letztlich verdienten Sieg.

 

TSV Calw – Ahlhorner SV 2:3 (6:11, 8:11, 11:8, 11:5, 13:15)

Die Nordlichter aus dem Landkreis Oldenburg hatten es anfangs leicht, die Calwer zu dominieren. Mit zahlreichen Anspielen auf Henny Schell nahmen sie die gefürchtete Nationalangreiferin aus der Begegnung. Ahlhorns Angriffsduo mit Mieke Kienast und der unspektakulär, aber intelligent und variabel schlagenden Jordan Nadermann beherrschte das Spiel. Calw konnte nicht genügend Druck aufbauen und gab die ersten Sätze deutlich ab.

Mit den auf der rechten Seite eingewechselten Sandra Janot und Zuspielerin Laura Flörchinger vorne drehte sich der Wind. Der TSV konnte Henny Schell nun in Szene setzen und glich nach Sätzen aus. Der entscheidende fünfte Durchgang wurde zum Nervenkrimi. Calw führte 4:1, kassierte den Ausgleich zum 5:5 und mit knapper Führung (6:5) wurden die Seiten letztmals gewechselt. ASV-Trainerin Janna Köhrmann hatte nun ebenfalls ihre Offensive umgebaut und mit Weltmeisterin Michaela Grzywatz ebenfalls eine schnelle Zuspielerin nach vorn beordert. Calw musste bei 9:10 einen Matchball abwehren – Henriette Schell mit spektakulärem Preller. Zwei eigene Chancen, das Match zu entscheiden, vergab Calw allerdings mit vermeidbaren Abwehrfehlern – ganz bitter. So kam Ahlhorn ein letztes Mal zurück – und die in dieser Phase überragende Jordan Nadermann verwandelte mit einem langen krachenden Schlag den dritten Matchball zum 15:13.

 

Happy End

Im zweiten Halbfinale unterlag auch der andere Gruppen-Erste des Vortags, TV Segnitz, gegen eine Nordmannschaft – Schneverdingen – mit 1:3 Sätzen. Entsprechend enttäuscht waren die Mainfränkinnen, die mit einem stimmgewaltigen Fanclub anreisten. Nach kurzer Verschnaufpause traten die Süd-Teams zum „kleinen“, aber umso lauteren Finale an.

 

TV Segnitz – TSV Calw 2:3 (11:7, 15:14, 7:11, 7:11, 8:11)

Das Zwei-Stunden-Match mit Ahlhorn war dem Heimteam anzumerken. Alle Akteurinnen auf dem Platz mussten dem anstrengenden Turnier Tribut zollen. Bei den Calwerinnen stimmten die Abläufe nicht mehr, die Bälle kamen nur mühevoll und ungenau nach vorn. Henriette Schell, die am ganzen Wochenende den Löwenanteil der Angriffsarbeit erledigen musste, tat sich zunehmend schwer zu punkten. Die Luft war scheinbar raus. Als auch der zweite Durchgang mit dem knappsten aller Ergebnisse zugunsten des TV Segnitz endete, sah mancher schon das Spiel gelaufen. Der TV Segnitz agierte sauber in der Abwehrarbeit und mit einer herausragenden Schlagfrau Svenja Schröder.

Doch dann wendete sich das Blatt und die „Löwinnen“ zeigten einmal mehr ihre Krallen und Kämpferqualität. Mit Laura Flörchinger vorn rechts und einer eindrucksvoll aufspielenden Henny Schell kämpft sich der TSV zurück ins Spiel. Satz drei ging mit 11:7 an das Heimteam, mit demselben Ergebnis wurde dann der Ausgleich perfekt gemacht. Wieder musst der fünfte Satz die Entscheidung bringen – und in dem machte Calw aus einem frühen 1:2 ein deutliches 8:2. Segnitz gelang nur noch Ergebniskosmetik. Gleich den ersten Matchball nutzte Schell zum 11:8. Bronze bleibt in Calw – Ende gut, alles gut.

Der Ahlhorner SV konnte im Finale dem auf allen Positionen hervorragend besetzten Titelverteidiger aus Schneverdingen nicht mehr viel entgegensetzen. Zu viel Körner wurden im Halbfinale gegen Calw liegen gelassen. Die „Heidschnucken“ gewannen mit 3:1 und haben ihren nächsten Meistertitel der Frauen – Nummer 26 in der Vereinsgeschichte – verdient gewonnen. Die einzige Turnierniederlage mussten sie am Vortag gegen Calw einstecken.

Nach dem feierlichen Abspielen der Nationalhymne schloss Stephanie Thomas, Vorstand Sport im nationalen Verband Faustball Deutschland, am Sonntagnachmittag die Veranstaltung. So lange dieses Turnier vorbereitet wurde, so schnell war es vorbei – es wird als herausragendes Sportwochenende für die Stadt und den TSV in die Geschichte Calws eingehen.

 

Sandra Janot, Kapitänin TSV Calw, zieht Bilanz:

„Ich glaube, ich habe noch nie so gezittert wie an diesem Wochenende. Ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft. Jede Einzelne, egal ob auf oder neben dem Spielfeld, war zum Saisonhöhepunkt auch mit der Leistung voll da. Der erste verlorene Satz im Halbfinale gegen Ahlhorn war ganz klar der Nervosität geschuldet. Ich dachte schon das wird heute nichts. Aber dann haben wir nach dem unglücklichen zweiten Satz wieder unseren Spirit gezeigt. Am Ende ging es hopp oder top, da hatten wir das Nervenflattern mit Fehlern in der Abwehr, leider auch von mir. Dass es uns dann gelungen ist, das Spiel um Platz 3 gegen Segnitz – erneut mit einer Riesenmoral – zu drehen und zu gewinnen, das macht mich einfach überglücklich und stolz.“